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02.10.1966: USA bombardieren sowjetische Soldaten in Nordvietnam


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Am 02. Oktober 1966 gerieten sowjetische Militärexperten in Nordvietnam unter Beschuss der US-Truppen. Dies war das erste Mal, dass ein Einsatz sowjetischer Truppen im Vietnamkrieg öffentlich wurde.

Vietnamkrieg Sowjetunion
Vietnamkrieg Sowjetunion, Bild: Gegenfrage.com, Nordvietnam Flagge gemeinfrei

An diesem Tag im Jahr 1966 gerieten sowjetische Militärexperten bei US-Angriffen auf nordvietnamesische Lager unter Beschuss. Dies meldete die Zeitung des sowjetischen Verteidigungsministeriums, Krasnaya Zuezda. Die Sowjets hatten dort nordvietnamesische Soldaten beim Einsatz von sowjetischen Flugabwehrraketen trainiert.

Dies war äußerst bedeutsam, weil Moskau damit erstmals öffentlich zugab, dass die Sowjets nordvietnamesische Soldaten ausbildeten. Washington hatte lange behauptet, dass die Sowjetunion und die Volksrepublik China militärische Hilfe zur Verfügung stellten, darunter Militärberater, Waffen und Ausrüstung, was es den Nordvietnamesen ermöglichte, den Krieg fortzusetzen.

Militärhilfen

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sowohl die Sowjets als auch die Chinesen bestritten, dass sie Personal in Nordvietnam hatten. Die Nordvietnamesen feuerten zwischen 1965 und 1972 über 10.000 SA-2 SAMs (Boden-Luft-Raketen) auf US-Flugzeuge ab.

Jede einzelne dieser Raketen wurde von der Sowjetunion geliefert. Dies galt auch für die Panzer des Typs T-54, die 130-mm-Feldgeschütze und andere hochentwickelte Waffen und Ausrüstungen, mit denen die Nordvietnamesen ihre Offensiven von 1972 und 1975 starteten.

Das einzige Mal, dass diese ständige Quelle von Waffen und Ausrüstung der Sowjets offenbar erheblich behindert wurde, war im Jahr 1972, als US-Präsident Richard Nixon die Verstärkung von Luftangriffen gegen Hanoi und die Verminung des Hafens von Haiphong befahl. Hier hatten die Sowjets demnach ihre Militärhilfen an Nordvietnam geliefert.

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