Lawrow beschuldigt US-Diplomaten der Spionage in Russland


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Russland wirft US-Diplomaten vor, in den vergangenen Jahren mehrfach in amerikanische Spionageaktivitäten in Russland verwickelt gewesen zu sein. Insbesondere unter Obama hätten sich die Feindseligkeiten in hohem Ausmaß gehäuft.

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Diplomaten, Flaggen Russland + USA, Bild: Gegenfrage.com

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte am Dienstag während einer Pressekonferenz, dass US-Diplomaten in Russland in den letzten Jahren in Spionagefälle verwickelt waren. Zudem hätten sie an Oppositionsprotesten und nicht autorisierten Kundgebungen teilgenommen.

Ein weiterer Vorwurf Lawrows waren Versuche von US-Geheimdiensten, ältere russische Diplomaten zu rekrutieren. „Wenn wir über Rekrutierungstechniken sprechen, haben wir die vollständigen Statistiken dazu nicht veröffentlicht. Aber vor kurzem, in den letzten Jahren, vor allem während der zweiten Amtszeit der Obama-Administration, haben sich diese feindseligen Aktivitäten gegenüber unseren Diplomaten in hohem Ausmaß gehäuft“, sagte Lawrow gegenüber Reportern.

Die russischen Behörden hätten mehrere US-Spionageversuche vereitelt, bei denen versucht wurde Informationen über Russland zu sammeln. „Wir haben die Geheimdienstaktivitäten der US-Beamten, die unter diplomatischem Deckmantel arbeiteten, gebremst.“ In einem Fall etwa hätten US-Agenten 10.000 Dollar im Auto eines russischen Diplomaten platziert und ihm die „Zusammenarbeit“ angeboten, meldet der Kommersant.

Washington wirft Moskau indes vor, die US-Präsidentschaftswahl zugunsten Trumps beeinflusst zu haben. Der russische Außenminister beizeichnete die Vorwürfe von Cyberangriffen auf die USA während der Konferenz als inszenierte Geschichte.

Quellenangaben anzeigen
kommersant, presstv, newsmax

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