Studie: 46 Millionen US-Bürger auf staatliche Hilfsprogramme angewiesen


von

Jeder siebte US-Amerikaner ist hilfsbedürftig und auf Nahrungsmittelprogramme der Regierung angewiesen. Dies ergab eine aktuelle Studie. Seit 2008 ist der Anteil von Hilfsbedürftigen in den USA auf einen Rekordwert angestiegen.

Man sleeping on Canadian sidewalk
von The Blackbird (Jay Black)Flickr. Lizenz: CC BY-SA 2.0

Seit nunmehr fünf Jahren meldet die US-Regierung, dass die Vereinigten Staaten inmitten einer wirtschaftlichen Erholung stecken. Nicht ganz dazu passen will der Fakt, dass jeder siebte Amerikaner nicht über genügend Mittel verfügt, um sich Grundnahrungsmittel zu leisten. Dies ergab eine Studie von Feeding America.

Mehr als 46 Millionen Menschen sind demnach auf staatliche Nahrungsmittelprogramme angewiesen, wie etwa Suppenküchen, Schulkantinen, Essen auf Rädern oder andere öffentliche Lebensmittelinitiativen, so die Studie. Von den 46 Millionen Hilfsbedürftigen sind zwölf Millionen Kinder, sieben Millionen Senioren, sowie Millionen arbeitende Arme, Soldatenfamilien, Arbeitslose oder Collegeabsolventen, so National Geographic.

Zwischen 1995 und 2008 blieb die Zahl der hilfsbedürftigen Amerikaner relativ stabil und schwankte bevölkerungsanteilig zwischen 10 und 12 Prozent. Im Zuge der Systemkrise ab 2008 erhöhte sich der Wert auf heute 14,8 Prozent. Laut Huffington Post hat sich das Verhältnis zwischen Lebenshaltungskosten und Einkommen stark verschoben: Während die Teuerungsraten in die Höhe gingen, stagnierten die Löhne oder fielen sogar.

Das durchschnittliche Haushaltseinkommen beträgt laut der Studie nur 9.175 Dollar pro Jahr. Insgesamt 15,5 Millionen Haushalte sind in den USA von Nahrungsmittelprogrammen abhängig.

2 Kommentare

  1. Die Matrix in der Agentur für Arbeit bröckelt

    Vor rund einem Jahr wollte Fallmanagerin Emma mit ihren Sanktionsvermittlerinnen-Genossinnen aus dem Büro abhauen, weil sie alle keine Lust mehr hatten in Corporate-Identity-Gefangenschaft Sanktionen vermitteln zu müssen. Aus Angst vor dem Teamleiter und dem draußen lauernden Alt hatten sie es sich in letzter Sekunde anders überlegt und entschlossen doch daheim zu bleiben, weil der Teamleiter sie stets mit Anweisungen versorgte und sie im Grunde genommen in Sicherheit vor dem Alten waren. Was sie jedoch nicht wußten war, daß unter dem Teamleiter auch ein verkleideter arbeitsloser Fallmanager steckte, wie auch unter dem Alten und beide als Teamleiter und Alten verkleideten Arbeitslose ein Leben in Saus und Braus führten.

    Im Büro ist die Stimmung vom sicheren und trauten Arbeitsplatz mittlerweile am Bröckeln. Der Teamleiter brachte letzte Woche die aktuellen Sanktionsquoten und die Arbeitslosenquoten hinein und die Fallmanagerinnen konnten ihren Augen nicht trauen. Die aktuellen Sanktionsquoten haben sich innerhalb eines Jahres genau verdoppelt, die Arbeitslosenquoten haben im gleichen Zeitraum um fast 20 Prozent zugelegt und mittlerweile ist für jedes Büro die GEZ-Gebühr zu einer Zwangsabgabe geworden und das obwohl die armen Fallmanagerinnen weder Fernseher noch Radio haben.

    Fallmanagerin Emma und ihre Leidensgenossinnen alle schon kräftig laut am Keifen und dennoch quasselt der Teamleiter was von einer Anhebung der aktuellen Sanktionsquoten, die eventuell mit kostenspieligen Sanktionsmanagement-Kursen auf 2014 verschoben aber nicht aufgehoben wäre und schon mal alle dafür kräftig Sanktionen vermitteln sollten, sonst kämen wir zurück zur Telefonzentrale ersatzweise zurück zur Antragsannahme unten im Erdgeschoss. Fallmanagerin Emma zu ihren Kolleginnen „Sag mal … hatten wir das nicht schon einmal in der Geschichte, hmh?“

    Auch ungeachtet der Tatsache das es 2012 keine höhere Beschäftigung gegeben hat, als im Jahre 2011, hob der Teamleiter die zu erreichende Zielvereinbarung der Sanktionsquote für das Büro der Fallmanagerinnen, um die gleichen 12 Prozent an, wie jetzt auch die Arbeitslosenquote angestiegen ist, dabei waren die verfügbaren Stellen genauso hoch, wie im letzten Jahr.

    Und Fallmanagerinnen, die ab 2013 auf der Sanktionsmanagement-Party Erfahrungen austauschen wollen, zahlen ab sofort eine Gebühr von 50 Euro bei Anmeldung oder zahlen hohe Bußgelder ersatzweise Beugehaft im Großraumbüro der Sanktionsvermittler-Genossinnen in Nürnberg bei versäumter Anmeldung.

    Fallmanagerin Emma kann gar nicht mehr ruhig schlafen oder Sanktionen vermitteln und das obwohl sie jetzt mit den Anderen soviele Sanktionen für die noch zu erreichende Zielvereinbarungen der Sanktionsquoten vermitteln muß. Und zu allem Pech haben wir bald auch noch Sanktionsmanagement-Party! Sanktionsmanagement-Party ohne Sanktionen, ist doch, wie Sanktionen ohne Arbeitslose oder etwa nicht?

    http://aufgewachter.wordpress.com/2014/02/15/die-matrix-im-huhnerstall-brockelt-die-matrix-in-der-agentur-fur-arbeit-brockelt/

  2. Nein, nein, nein! Es sind eben nicht nur 46 Millionen. Genau wie in Merkeltanien, werden keine genauen Zahlen genannt. Die gesamte Anzahl
    der Bürger, die in IRGENDEINER FORM soziale Hilfe (Leistung) bekommen, ist sowohl in den USA, als auch im 51. Bundesstaat Merkeltanien höher, als man es dem Bürger vorGAUCKelt. Das war aber schon immer so!

    Hier mal was aus 2012 – Das sind Fakten! – US Census Bureau

    109,631,000 Americans lived in households that received benefits from one or more federally funded “means-tested programs” — also known as welfare — as of the fourth quarter of 2012, according to data released Tuesday by the Census Bureau.
    The Census Bureau has not yet reported how many were on welfare in 2013 or the first two quarters of 2014.
    But the 109,631,000 living in households taking federal welfare benefits as of the end of 2012, according to the Census Bureau, equaled 35.4 percent of all 309,467,000 people living in the United States at that time.
    When those receiving benefits from non-means-tested federal programs — such as Social Security, Medicare, unemployment and veterans benefits — were added to those taking welfare benefits, it turned out that 153,323,000 people were getting federal benefits of some type at the end of 2012.

    http://www.cnsnews.com/commentary/terence-p-jeffrey/354-percent-109631000-welfare

    Mir ist aus Mitte der 80er Jahre genau bekannt, wie man in D die Arbeitslosenzahlen wegtrickste immer kurz bevor die Jahresstatistik fällig war. Auch in Bezug auf die Leistungsnachweise (Arbeitsvermittlung) der Arbeitsämter wurden durch simple Tricks angebliche Erfolge verbucht. Ein automatischer Vorgang, der außer viel Geldverschwendung (für Briefporto)
    nix brachte für die Jobsucher, was ja auch gar nicht der Zweck der Übung war. Aber im Gegensatz zu heute, bekam man damals satt und lang genug Geld
    vom Arbeitsamt um über die Runden zu kommen. Man wurde auch nicht genötigt und drangsaliert wie es heute im Jobcenter wohl angesagte Arbeitsanweisung ist.

    Info : Huffington Post ist die neue BILDzeitung der USA, die sich dann
    krebsartig (auch in D) verbreitet hat. Verschwurbelt mit den deutschen
    Qualitätslügenmedien, wie z.B. FOCUS. Bitte nachlesen bei Wiki was das
    für eine Lobby Postille ist.

    @Aufgewachter – Danke für den Kommentar. Sehr interessant und aufschlussreich.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.