TUC: 6,3 Millionen Arbeitslose in Großbritannien?


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Der gewerkschaftliche Dachverband Großbritanniens Trades Union Congress (TUC) hat verkündet, dass es tatsächlich mehr als doppelt so viele Arbeitslose in Großbritannien gebe, als in der offiziellen Statistik angegeben. Ganze 6,3 Millionen seien derzeit tatsächlich in geringer oder ohne Beschäftigung, statt der offiziellen 2,68 Millionen.

Der TUC hat bekanntgegeben, dass in Großbritannien tatsächlich 6,3 Millionen Bürger ohne Beschäftigung seien – mehr als doppelt so viel, als in den von der Regierung veröffentlichen Daten. Ermittelt wurde die Zahl mit Hilfe eines alternativen Zählverfahrens, wie die IBTimes berichtet.

In der neuen Studie des TUC wurden auch Personen erfasst, die vor kurzer Zeit ihren Job verloren haben, unterbeschäftigt oder in Teilzeitjobs tätig sind ohne Aussicht auf eine Vollzeitstelle.

„Die offiziellen Arbeitslosenzahlen sind ohnehin schon schlimm genug, aber die tatsächlichen Zahlen sind noch schlimmer. Über sechs Millionen Menschen sind entweder arbeitslos oder unterbeschäftigt. Die Bewältigung dieser Krise sollte Priorität Nummer eins für die Regierung sein“, sagte TUC-Generalsekretär Brendan Barber. Er fügte hinzu: „Unsere Job-Krise ist nicht auf die Arbeitslosen beschränkt. Fast zwei Millionen Menschen sind gezwungen, schlecht bezahlte, unsichere oder Teilzeit-Arbeitsplätze wahrzunehmen, weil es keine Vollzeit-Arbeitsplätze gibt. Dies bedeutet, dass die Menschen viel weniger Lohn nach Hause tragen und zahlreiche Familien-Budgets stark unter Druck sind.“

Darüber hinaus sagte der britische Schatten-Minister für Arbeit und Pensionen Liam Byrne, dass der Bericht „die tatsächliche Job-Notlage des Landes“ aufzeige, doch würden „selbstgefällige Minister“ noch immer nicht darauf reagieren.



3 Kommentare

  1. Da gibt es nur eins, alle westlichen Währungen abwerten, so das es sich wieder lohnt zuhause Arbeitsplätze zu schaffen und in der Heimat zu produzieren. Da haben die Amis ausnahmsweise recht mit dem unterbewerteten RMB und nur so konnte China die ganzen Währungsreserven anhäufen die dem Wirtschaftskreislauf entzogen wurden. Dann werden bald wieder Jobs wie Schneiderin in den Trend kommen, evtl. boomt es dann ja doch noch mal in der DDR. Wir sind ja schon lange in einem Währungskrieg aber nun scheint sich der Westen endlich einig zu sein wie er sich gegen Chinas Sklavenwirtschaft und die Arbeitslosenquoten zuhause aufstellen muss.

    China wird jetzt massakriert und die wirkliche Fratze kommt bald zum Vorschein, das wissen die Reichen dort und wandern massenweise mit Ihren Vermögen ins Ausland ab.

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