Türkei: Tausende protestieren gegen US-Terrorcamps


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Die Bürger der Türkei wollen keine amerikanischen Ausbildungslager für sogenannte syrische Rebellen mehr im Land haben und sind in Antakya zu Tausenden auf die Straße gegangen. Die Regierung schickte Soldaten, um die Demonstrationen aufzulösen. Doch gaben diese den Protestmarsch frei, wie Medien melden.

Proteste in Antakya Bild: Suriye Enformasyonu

Tausende Bürger sind am Sonntag in der südtürkischen, an Syrien grenzenden Großstadt Antakya auf die Strasse gegangen, um gegen Trainingscamps zu protestieren, schreibt das Magazin Evrensel. Dort schulen NATO- und US-Ausbilder Kampftruppen, welche anschließend nach Syrien entsandt werden, um das Land zu destabilisieren und die Regierung zu schwächen.

Die türkische Regierung versuchte die Demonstrationen zu unterbinden und postierte Soldaten. Die Bürger stellten sich den Bewaffneten entgegen und forderte diese auf, die Bevölkerung zu beschützen statt zu blockieren. Darauf ließen die Soldaten die Bürger passieren, meldet die Facebook-Seite von Suriye Enformasyonu.

Die Türkei ist maßgeblich am Krieg in Syrien beteiligt und beherbergt Terrorcamps, in welchen CIA und US-Militär seit Jahren Kämpfer ausbilden, die das Nachbarland ins Chaos stürzen. Die türkische Regierung handelt damit gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung.



Quellen und Bilder:

4 Kommentare

  1. Da sieht man`s mal wieder: die guten Türken leben in ihrem Heimatland und werden aktiv…
    Wo sind die guten Deutschen ???

  2. nicht nur die türken – die bevölkerung polens ist mit dem proamerikanischen komarowsky-kurs nicht einverstanden und wählt ihn ab, die japaner protestieren. einzig und allein der genfood manipulierte deutsche… mault pro forma ein wenig, nimmt letztendlich dann aber doch alles hin.

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