Syrien: Pentagon bildet 15.000 Rebellen aus


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Das US-Verteidungsministerium hat gestern mit der Ausbildung „moderater“ Rebellen in Jordanien begonnen, welche später nach Syrien zum Kampf, angeblich nur gegen die IS-Gruppe, entsendet werden sollen. Ein weiteres Trainingsprogramm ist demnächst in der Türkei geplant.

Bild: Latuff

Das Pentagon beginnt mit dem Training von 15.000 Rebellen in Syrien, meldet TeleSur. Die militärische Ausbildung sogenannter „moderater“ Rebellenkräfte begann am Donnerstag in Jordanien, eine weitere soll demnächst in der Türkei stattfinden.

Das Weiße Haus behauptet, das Programm ziele lediglich auf die Bekämpfung der IS-Gruppe ab, schließlich befinde sich die US-Regierung nicht im Kriegszustand mit Syrien. Es ist jedoch längst bekannt, dass die USA das Land seit mittlerweile über vier Jahren destabilisieren und mit dem militärischen Engagement in Syrien gegen internationales Recht verstoßen.

Das Pentangon hat 400 Militärausbilder in der Region im Einsatz, um die 15.000 Mann starken Truppen zu schulen. Die sogenannte „Freie Syrische Armee“ – die wichtigste US-Rebellenmiliz in Syrien – hat zuvor erheblich an Territorium verloren. Die syrische Armee konnte sich gegen die, aus 50 verschiedenen Nationen bestehenden „syrischen“ Kämpfer durchsetzen.

1 Kommentar

  1. Jetzt haben die USA schon überall ihre Söldner, rekrutiert aus jenen Völkern und Gegenden, die sie entrechten. Sie dienen ihrem eigenen Schlächter.Und die amerikanische Bevölkerung wird nicht gegen die Regierung murren, weil die amerikanischen Soldaten verschont bleiben. Die größte Gefahr, die sie eigehen, ist die, daß sie vor dem Computer beim Steuern einer Drohne Nackenbeschwerden bekommen. Es ist diabolisch im wörtlichen Sinne.

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