Syrien: Zwei Millionen Menschen für Assad auf der Straße


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Rund zwei Millionen syrische Bürger haben sich am Mittwoch in Damaskus auf dem Umayyaden-Platz versammelt, um auf einer Großveranstaltung Präsident al-Assad und dessen Regierung zu feiern. Das Motto der Veranstaltung: „Lang lebe das Heimatland und unser Anführer – das syrische Volk ist eine Familie.“

Die Teilnehmer stellten in der Mitte des Platzes ein riesiges Bild von Präsident Bashar al-Assad auf, zusätzlich eine syrische Fahne und die Namen von syrischen Bürgern von mehreren Provinzen, um die Gemeinschaft und die nationale Einheit auszudrücken. Demonstriert wurde nach Informationen der staatlichen Nachrichtenagentur SANA zudem gegen jede Form der ausländischen Einmischung in innere Angelegenheiten. Es habe sich insgesamt um rund 2 Millionen Menschen gehandelt, die an der Massenveranstaltung teilgenommen hatten. Offenbar habe es auch keine Zwischenfälle gegeben. Die Menschen zeigten Unterstützung für die umfassenden von Präsident al-Assad auferlegten Reformprogramme und ihre Anerkennung für den Beistand Russlands und Chinas, die die syrische Regierung trotz aktueller Bedrohungen durch die NATO in Schutz nehmen.

In einer Rede, die von Mitgliedern der syrisch-türkischen Studentenvereinigung gehalten wurde, sei betont worden, dass „diese Versammlung eine Gelegenheit für uns war, die Wirklichkeit der aktuellen Ereignisse zu untersuchen, die in Syrien stattfinden, und dass das tatsächliche Bild den Nachrichten widerspricht, die vom türkischen Fernsehen übertragen werden. Syrien ist frei, demokratisch und seinem Anführer dankbar“. Abschließend fügte Sprecher Okur hinzu, dass „wir den Menschen hier versichern, dass wir alle Brüder sind.“



In der westlichen Presse hingegen ist von einer lahmen Veranstaltung mit „zehntausenden Unterstützern“ die Rede, welche von Streiks und Protesten durch die Opposition überschattet worden seien. Aus Frankreich heißt es, die syrische Regierung werde durch den Druck von Protesten und Sanktionen gestürzt werden, aber bis dahin drohe eine Verschärfung des Konflikts. Wenn man die Bilder der heutigen Veranstaltung ansieht, wirkt das allerdings überhaupt nicht so. Soll sich jeder sein eigenes Bild machen: Hier der Link zur Fotostrecke.

1 Kommentar

  1. wer nach lybien noch an die berichterstattung der „freien presse“ westlicher herkunft über nordafrika glaubt, der macht sich mitschuldig an all den anstehenden gemetzeln unter us-ägide.

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