Syriens First Lady kritisiert einseitige Berichterstattung im Westen


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Syriens First Lady gab nach acht Jahren erstmals wieder ein Exklusivinterview. Der russische Sender Rossiya 24 traf Asma al-Assad am Dienstag in Damaskus. In dem Interview kritisierte sie u.a. westliche Medien für deren einseitige Berichterstattung über den Krieg in Syrien.

https://www.youtube.com/watch?v=ahMxGAPQHiQ
Interview mit Asma al-Assad, Quelle: Youtube-Kanal des syrischen Präsidenten

Die Meldungen in westlichen Massenmedien seien „sehr selektiv“, insbesondere in Bezug auf die humanitäre Katastrophe im Land. Als Beispiel nannte sie Reuters. Die Nachrichtenagentur berichte lediglich über menschliche Tragödien, die in ihre Agenda passen und dem „richtigen“ politischen Lager angehören.

„Das sind alles Kinder, sie alle sind unschuldige Kinder, und sie sind alle ein Verlust für Syrien, ganz unabhängig davon, welche Seite des Konflikts wir unterstützen. Und als Syrerin bin ich über jeden einzelnen Verlust eines Kindes traurig, ob es sich dabei um Aylan oder Omran oder eines der vielen, vielen anderen Kinder handelt, deren Namen die westlichen Schlagzeilen nicht erreichen“, fügte sie hinzu.



„Letztlich darf humanitäre Hilfe nicht von Geographie, politischer Orientierung oder religiöser Überzeugung bestimmt werden. Sie darf nicht von politischen Agenden gesteuert werden“, so die syrische First Lady. Derzeit sei die Berichterstattung im Westen über verunglückte Kinder von der Loyalität der Eltern zu einer politischen Seite abhängig.

Die 41-Jährige sagte dem Sender, man habe ihr politisches Asyl und finanzielle Sicherheit angeboten. Sie habe diese Angebote jedoch abgelehnt. „Man muss kein Genie sein um zu wissen, hinter was diese Leute wirklich her waren. Es ging dabei nicht um mein Wohlbefinden und das meiner Kinder. Es war ein bewusster Versuch, das Vertrauen der Menschen in ihren Präsidenten zu zerstören.“ Wer genau das Angebot gemacht hat, wollte sie jedoch nicht verraten.

Asma al-Assad wurde in London geboren und wuchs mit syrischer und britischer Staatsbürgerschaft in England auf. Sie studierte am Kings College in London und war als Investmentbankerin tätig, unter anderem für die Deutsche Bank und JPMorgan Chase. Im Jahr 2000 heiratete sie Bashar al-Assad.

Das Paar hat drei Kinder: Hafez (14), Zein (12) und Karim (11). Seit Beginn des Kriegs in Syrien wurde die First Lady häufig dafür kritisiert, sich nicht in der Öffentlichkeit zu äußern.

Weitere Quellen: rossiya24, rt, bbc

9 Kommentare

  1. Hab’s heute auch gelesen. Konnte es nicht fassen. Das ist nur noch pure Propaganda. Ich frage mich dann immer…Wie kann man spass als Journalist schreiben. Glauben die wirklich selbst was die da schreiben und wissen die welchen Schaden sie damit anrichten können?

  2. @Bürgender – Seltenes Interview nennt die BLÖD Zeitung das
    gemäß Link. Also das hätte ich gerne gelesen, aber durch
    Browsereinstellung komme ich bei BLÖD und in andere Seiten
    nicht rein. KOPP verlinkt ja auch gelegentlich zu BLÖD

  3. Ha ha, schaut doch mal beim Spügel-Lügen-Online vorbei.
    In Spiegel online ist ein besonders ekelhafter Beitrag über Asma al-Assad aufgetaucht
    So eine verkrüppelte Darstellung von einem Präsidentenpaar, wie den Al-Assads ist nach meiner Ansicht schon sehr kriminell. Und das von einen in Deutschland lebenden XXXXXXX mit dem Namen Christoph Sydow. Scheinbar ist dem XXXXXXX nicht aufgefallen, was unsere angeblichen Freunde, die illegalen Amerikaner, seit Jahrhunderten machen und hebt Menschen mit Ehre, Verstand und Einfühlungsvermögen auf das Podest der Kriminellen. Ein XXXXXXX der schlimmsten Art, der die XXXXXXX der illegalen Amis scheinbar jeden Tag auf sein Frühstücksbrot schmiert und seiner Familie als Leckerli verkauft.

    @Markus
    Bitte ein wenig auf die Wortwahl achten… s. hier. Danke.
    Bürgender

  4. @Kaiser Wilhelm
    Ich musste den Adblocker auch extra deaktivieren. Der von Markus verlinkte Spiegel-Artikel ist aber auf ähnlichem Niveau. S. hier: SpOn

    @Markus
    Der Spiegel-Artikel ist wirklich unterirdisch. Es sei Teil der syrischen PR-Kampagne, dass sie kein Kopftuch trägt und perfekt englisch spricht. Der blanke Hohn. Das Interview einfach unkommentiert auf deutsch zu übersetzen scheint nicht in die Agenda dieser Hetzblätter zu passen. Desinformation pur. Aber das ist hierzulande ja nicht unbedingt das Allerneueste.

  5. @Bürgernder – Für keine Website deaktiviere ich den Add-Blocker

    Beim Reichspropaganda-Magazin lese ich außer in der Rubrik -einestages- nur noch die Überschriften. Was die
    bringen an Politik etc. kann ich woanders lesen bei Interesse..
    Auf alls diese Blätter und deren einseitige Berichterstattung kann ich verzichten

    Das Interview ist weltweit einlesbar, es gibt davon ein Video in voller Länge.

  6. @Kaiser Wilhelm
    Das Video ist nach der Einleitung im Text in voller Länge eingebettet, falls noch nicht aufgefallen 🙂

  7. Sorry – Ich bezog mich auf Bild und Spiegel

    Zu Themen die mich nicht interessieren lese ich schon aus
    Zeiitgründen keine Artikel ein. Die Headline mit der Info auf
    das Video optisch aus Auslandsquelle im Gedächtnis.

    Diese Hetzblätter übersetzen EBEN NICHT 1:1
    Ein Vorwurf den ich seit Jahren von mir gebe.

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