George Soros äußert sich über Ungarns „Soros-Plan“-Kampagne


Politik/Ungarn

George Soros hat sich erstmals über den sogenannten „Soros-Plan“, eine Umfrage der ungarischen Regierung unter Viktor Orban, öffentlich geäußert.

(Literatur zum Thema gibt's hier: klick)
Soros-Plan
Soros-Plan, Bild: Flagge Ungarn, Gegenfrage.com

Der windige Milliardär George Soros sagte, Orbans Soros-Plan sei eine „Hass-Kampagne“ seitens der ungarischen Regierung gegen seine Person und darauf ausgelegt, die ungarischen Wähler von der Korruption der Regierung und den schlechten Bedingungen im Gesundheitswesen und der Bildung abzulenken.

Dies schrieb Soros auf seiner Website und äußerte sich in mehreren Interviews über die Kampagne, unter anderem in der Financial Times. Ungarns Regierung präsentierte sieben Erklärungen, den sogenannten „Soros-Plan“, der den politischen Plan des Milliardärs für die Migration nach Europa darstellte.

Genauer gesagt handelt es sich um einen Fragebogen an die Bevölkerung zur Migration nach Europa, ausgestattet mit Infoboxen mit Soros-Zitaten oder Projekten seiner Organisationen, in erster Linie die namentlich passende Open Society Foundation („Offene Gesellschaft-Stiftung“).

Alles nur Propaganda?

Bisher wurden derartige Äußerungen des ungarischen Präsidenten als Populismus oder Propaganda abgetan. Interessant ist nun, dass sich der Milliardär das erste Mal wirklich dazu äußert. Er bezeichnete den Soros-Plan als „Verzerrung und offene Lüge, die man den Ungarn vorsätzlich über die Ansichten von George Soros über Migranten und Flüchtlinge“ erzähle.

Laut Ungars Regierung „möchte George Soros, dass Brüssel jährlich mindestens eine Million Einwanderer in das Gebiet der Europäischen Union umsiedelt, auch nach Ungarn […] Das Ziel des Soros-Plans ist es, die Sprachen und Kulturen Europas in den Hintergrund zu drängen, damit die Integration von illegalen Einwanderern viel schneller vorangeht.“

Soros sagte in seiner Stellungnahme, dass er „nirgendwo eine Solche Aussage getätigt hat, es ist eine Lüge“. Als er von einem Reporter gefragt wurde, warum er sich entschieden habe, die Anschuldigungen öffentlich zu verurteilen, sagte Soros, er befürchte, sein Schweigen könnte negative Auswirkungen auf zivilgesellschaftliche Organisationen und die Menschen haben, die für sie arbeiten. Er müsse jetzt „sprechen“, um sie vor weiteren Angriffen zu schützen.

Open Society Foundation

Der in Budapest geborene Soros wird immer wieder seitens der ungarischen Regierung attackiert. Besonders im Fokus befindet sich die Open Society Foundation, der die Finanzierung verschiedener blumig klingender Farbrevolutionen in Georgien, in der Ukraine, im Libanon oder in Kirgisien angelastet wird.

Ende 2015 hat Russland dem Open Society Institute von George Soros die Durchführung weiterer Projekte in Russland verboten. Grund: Die Aktivitäten des Instituts stellten eine „Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands“ dar.

Auch in anderen Ländern steht Soros in der Kritik, sich in innere Angelegenheiten einzumischen. Zuletzt sagte Richard Black, republikanischer Senator in Virginia, dass „Globalisten wie Soros“ den Nationalstaat „als Problem betrachten“ und eine Weltregierung anstreben.

Im August wurde auf der Website des Weißen Hauses eine Petition gestartet, die die US-Regierung dazu aufforderte, George Soros zu enteignen und zum Terroristen zu erklären. Innerhalb kurzer Zeit wurde die Petition über 150.000 Mal unterzeichnet.

Quellenangaben anzeigen
aljazeera, euobserver, transitions, rt

1 Comment

  1. Leider sagt dieser ungarische Jude nicht die Wahrheit.
    Es ist im Gegenteil seine „Open Society Stiftung“, welche Unfrieden überall dort sät wo es den USA und Israel geopolitisch in den Kram passt!
    Das beginnt nicht nur in Georgien oder der Ukraine (konzentriert auf Kiew), sondern zielt aktuell auf Russland, auf Ungarn, auf die Tschechei. Wenn noch nicht geschehen muss die Liste des Mannes um Polen und die Türkei erweitert werden. Weitere Ziele werden sich finden. Italien und Griechenland sind auch so geopolitische Wackelkandidaten, welche für einen ordentlichen Krieg gegen die Sowjetunion, Pardon: Russland nicht zu gebrauchen sind.
    Komischerweise ist aber die schwedische Regierung an der Ausrottung der schwedischen Bevölkerung
    (als Kollateralschaden) nicht uninteressiert.

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