Pyongyang Times:
Syrien-Krieg verlagert sich nach Afghanistan


Afghanistan/Militär/Russland/Syrien/USA

Der Islamische Staat zieht sich aus Syrien und dem Irak zunehmend nach Afghanistan zurück und gewinnt dort rasch an Einfluss. Auch Russland beschäftigt sich inzwischen mit der Situation in Afghanistan.

Syrien-Krieg verlagert sich nach Afghanistan
Syrien-Krieg verlagert sich nach Afghanistan, Bild: Gegenfrage.com, Motive: Flaggen Russland + NATO, gemeinfrei

Die Bewegungen der Streitkräfte der USA und Russlands Richtung Afghanistan werden deutlich verstärkt, schreibt die nordkoreanische Pyongyang Times. Der Islamische Staat, der seit 2014 hauptsächlich in Syrien und dem Irak aktiv ist, hat mehr als 60 Prozent seiner besetzten Gebiete verloren. Darunter die irakische Stadt Mossul, die ehemalige Hauptstadt des IS.

Die Kämpfer des IS zerstreuen sich nun auf der ganzen Welt oder ziehen sich zunehmend nach Afghanistan zurück. Gleichzeitig gewinnen die Taliban immer mehr an Einfluss, so die Zeitung weiter.

Die Trump-Administration beschloss, im Juni fast 4.000 weitere NATO-Truppen ins Land zu schicken, darunter 2.000-3.000 US-Truppen. Im August veröffentlichte Trump nach einer Überprüfung der seit 17 Jahren bestehenden Afghanistan-Politik eine neue Strategie.

Russland beschäftigt sich mit Afghanistan

Dies basiert unter anderem auf wachsenden Befürchtungen, dass die afghanische Regierung aufgrund des schnellen Wachstums der Taliban-Truppen ihre Kontrolle über das Land verliert. Und inzwischen beschäftigt sich auch Russland mit der Situation in Afghanistan, da auch der IS immer mehr Einfluss im Land gewinnt.

Dies liegt mitunter daran, dass es sich bei den meisten IS-Generälen um Tschetschenen handle, so die Pyongyang Times weiter. Auf dem Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit schlug der russische Präsident Putin im Juni vor, die Arbeit der Kontaktgruppe der SCO-Afghanistan, die 2009 ausgesetzt wurde, wieder aufzunehmen.

„Alle Fakten besagen“, so die Zeitung abschließend, „dass die Machtkämpfe zwischen den Mächten um Afghanistan herum stärker werden“.

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pyongyang times



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