Südkoreas neuer Präsident Moon Jae-in will Amerika „Nein“ sagen


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Südkoreas neuer Präsident Moon Jae-in möchte den politischen Kurs seines Landes völlig umkrempeln. So will er seinem Land beibringen, den USA „Nein“ zu sagen. Außerdem sollen die Beziehungen zu Nordkorea verbessert werden.

Südkorea Moon Jae-in
Südkorea Moon Jae-in, Bild: Gegenfrage.com

Südkorea hat einen neuen liberalen Präsidenten gewählt, Moon Jae-in, der seinem Land beibringen möchte, den USA „Nein“ zu sagen. Außerdem möchte er die zerrütteten Beziehungen zu Nordkorea und dem dortigen Staatsoberhaupt Kim Jong-Un verbessern. Jedenfalls behauptete er dies während seines Wahlkampfs.

Er kündigte an, Nordkorea einen diplomatischen Weg sowie einen offenen Dialog anzubieten, um bestehende Differenzen zu eliminieren. Der frühere Menschenrechtsanwalt gewann am Dienstag mit 41,4 Prozent die Wahl zum neuen Präsidenten Südkoreas.

Er kritisierte die letzten beiden südkoreanischen Regierungen für deren Hardliner-Politik gegenüber Nordkorea. Diese habe überhaupt nichts bewirkt und das Atomprogramm Pjöngjangs werde trotzdem weiter vorangebracht.

In einem im Januar veröffentlichten Buch schrieb er, Südkorea müsse lernen Amerika „Nein“ zu sagen. Die nationalen Interesse Südkoreas müssten wieder an erster Stelle stehen. Moon ersetzt seine Vorgängerin Park Geun-hye, die im März wegen Korruption ihres Amtes enthoben wurde.

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reutersrt

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