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25.04.404 v. Chr.: Sparta besiegt Athen im Peloponnesischen Krieg


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Am 25. April 404 v. Chr. siegte die Peloponnesische Liga, angeführt von Sparta, über Athen im Peloponnesischen Krieg. Das Machtgleichgewicht im antiken Griechenland veränderte sich dadurch dramatisch.

Sparta Athen
Geschichte Griechenlands, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 404 v. Chr. siegte Sparta im Peloponnesischen Krieg über Athen. Der Konflikt begann im Jahr 431 v. Chr. nach dem Ende des vorangegangenen Dreißigjährigen Friedens zwischen Athen und Sparta.

Als die beiden dominierenden Mächte in Griechenland führten die Stadtstaaten jeweils Allianzen verschiedener unabhängiger Territorien in der Region. Das athenische Reich hatte wegen seiner Lage an der Ägäis die stärkere Flotte, während die Peloponnesische Liga unter Sparta über die stärkere Landarmee verfügte.

Der griechische Historiker und Zeitzeuge Thukydides schrieb einen ausführlichen Bericht über die Spannungen zwischen den beiden Mächten. Er behauptete, dass der Auslöser des Kriegs Spartas Sorge wegen der wachsenden Macht Athens war.

Im Jahr 431 v. Chr. startete Sparta die erste von vielen Invasionen von Attika unter dem Befehl des spartanischen Königs Archidamos. Dies war der Beginn der ersten von drei Phasen des Peloponnesischen Kriegs, der einen großen Teil der griechischen Welt vereinnahmte und das Athenische Reich zerstörte.

Ablauf

Während der ersten Phase des Krieges, bekannt als der Archidamische Krieg, profitierte Sparta von einem Ausbruch der Pest in Athen. Dies tötete den führenden athenischen General Perikles zusammen mit bis zu zwei Dritteln der Bevölkerung der Stadt.

Obwohl Athen einige erfolgreiche Offensiven veranstaltete, stimmten die beiden Seiten 421 v. Chr. dem Frieden von Nikias zu. Der Krieg setzte sich im Jahr 415 v. Chr. fort, worauf Athen einen katastrophalen Angriff auf Syrakus in Sizilien unternahm.

In den folgenden Jahren baute Sparta mit finanzieller Unterstützung Persiens eine eigene Flotte auf, mit der sie die Athener Flotte bei Aegospotami 405 v. Chr. zerstören konnten. Athen ergab sich im folgenden Jahr, was das Machtgleichgewicht in Griechenland dramatisch veränderte.

1 Kommentar

  1. Es gab einen nachhaltig wirkenden Systemunterschied zwischen Sparta und Athen.
    Die Kinder in Sparta wurden unter staatlicher Kontrolle und Regie zu willfährigen Soldaten erzogen.
    Die Erziehung der Kinder in Athen oblag einzig und allein den leiblichen Eltern innerhalb des Familienverbandes.

    Das Ergebnis offenbart am Ende den Gewinner: Sparta gibt es nicht mehr – Athen gibt es immer noch.
    Wer denken kann und ein Herz hat, der lernt daraus.

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