Tillerson: Hisbollah eine „Sorge der USA“


Libanon/Politik/USA

US-Außenminister Tillerson bezeichnete die libanesische Hisbollah als „Sorge“ der USA. Washington hat in den vergangenen Wochen einige Personen sanktioniert, die mit der Bewegung in Verbindung stehen.

Tillerson Hisbollah USA Israel
Tillerson Hisbollah USA Israel, Bild: Gegenfrage.com

US-Außenminister Rex Tillerson bezeichnete die libanesische schiitische Widerstandsbewegung Hisbollah während eines Besuchs im Libanon am Donnerstag als „Sorge“, unter anderem der USA. „Die Hisbollah ist nicht nur eine Sorge für die Vereinigten Staaten“, sagte Tillerson.

„Das libanesische Volk sollte sich ebenfalls Sorgen darüber machen, wie die Aktionen der Hisbollah und ihr wachsendes Arsenal unerwünschte und wenig hilfreiche Überprüfungen des Libanon nach sich ziehen.“

Im Gespräch mit dem libanesischen Ministerpräsidenten Saad al-Hariri während einer Pressekonferenz in Beirut sagte der US-Außenminister zudem, dass die Vereinigten Staaten mit dem Libanon und Israel zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass ihre Grenze „ruhig bleibt“.

Israels Grenzmauer

Letzte Woche beschrieb der Libanon eine geplante Grenzmauer Israels als einen „Akt der Aggression“ und warnte davor, dass sie bereit wären, dagegen vorzugehen.

„Wir gewähren den Armeekräften die politische Unterstützung, um gegen jede israelische Aggression an der Grenze – zu Land und auf See – vorzugehen“, sagte der oberste Rat des Libanon in politischen, militärischen und Sicherheitsfragen in einer Erklärung.

In den vergangenen Wochen haben die Vereinigten Staaten eine Reihe von Sanktionen gegen Personen und Organisationen verhängt, die mit der Hisbollah in Verbindung stehen. Die Hisbollah hat Forderungen der USA sich zu entwaffnen abgelehnt und erklärte, die Gruppe sei notwendig, um den Libanon gegen Israel zu verteidigen.

Zudem habe man eine tragende Rolle beim Sieg über den Islamischen Staat in Syrien gespielt. Zuletzt drang Israel im Jahr 2006 in den Libanon ein mit dem Ziel, die Hisbollah auszuschalten. Dies schlug jedoch fehl.

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telesur



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