Advanced Aviation Threat Identification Program:
Das millionenschwere Ufo-Programm des Pentagon


Krass!/USA

Ab 2009 betrieb das Pentagon ein geheimes Programm, das sich auf Ufo-Sichtungen spezialisierte. Angeblich wurde es 2012 eingestellt. Laut der New York Times existiert es jedoch noch immer.

Ufos Pentagon
Ufos Pentagon, Bild: Gegenfrage.com

Es ist ein offenes Geheimnis, dass das Pentagon geheime Programme betreibt, die erst Jahre später bekannt werden, wenn überhaupt. So leitete ein US-Senator zusammen mit einem kleinen Team von Beamten ein geheimes Programm, das sogenannte Advanced Aviation Threat Identification Program.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)

Ein 22 Millionen US-Dollar teures Projekt des Pentagon, das vor fast einem Jahrzehnt „unidentifizierte Luftphänomene“ analysierte. Harry Reid, ein Demokrat aus Nevada, leitete die geheime Mission, die im Jahr 2009 begann.

Das Pentagon bestätigte die Existenz des Ufo-Programms am Freitag. Unterstützung erhielt es von den  Senatoren Daniel Inouye (Demokrat aus Hawaii) und Ted Stevens (Republikaner aus Alaska), bei denen es sich um Veteranen des Zweiten Weltkriegs handelte. Zuvor hatten sie ihre Besorgnis über potenzielle Sicherheitsbedenken geäußert, berichtet Politico.

Reid zog sich Anfang des Jahres aus dem Kongress zurück und sagte gegenüber der New York Times, er sei stolz auf das Programm. „Ich schäme mich nicht, dass ich diese Sache in Gang gebracht habe“, sagte Reid. „Ich denke, es ist eines der guten Dinge, die ich in meinem Kongressdienst geleistet habe. Ich habe etwas getan, was noch niemand zuvor getan hat.“

Ungeklärte Ufo-Sichtungen

Das Programm sammelte Video- und Audioaufnahmen von gemeldeten Ufo-Sichtungen, darunter Aufnahmen einer Super Hornet der Navy F / A-18. Diese zeigt ein Flugobjekt, das von einer glühenden Aura umgeben ist und sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt und rotiert.

In dem Video sind die Navy-Piloten zu hören, die versuchen die Sichtung zu verstehen. „Es gibt eine ganze Flotte von ihnen“, ruft einer der Piloten. Das Verteidigungsministerium lehnte es jedoch ab, den Ort und das Datum des Vorfalls zu veröffentlichen, berichtet die New York Times.

Obwohl die Existenz des Programms bisher nie bestätigt wurde, sagte das Pentagon, dass es 2012 beendet wurde. „Es wurde festgestellt, dass es andere Probleme mit höherer Priorität gab, die eine Finanzierung benötigten. Es war im besten Interesse des Verteidigungsministeriums eine Änderung vorzunehmen“, schrieb ein Pentagon-Sprecher Thomas Crosson in einer E-Mail an die New York Times.

Aber einige Quellen besagen, dass das Programm noch existiert. Laut einer von der New York Times geführten Untersuchung, für die die Zeitung mit ehemaligen Teilnehmern des Programms und anderen Pentagon-Mitarbeitern Interviews führte, werden „unidentifizierte Luftphänomene“ weiterhin untersucht.

Hintergrund

Das US-Militär bschäftigt sich seit mehreren Jahrzehnten mit Ufos. Im Jahr 1947 leitete die US Air Force eine Reihe von Studien ein, die über 12.000 gemeldete Ufo-Sichtungen untersuchten. 1969 stellte das Pentagon die Untersuchungen schließlich ein. Insgesamt 701 der Sichtungen blieben ungeklärt.

James E. Oberg, ein ehemaliger NASA Space Shuttle Ingenieur und ein Autor, der dafür bekannt ist, Ufo-Sichtungen logisch erklären zu können, äußerte jedoch seine Zweifel. „Es gibt viele prosaische Ereignisse und häufig können diese Geschichten mit der menschlichen Wahrnehmung erklärt werden“, sagte Oberg gegenüber der New York Times. „Viele Menschen sind aktiv in der Luft und wollen nicht, dass andere davon erfahren. Sie möchten unerkannt bleiben.“

Einige von der New York Times beschaffte Dokumente enthüllten jedoch, dass ein großer Teil der Verträge für das Programm an den milliardenschweren Unternehmer Robert Bigelow ging, einen engen Freund des Programmchefs Reid, der derzeit mit der NASA zusammenarbeitet, um Weltraum-Fahrzeuge herzustellen.

Im Mai sagte Bigelow auf CBS, er sei „absolut überzeugt“, dass Aliens existieren und dass Ufos die Erde bereits besucht haben. Bei den 22 Millionen Dollar für das Ufo-Programm habe es sich um „Schwarzgeld“ gehandelt. „Stevens weiß es, Inouye weiß es.“

Quellenangaben anzeigen
newyorktimestimes, wikipedia, guardian, politico, telesurnewyorkpost

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3 Comments

  1. Sollte es tatsächlich außerirdische Intelligente Lebensformen geben und es ihnen gelungen sein, große Entfernung in einem höchst Lebensfeindlichen Raum zu überbrücken, werden sie bestimmt nicht der Erde einen Besuch abstatten, den sie hätten das schwierigste geschafft und haben den ganzen Weltraum für sich alleine. Sie würden ja dann zeigen, das sie anstatt Intelligent sind, in der Wirklichkeit Sau dumm sind. Es ist also höchst unlogisch zu glauben das es Intelligente Lebewesen außerirdischen Ursprungs gibt und noch unglaublicher, so es sie doch gibt, das sie der Erde einen Besuch abstatten. Und so wie die USA sich verhalten und im allgemeinen der Mensch, ist anzunehmen das sie Geistig nie einen Menschen auf den Mond geschickt hatten, sondern, wenn überhaupt nur Physisch.

  2. Da das Universum unendlich groß ist (da hat niemand irgendwo eine Mauer gebaut) gibt es logischerweise unendlich viele intelligent lebende ferne Galaxien.
    Unser Blick geht immer nur innerhalb der Milchstraße, welches unsere Heimatgalaxie ist.
    Und was befindet sich hinter der Milchstraße?
    Weitere Milchstraßen und zwar unendlich viele davon und selbstverständlich weitere Sonnen.
    Ich glaube nicht, dass man, wenn man theoretisch mit millionenfacher Lichtgeschwindigkeit fliegen könnte jemals an ein Ende gelangt oder automatisch wieder dort ankommt von wo man gestartet ist. Das Universum kann nie verstanden und nie erforscht werden, weil es unendlich ist.
    Folglich hat es keinen Anfang und auch kein Ende.
    Aber weil das so ist, gebietet es die Logik anzunehmen, dass irgendwo da draußen Milliarden oder unendlich viele erdähnliche Gebilde sich befinden und somit auch mehr oder weniger intelligentes Leben.
    Aber die Chance, einander jemals kennenzulernen ist gleich Null.

  3. Was würden wir mit den Bewohnern eines Planeten machen, wenn wir gezwungen werden unsere Erde zu verlassen?
    Z. B. in 1 oder 2 Milliarden Jahren, wenn es auf der Erde zu heiß wird.
    Gibt es uns dann noch, dann landen wir auf einem anderem Planeten mit der Technik, die sich mind. noch 1 Milliarde Jahre weiterentwickelt hat.
    Was machen die Außerirdischen mit uns, wenn sie unseren Planeten besiedeln wollen?
    Wenn Außerirdische auf diese Welt kommen würden, dann
    würden sie genau das machen was wir in einer anderen Welt machen würden, nämlich einen Bewohner einfangen und analysieren.
    Dabei würden die Außerirdischen feststellen, dass wir:
    Wie eine Gurke aus etwa 70% Wasser bestehen;
    …alle paar Stunden in ein Koma verfallen, in dem wir vollkommen hilflos sind;
    …an tausenden von Krankheiten erkranken können, von denen viele tödlich sind;
    …Maschinen bauen, mit denen wir uns gegenseitig umbringen;
    …an einen Gott glaube, der alles erschaffen hat, also auch die Außeririschen,
    nur uns aber nach seinem göttlichen Ebenbild;
    …glauben, dass wir zu unserem Schöpfer in ein Paradies aufsteigen werden, wenn wir tot sind.
    Ich denke, die Außeririschen werden uns alle dabei behilflich sein augenblicklich ins Paradies zu kommen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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