Schon mal gehört?
Taschengeld ist „Gift“ für Kinder


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Taschengeld ist „Gift“ für Kinder, sagt Cameron Herold, der am MIT Unternehmertum lehrt. „Wir müssen den Kindern das Angeln erklären, statt ihnen Fische zu geben.“

Ist es sinnvoll, seinen Kindern ein regelmäßiges Taschengeld zu geben? In verschiedenen Magazinen und Ratgebern erscheinen immer wieder Tabellen, wie viel Geld man seinen Kindern in welchem Alter geben sollte, und so weiter.



Doch wie handhaben dies erfolgreiche Unternehmer oder Investoren? Der kanadische Autor Cameron Herold, der Unternehmertum am MIT lehrt, ist selbst Kind einer Unternehmer-Familie findet dazu sehr klare Worte. Taschengeld bezeichnet er als „Gift“ für Kinder.

Er sagte in einem Vortrag, dass er selbst bereits früh unternehmerisch erzogen wurde. Zweifellos mache die Schule aus Kindern gute Angestellte, Juristen, Buchhalter, Lehrer, Piloten oder Mediziner. Die Medien sagen außerdem, es sei „cool“, Model, Sportler oder Sänger zu werden.

Aber niemals wird gelehrt, wie man zum Unternehmer wird. „Wir müssen den Kindern das Angeln erklären, statt ihnen Fische zu geben“, so Harold. „Würden wir die Kinder zu Unternehmen erziehen, gäbe es mehr Menschen mit guten Ideen, statt Menschen, die auf Geldleistungen der Regierung warten.“

5 Kommentare

  1. Meine Kinder – alle drei – haben niemals Taschengeld bekommen. Taschengeld ist für mich die Vorstufe zur Erziehung zur Sozialhilfe, -weil man Geld für etwas bekommt, das man nicht verdient hat, sondern nur deshalb, weil man einfach da ist.

    Meine Kinder hatten aber immer mehr Geld in der Tasche als andere Kinder im selben Alter. Sie bekamen von mir immer Möglichkeiten geboten, wie sie sich in ihrem Umfeld nützlich machen konnten, was sich in klingender Münze ausgewirkt hat. Hauptsächlich bei Nachbarn, etc. Nachhilfestunden, usw.

    Sie haben niemals Geld dafür bekommen, wenn sie zuhause beim Abwasch geholfen haben oder ähnliches. Das war ein gegenseitiges Abkommen, was im Haus zu tun ist.

    Der Erfolg:

    Sie arbeiten mit ihrem Geld, sind weder verschuldet noch sonst irgendwo in finanziellen Schwierigkeiten. Ich habe ihnen lediglich strikt verboten, zwei Worte in der Bank zu verwenden, – nämlich die Worte „bitte“ und „danke“. Sie gehen als Kunden dorthin, die ordentlich bedient werden wollen. Die Bankangestellten verwenden diese von mir auf der schwarzen Liste stehenden Wörter.

    Wenn sie nämlich diese beiden Wörter in einer Bank verwenden, dann ist das immer der Anfang jedes Übels.

  2. Man muss als Eltern schon bei den Kleinkindern dafür sorgen, dass die Basisfestplatte richtig programmiert wird.

    Eltern die ihre Kinder sofort aufheben, sobald sie hin gefallen sind, werden im späteren Leben sich nie bemühen ihren Hintern von allein hoch zu bekommen.

  3. @Eckart

    Das kannst du nicht wirklich glauben, weil es gegen das Naturgesetz verstößt.
    Jedes Elterntier leckt die Wunden seines Nachwuchses.
    Hast du wenigstens ein Kind groß gezogen?
    Und wenn ja, bist du dann ungerührt bei dem gestürzten Kleinkind stehen geblieben oder bist einfach weiter gegangen?
    Wenn ja, dann wir der unterschwellige Hass des Kindes auf dich unwiederbringlich eingepflanzt worden sein.
    Denn jedes Lebewesen, egal wie alt, hat ein universelles Verständnis.
    So weiß dieses Kleinkind immer, wer die Mutter ist und es ist bestrebt, nie von der Mutter getrennt zu werden. Das hat dem Kind vorher niemand gesagt, das folgt den Naturgesetzen.
    Und ich möchte die Mutter sehen, die dergleichen fertig bringt. Das sind vielleicht 0,5 % aller Mütter weltweit. Bei den Männern mag der Prozentsatz Natur bedingt höher liegen.

  4. Normal kriegt das Kind ja die Vollversorgung einschließlich aller benötigten Bonbons von den Eltern. Abstrahiert man die Bonbons zu Geld, das man bekanntlich nicht essen kann (naja, können kann man schon, wäre nur ziemlich blöd), hat das Kind jetzt die Wahl, nach wie vor die Bonbons in den Bauch zu bekommen, oder die abstrahierten Bonbons (das Geld) abstrakt zu belassen, beiseite zu legen und später als Eigenkapital im Unternehmen zu konkretisieren. Dafür wäre dann aber Schluss mit Bonbons. Das Kind könnte das Geld auch an der Börse verzocken. Es ist dann zwar auch weg, aber die Zähne bleiben gesund. Steigen die Kurse, ist das der erste Schritt zum eigenen Unternehmen. Als Kind schon mal an den Unternehmen anderer beteiligen. Oder als Altersvorsorge und dann als Rentner, wenn die Zähne nur noch 10 Jahre halten müssen, in Bonbons baden. – Will damit sagen, es kommt da wirklich auf das Kind an. Womit wir wieder bei der Erziehung wären. Gute Anlagen fördern. Auch mit der Bonbonalternative Taschengeld. Aber eben nur die guten. Taschengeld ohne Hingucken ist vlt. nicht so der Renner.
    Oder besser Taschengold fürs Kind.
    Gruß in die Runde
    Joe

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