Studie: US-Schulden viel höher als offiziell deklariert


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Ein Professor der University of California hat errechnet, dass sich die Schulden der Vereinigten Staaten auf mehr als 70 Billionen Dollar belaufen. Andere Experten schätzen die Situation ähnlich oder sogar noch schlimmer ein.

Dollar Crash Bild: Deesillustration.com
Dollar Crash
Bild: Deesillustration.com

Die Vereinigten Staaten haben laut einer Studie von Prof. James Hamilton von der University of California in San Diego mehr als 70 Billionen Dollar Schulden (Studie hier als PDF). Hamilton rechnete dafür auch Staatsschulden mit ein, die bisher nicht öffentlich freigegeben waren, wie Immobilien- und andere Bürgschaften, die Einlagensicherung, Maßnahmen der Federal Reserve sowie staatliche Treuhandfonds.

Seit dem spürbaren Beginn der Krise im Jahr 2008 ist die US-Staatsverschuldung durch die Decke gegangen. Allein beim Betrachten der offiziellen Zahlen: Von 9 Billionen Dollar im Jahr 2007 erhöhte sich der Schuldenstand auf heutige 17 Billionen Dollar. Dafür bezahlen amerikanische Steuerzahler jährlich 220 Milliarden Dollar Zinsen. Das Congressional Budget Office geht davon aus, dass die Zinszahlungen das Verteidigungsbudget der Vereinigten Staaten bis 2021 übersteigen werden.

Das klingt alles schon sehr gruselig, doch sieht die Realität noch viel schlimmer aus. Um die US-Wirtschaft vor dem Ruin zu bewahren, wurden beispiellose Maßnahmen ergriffen, die in den offiziellen Bilanzen überhaupt nicht erscheinen. Etwa die „Quantitative Easing“ Programme der Federal Reserve oder die Konvertierung kurzfristiger Schuldtitel in langfristige, um die Zinsen zu senken.



Die höchsten Kosten verursachen jedoch der medizinische und soziale Bereich, die einen Schuldenberg von insgesamt mehr als 50 Billionen Dollar vor sich herschieben. Prof. Hamilton war selbst sehr überrascht über diese horrende Zahl und kommentierte: „Die US-Bevölkerung wird immer älter und eine alternde Bevölkerung bedeutet, dass immer weniger Menschen bezahlen und immer mehr Menschen Ansprüche stellen.“

Hamilton hat alle Schulden addiert und kommt auf genau 70,1 Billionen Dollar. Dieser Wert ähnelt Ergebnissen anderer Berechnungen, wie etwa des Institute for Truth in Accounting (74 Billionen Dollar) oder von Finanzanalyst Max Keiser (70 bis 80 Billionen Dollar). Bereits 2009 wurde der Schuldenstand auf über 100 Billionen Dollar geschätzt, Dr. Kotlikoff von der Boston University ging zu Beginn des Jahres 2013 sogar von einem Schuldenstand von über 200 Billionen Dollar aus.

12 Kommentare

  1. und bei wem hat der staat die schulden? bei privaten banken!! und warum müssen die steuerzahler in der größten krise aller zeiten 220 milliarden dollar zinsen bezahlen? weil die notenbank das geld druckt und den privaten banken zu 0% gibt die es dann zu 2 oder 3% dem staat pumpen! preisfrage: welche funktion haben die privaten banken außer mühelos einkommen auf kosten der steuerzahler einzusacken??


  2. Zitat:
    „preisfrage: welche funktion haben die privaten banken außer mühelos einkommen auf kosten der steuerzahler einzusacken??“

    Richtig! Aber was hier nicht und auch sonst kaum gesagt wird ist,
    WER es ist, der hier einsackt! Wem die „privaten Banken“ gehören,
    die ihr Geld dem Staat leihen: JUDEN!

    Sehen Sie! Aber das gilt ja im verlogenen Westen als
    „politically incorrect“ das überhaupt zu erwähnen.

    Ich behaupte: Solange die Juden als sakrosankt und als
    `was Besseres´ gelten, obwohl sie tatsächlich das
    Gegenteil davon sind, wird dieses westliche (Finanz)-System
    immer weiter untergehen, weil das Grundübel nicht mal
    benannt werden darf – von Abhilfe ja noch gar nicht zu
    reden.

    So gesehen, geht der Westen also eigentlich gar nicht an
    seinem Finanzsystem drauf, sondern an seiner Gehirnverblödung,
    an seiner verqueren, oberverlogenen Sicht der Dinge!

    Alles nach Charles Darwin: „the surviving of the fittest“,
    dann gibt´s auch ein „sterbing of the dummiest“ – und das
    ist der ethnisch verdummte Zion-Westen.

  3. @Umlandt Gerhard – Daß auffällig viele Konzern- und Bankenvorstände Juden sind ist Fakt. Wer das abstreitet hat einfach noch nicht genau nachgesehen. Aber umgekehrt sind Juden nicht automatisch Banker. Ich selbst habe sehr nette Juden im Bekanntenkreis und die haben so viel mit kriminellen Banken zu tun wie ich mit den Kreuzzügen. Lass uns lieber bei „privaten Banken“ bleiben, damit liegt man unterm Strich richtiger.

  4. Rechts oben steht alles geschrieben, hier nochmal für alle7

    Zitat
    „Wenn Du wissen willst, wer dich beherrscht, musst Du nur herausfinden, wen Du nicht kritisieren darfst“ – Voltaire (1694-1778)

  5. @ android
    spitzenmäßig dieser Hinweis
    in Indien sind es die Unberührbaren, bei Harry Potter war es der du weißt schon wer und wenn´s um Geld geht sind´s die, denen gegenüber Kritik jedweder Art gesetzlich verboten ist…..

    @spaßbremse
    Relativierung ist immer nur ein Modell sich der Realität zu nähern, ähnlich Theorien. Man achte Einsteins RT. Das Licht kommt nie daher, von wo es vermeintlich scheint, nicht´s ist wie es scheint und der Augenblick ist nicht sichtbar (heisenbergsche Unschärfe-T)
    Warum muß die Realität relativiert werden? Fakt ist, dass es eine orthodoxe Glaubenskongregation in Jh geschafft hat, sich an den wichtigsten Stellen der Macht zu etablieren.
    Wären es Muslime würde man sie Al Kaida oder Islamisten nennen. Wären es hingegen Juden dürfte man sie nicht einmal Zionisten nennen ohne als Antisemit denunziert zu werden.
    Hier herrscht zweierlei Maß und das versucht man uns immer und immer wieder zu verschleiern. Wo verschleiern nicht mehr hilft, wird es verboten.

  6. Bald 100 Jahre nach diesem Büchlein hat sich leider nicht viel am Problem geändert:

    Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft (1919)
    (Im Internet zu finden als free download)

    Auch die sogenannten linken Parteien, die sich angeblich dem Wohl des arbeitenden Menschen verpflichtet fühlen, drücken sich tunlichst um die Ursache der sozialen Ungerechtigkeiten, welche in obigem Werk klar ausgedrückt werden.

  7. Wo das Geld ist, kann das Verbrechen nicht weit weg sein. So lange dieses System Bestand hat, wird es immer wieder Betrug geben. Richtig wichtig ist für die Regierungen, denn sie werden ja bezahlt um das Geld der Reichen zu schützen, das Prekariat und oder das nicht denkende Individuum dumm zu halten! Wer nichts weiß muss alles glauben! Der Erfolg der Reichen ergibt sich an der Verblödung der Anderen!

  8. Die Ursache für dieses ganze Übel ist die Mißachtung des sowohl biblischen als auch koranischen Zinsverbots, des göttlichen Verbots jeglicher Art von Zinsgeschäften. Gott droht denjenigen, die Sein Verbot mißachten im Koran den Krieg an: „O die ihr glaubt, fürchtet Allah und laßt das sein, was an Zinsgeschäften noch übrig ist, wenn ihr gläubig seid. Wenn ihr es aber nicht tut, dann laßt euch Krieg von Allah und Seinem Gesandten ansagen! Doch wenn ihr bereut, dann steht euch euer ausgeliehenes Grundvermögen zu; so tut weder ihr Unrecht, noch wird euch Unrecht zugefügt“ (2, 278 f.). Das ist ein Krieg ohne Soldaten, Kriegsgerät oder Terroranschläge; durch den dem System immanenten Fehler richtet es sich selbst und alle, die mit ihm zusammenarbeiten zugrunde, langsam aber sicher. Aber bevor die USA untergehen, schlagen sie wie ein verletztes Tier wild um sich und versuchen, möglichst viele andere mit sich in den Abgrund zu reißen.

  9. Immer gut, daß man noch mal nachliest, was vorher war.
    Das Zitat von Voltaire, das android angeführt hat, kannte ich wirklich nicht.
    Muß ich gleich nachrecherchieren.

  10. helsup
    wenn das gedruckte geld nicht zurück bezahlt wird bleibt es im markt und alles wird teurer. so oder so wird die rechnung der kleine pöbel bezahlen.

    nicht schulden erlassen ist das geheimnis sondern erst gar keine schulden machen! darum muss unbedingt ein anderes geldsystem her.

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