Vergessene Geschichte
25.02.1942: UFO-Angriff auf Los Angeles


Geschichte

Am 25. Februar 1942 löste ein UFO über Los Angeles die Luftabwehr aus. Man vermutete zunächst einen japanischen Luftangriff und feuerte 1.400 Geschosse ab, aber kein einziges traf irgendetwas. Bis heute ist dieses Ereignis ungeklärt.

UFO Los Angeles 1942
UFO Los Angeles 1942, Symbolfoto v. Ufowatch.de, mit freundl. Genehmigung

An diesem Tag im Jahr 1942 fand einer der vielleicht mysteriösesten Vorfälle des Zweiten Weltkriegs statt. Zwischen dem späten Abend des 24. Februar und den frühen Morgenstunden des 25. Februars 1942 tauchte über Los Angeles ein unbekanntes Flugobjekt (UFO) auf.

Zunächst war man allgemein der Ansicht, dass japanische Flugzeuge die Metropole angriffen. Dieser mutmaßliche japanische Überfall fand kurz nach dem Bombenangriff auf Pearl Harbor und nur einen Tag nach einem bestätigten japanischen U-Boot-Angriff vor der Küste von Santa Barbara statt.

Dieses Ereignis löste ein gewaltiges Flakfeuer aus. Etwa 1.400 Geschosse wurden an diesem Abend in den Himmel über Los Angeles abgefeuert. Seltsamerweise trafen die Flakgranaten nichts. Trotz des intensiven Beschusses wurde kein einziges Flugobjekt getroffen.

Japaner? Deutsche? Außerirdische?

Als sich der Rauch verzogen hatte, wusste niemand wirklich, was am Himmel oder auf dem Radar gesehen worden war. Waren es Wetterballons? Deutsche Zeppeline? Viele Leute glaubten, dass die gesichteten Flugobjekte außerirdischen Ursprungs gewesen sein müssen.

Augenzeugen beschrieben ein Objekt, das wie eine riesige fliegende „Raute“ ausgesehen hatte. Zahlreiche Bürger beschuldigten die US-Regierung der Vertuschung. Auch widersprüchliche Berichte über den Vorfall seitens der Marine und der Army konnten nichts zur Klärung des Falls beitragen.

In der Los Angeles Times, der größten regionalen Zeitung, zeigte man untertassenförmiges Objekt, das über der Stadt schwebte. Dieses vieldiskutierte Foto löste Amerikas erste große UFO-Kontroverse aus, wohlgemerkt fünf Jahre vor dem Roswell-Zwischenfall.

Bis heute weiß niemand so genau, was in dieser Nacht über Los Angeles flog und der umfassenden Luftabwehr der Stadt entging.

Quellenangaben anzeigen
huffingtonpost



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4 Comments

  1. Naja- heute sind es die Fehlalarme bei Hawaii, über anfliegende Atomraketen, die die Bevölkerung in Kriegsstimmung bringen.
    Mal eine Frage in die Runde:
    Der Atomschutzschild in den Staaten des Ostens, der Europa und die USA vor anfliegende Atomraketen schützen soll;
    geht man davon aus, dass der wirklich funktioniert?
    Ich meine für den Zweck den man uns vorgaukelt?
    Wenn „Ja“, warum schießt man da nicht mal mit baugleichen Raketen eine N-Korea Rakete ab.
    Das wäre ein Blamage für den Diktator.
    Oder wäre dann mangels fehlender Bedrohung kein Krieg mehr möglich?
    Oder merkt dann jeder, dass eine ballistische Rakete nicht abgeschossen werden kann und somit die Raketen in Osten Angriffswaffen sind.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

  2. Einfache Frage- einfache Antwort.
    Die Erfolgsquote des Abschusses realer ballistischer Raketen, deren Flugbahn gemäß physikalischer Gesetze berechnet werden kann, ist unterschiedlich. Die Israelis verfügen nach eigenen Angaben über ein sehr gutes Abwehrsystem und geben eine Trefferquote von 40 bis 80 % an.
    Aber im realen Krieg tragen die Angriffsraketen mehrere Atomsprengköpfe und die Abwehrraketen können einfach nicht entscheiden, welcher der vielen Sprengköpfe (es kommt nicht nur eine Rakete geflogen) echt ist und welche nur eine Attrappe. Theoretisch kann man sogar Marschflugkörper abschießen. Aber das setzt voraus, dass der Marschflugkörper zuvor vom Radar erkannt wird.
    Da dieser aber den Erfassungsbereich des Radars unterfliegen soll, ist das eine große Schwierigkeit.
    Vielleicht hat ja Kaiser Wilhelm spezielle Kenntnisse vom Einlesen auf US amerikanischen Militärseiten zum Thema.
    Was die Testraketen des Raketenmannes betrifft, so hätte man diese vielleicht abschießen können. Aber um welchen Preis? Angenommen, die Abfangrakete verfehlt das Ziel. Das würde doch in Russland und in China ganz aufmerksam verfolgt! Was für eine Blamage! Nein, dieser Preis wäre zu hoch.

  3. Vielen Dank Markus,
    ich frage mich nämlich immer, wie man eine Rakete abschießen will, die einige male schneller ist als eine Gewehrkugel und dann mit einer Rakete die auch nicht schneller ist.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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