UK & Frankreich entwickeln neue Kampfdrohnen


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Am Freitag werden Frankreich und Großbritannien ein Abkommen unterzeichnen, das die gemeinsame Entwicklung von Kampfdrohnen auf Basis der US-Predator Drohne festlegen wird. Das Projekt umfasst eine halbe Milliarde Euro und beinhaltet auch die Entwicklung von neuen Raketen und Minensuchgeräten.

Predator Drohne
Bild: Wikipedia, public domain

Großbritannien und Frankreich entwickeln gemeinsam eine neue Generation Kampfdrohnen, die künftig von den Streitkräften der beiden Länder eingesetzt werden sollen. Medienberichten zufolge haben Frankreichs Präsident Francois Hollande und der britische Premierminister David Cameron vor, diesbezüglich eine Abkommen zu unterzeichnen.

Am morgigen Freitag wird es angeblich ein Treffen am Royal Air Force Luftwaffenstützpunkt in Brize Norton geben, Nahe Oxford, Südengland. Großbritanniens BAE Systems und der französische Flugzeughersteller Dassault Aviation werden die Aufträge für das Projekt erhalten, die 500 Millionen Euro umfassen werden. Es sollen zudem neue Antischiffsraketen für französische und britische Kampfhubschrauber entwickelt werden, sowie Unterwasser-Minensuchgeräte.

Die neuen Drohnen sollen auf der amerikanischen Predator von General Atomics basieren, welche Frankreich zuletzt für den Angriff auf Mali erworben hatte. Auch Großbritanniens Streitkräfte haben die Predator-Drohne im Einsatz. Vergangenen Monat haben alle 28 Länder der Europäischen Union zudem vereinbart, bis 2020 bei der Herstellung von Überwachungsdrohnen zu kooperieren.

Quellen und weitere Infos:

15 Kommentare

  1. Den Dronenfetischisten schwimmen offenbar die Felle davon. In den Tälern des Hindukusch hat es sich längst herum gesprochen, dass die Überlebenswahrscheinlichkeit stark ansteigt, wenn man sein Handy sehr restriktiv und konspiritiv einsetzt. Orientalisches Gesabbel ist out!

    Hier ein Fall der zur Erkenntnis beitrug: Ein ins Fadenkreuz geratener Mann verlässt sein Haus. Lässt aber sein Handy dort. Später schlägt eine Drohnenrakete ins Haus ein. 2 Frauen und 7 Kinder sind tot und das Handy pulverisiert. – Er hätte die Batterie entfernen sollen und seinen Lieben die Nutzung untersagen sollen. Nun weiß er es: Raketen mögen Handys. :-(((

    Wer denken kann, der lernt daraus.

    Die Waffenkonstrukteure müssen sich was Neues einfallen lassen. Aber was?
    Das ist nun wohl für teuer Geld angesagt – und der terrorfobische Bürger darf es mit seinen Steuerabpressungen zahlen.

  2. Die Zielerfassung über das Handy ist nur EINE der zahlreichen Möglichkeiten.
    Ich erspare mir die Aufzählung hier. Es geht auch anders, sogar, wenn die Zielperson kein Handy besitzt. In dem Fall wäre dann eh seine Hütte das -primary target- und selbst bei Vollgas im Auto erwischen sie ihn. Dazu braucht keinesfalls etwas Neues entwickelt zu werden. Tote Frauen und Kinder
    als Begriff nicht mehr politisch korrekt. Ist bei den Amis der Sammelbegriff Kollateralschäden. Kommen aber ggf. (wie in Viet Nam) mit in die Statistik der getöteten Gegner

  3. @ KW, du hast das Gelesene nicht verstanden, und fabulierst: “ In dem Fall wäre dann eh seine Hütte das -primary target- …. “ Wer sollte denn nun getroffen (getötet) werden? Der Mann (Talibananführer), oder das Haus mit den Frauen und Kindern drin – oder nur das Handy ohne den Besitzer. Na?

    Er ist jedenfalls auf seinem Mofa unbeschadet geblieben. Aber vielleicht ist er ja auch ohne Vollgas durch die Mohnfelder gefahren 😉

    Fest steht, dass ein Großteil an Zielen definitiv verloren geht, wenn die Widerstandskämpfer sich dort einer konsequenten Funkdisziplin befleißigen.

    Die Amis haben längst erkannt, dass sie dort zu viele Fehlschüsse haben. Das schmerzt sie sehr, denn so eine Rakete kostet mehrere 10 000 $. Das geht ins Geld – und das tut besonders den Amis weh, weil sie alles nur des Geldes wegen tun. Soviel bringt Kokain nun auch wieder nicht ein 🙁

  4. 500 Millionen, da werden die Franzosen sich beim Präsidenten bedanken. Das Land schlittert in den Abgrund und der Chef gibt Geld für teure Spielzeuge aus.
    Schön wieder zu sehen gegen wen die deutsch/französische Freundschaft gerichtet ist. Bezahlen dürfen wir den Schickschnack sicherlich, aber mitspielen ist nicht drin.

  5. der Franzmann ist zwar so gut wie pleite, der sozialistische Hurenbock hat aber anscheinend ne Menge Angst vor seinen Volksgenossen, dass er noch den letzten Rest rauspressen muß um sie unter Kontrolle zu bringen.

    Ich freue mich schon auf die Zeiten, wo die Franzmänner wieder Mist und faules Obst auf die Strassen vor dem Elüseepalast kippen. Das nützt zwar auch nix, ist aber ein schönes Spektakel.

  6. @Eckart – Ich schrieb : …wenn die Zielperson KEIN Handy besitzt und davon
    ausgehend, dass er sich in seiner Behausung aufhält.

    Es ist dem Ami scheißegal, ob da noch weitere Personen sind. Wenn sie die Zielperson umlegen wollen und wissen wo er ist (also z.B. in einem Gebäude) dann ist das Gebäude das Ziel. Das ist der Grund der vielen zivilen Verluste bei den Aktionen.
    Die Grundidee dieser Drohnen-Kills ist zwar das Gegenteil, aber es klappt nicht immer.

    Zu deiner Fabulierung : Orientalisches Gesabbel ist out

    so bist du schlecht informiert. NSA hat bereits in 2004 eine neue Technik
    erfunden mit der man die Mobiltelefone orten kann, auch wenn sie ausgeschaltet sind!
    Es ist so, dass die Drohne die Location des Telefons
    permanent in Echtzeit haben muss. Auf diese Methode basierend werden auch
    JSOC Truppen an die Zielperson herangeführt. Diese NSA Methode hat bei den
    JSOC Truppen den Spitznamen : THE FIND

    Aber wie erwähnt, wenn der aktuelle Standort der Zielperson bekannt ist (auch ohne Mobiltelefon) ist alles machbar, dito wenn sich die Person in einem fahrenden Auto befindet in dem kein Navi Gerät ist. Sofern aber ein FAHRZEUG als solches einmal aus der Luft ALS ZIEL erfasst und markiert ist, jaa, dann nützt Gas geben auch nichts, und die Nummer ist sehr alt. Das funktioniert auch, wenn Flugzeuge wie z.B. die A10 A eingesetzt werden, und sogar bei Nacht.

    Das manche moderne smartphones auch zu orten sind, wenn der Akku draußen ist, das stand sogar in den Mainstream Medien, ebenso wie die Tatsache, dass bei vielen Geräten der Akku festgelötet ist. Dein Vorschlag den Akku
    zu entnehmen, der ist unbrauchbar.

    Ich brauche nicht zu fabulieren, ich pflege zu lesen. Findet sich alles
    im Internet.

    Since 2001, armed Predator drones have been used by the CIA in many foreign nations to attack individuals on the ground. There’s a new revelation about them, too: In some cases, the NSA helped the CIA find targets by locking onto their powered-off mobile phones. Even when phones have their batteries removed, it appears the NSA still has the ability to locate them.
    Auszug Wahington Post Artikel

    Zu der oben erwähnten Erfindung der NSA im Jahre 2004 bestand
    der Herr Snowden darauf, dass seine Besucher ihr ausgeschaltetes Mobiltelefon in seinen Kühlschrank legten.

  7. @Kaiser
    Du hast vollkommen Recht mit dem, was Du über die Ortungsmöglichkeiten schreibst. Solange sich der Akku im ausgeschalteten Telefon befindet, kann es sogar aktiviert werden. Beste Möglichkeit ist eben, die SIM-Karte zu entfernen. Zwar kann diese auch geortet werden, jedoch nur aus relativ geringer Entfernung, die einem Drohnenangriff nichts nützen würde. Ich mag aber nicht daran zweifeln, daß dieses Problem auch schon lange gelöst wurde. Also Handy ab in den 100m tiefen See!
    Allerdings ordne ich diese Darstellung: „“Zu der oben erwähnten Erfindung der NSA im Jahre 2004 bestand
    der Herr Snowden darauf, dass seine Besucher ihr ausgeschaltetes Mobiltelefon in seinen Kühlschrank legten.““ in die Rubrik „Hollywood-Propaganda“ ein, was zu unserer gemeinsamen Meinung zu Snowdens Tätigkeit voll passen würde! Außer, seine Besucher hätten bereits am Flughafen ihr Telefon in den Kühlschrank packen müssen!!! Aber das war ja wohl nicht der Fall.
    Heiße winterliche Grüße (Grogwetter absolut 😉 !

  8. @ 60+ – Ach wie schön, dass es immer noch im Handel uralte Mobiltelefone fabrikneu gibt, die man nicht orten kann, wenn sie ausgeschaltet sind, und
    unregistrierte reine Telefon-SIM Karten. Je smarter das Phone, desto smarter die NSA. Ich brauche so ein Gerät nur zum telefonieren, wenn ich
    unterwegs bin, (also als Mobiles Telefon) und keinesfalls um mich selbst
    zu photographieren um das Bild dann 600 fratzebuuk friends zu senden. Und was da an Musik rauskommt, dass ist eine akustische Beleidigung meiner Ohren. Irgenwelche Kinderspielchen aus der C64 Ära auf Mini-Display muss
    ich unterwegs auch nicht haben. Was die neueste Generation der smartphones
    mit Hilfe dieser Apps alles kann und auch macht, das ist ungewiss.

    Wo ich lebe kann ich bei Bedarf (und mein böser Terrorkollege auch) über E-Mail Klartext schreiben, ohne dass jemand das auf unsere Personen oder Anschriften oder so zurückverfolgen kann. Also anonyme Mails auf die Homepage der NSA sind möglich. Mitlesen erlaubt, weitere Nachforschungen sinnlos.
    Auf Anfrage hat mir jemand aus Deutschland mitgeteilt, dass dies dort so nicht möglich ist, habe keine Ahnung was in D läuft zu dem Thema.

    Dir auch heiße Grüße mit coolen Drinks, hier wolkenlos blauer Himmel.
    Schau mal rein, wenn du in der Nähe bist

  9. @ KW . Dank dir zunächst einmal für deine Antwort. Insgesamt wirst du mir also zustimmen, wenn ich es als realen Fakt bezeichne, dass man seine Überlebens-Chancen erhöhen kann, wenn man das Ortungsproblem „HANDY“ mal genauer beleuchtet.
    Möglichkeit a) Man hat kein Handy
    b) Batterie und SIM Karte rausnehmen – ist also unsicher
    c) elektomagnetisch wirksam abschirmen

    Unter c) verstehe ich: Der Physiker Michael Farraday hat hierzu mal etwas Grundlegendes gesagt.
    Ein Kühlschrank erfüllt demnach nicht diese technischen Bedingen, da seine Wandungen nicht metallisch sind.
    Funktioniert ein Handy noch wenn man es z.B. in einen Schnellkochtopf legt und der Deckel zu ist.
    Oder wenn man es in eine Aluhülle oder entsprechende Tüte einwickelt.
    Testen kann man die Sache ja, wenn man ein so abgeschirmtes Handy in seinem „künstlichen Funkloch“ versucht zu erreichen.

    Man muss es nur ausprobieren. Ich kann das selbst nicht machen, weil ich kein Handy habe, da ich so einen Mist gar nicht brauche.

  10. @Eckart – Volle Zustimmung. Jedoch die uralt Gurken kannste nicht so ohne weiteres orten wenn sie ausgeschaltet sind. Selbst die augenblickliche Ortung die dann möglich wäre ist nicht zur Zielverfolgung zu gebrauchen.
    Das Handy selbst als Zielsignal zu verwenden ist ja auch nur eine der vielen Möglichkeiten zur Zielerfassung, und smart muss das Ding eben sein.
    Es muss auch nicht unbedingt per Drohne erledigt werden, und wenn Drohne, dann muss es zwangsläufig auch nicht die Hellfire Rakete sein. Für Abwechslung ist das schon gesorgt.

    Nun hast du in deinem Kommentar das Wort -Schnellkochtopf- verwendet. Aua aua, das Wort ist seit Boston doch auf der NSA Liste, und die Töpfe sind verboten in den USA. Bitte den Begriff das nächste Mal codieren, also als Toaster melden.

    Gruß kw

  11. @ KW , danke für deine Antwort.
    Das Schnellgargerät habe ich nur als physikalisch mögliches Abschirmgerät genommen.
    Als Ta.häuptling würde ich mir immer überlegen wie man das Ziel kleiner oder schwerer ortbar macht.
    Ich habe nur in einigen Beiträgen gelesen, dass sich diese Abschirmung als Vorsichtsmaßnahme dort immer weiter verbreitet.

    Wer weiß, vielleicht müssen wir uns eines Tages auch mal mit diesem Thema nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mal befassen.

  12. @Eckart – Habe mal eben schnell gesucht. Es finden sich genug Berichte
    darüber, dass die Taliban die Mobilnetze lahmgelegt haben, die Betreiber
    mit Verbot belegt haben, das Netz nachts in bestimmten Gebieten ausschalteten
    und vor dem Gebrauch der Telefone Abstand nehmen. Diese Meldungen (Artikel)
    sind teiweise sehr alt.

    Google Suchbegriff : taliban use mobile phones

  13. die kranken Terrorerfinder!
    warum um GOTTES Willen wurde der Terrorakt vom 11.Sept. noch immer nicht
    aufgeklärt? Nur durch diese Aufklärung haben wir global eine Chance
    dem Wahnsinn der totalen Kontrolle zu entkommen.
    Was da gerade abgeht ist Krieg gegen die Menscheit!

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