Soros drängt auf zweite Brexit-Volksabstimmung


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George Soros hat angekündigt, dass in Kürze eine Kampagne für ein zweites Brexit-Referendum in Großbritannien gestartet wird. Laut einem Bericht des britischen Guardian sagte der windige Multimilliardär, dass Pläne zur Umkehr des vor einigen Jahren abgehaltenen demokratischen Referendums im Gange seien.

Soros Brexit zweite Volksabstimmung
Soros Brexit zweite Volksabstimmung, Bild: Gegenfrage.com, EU-Flagge gemeinfrei

Seine Strategie basiert anscheinend darauf, innerhalb eines Jahres ein zweites Referendum abzuhalten. Soros sagte: „Der Brexit ist ein immens schädlicher Prozess, schädlich für beide Seiten. Die Trennung wird ein langer Prozess sein, wahrscheinlich mehr als fünf Jahre dauern. Fünf Jahre sind eine Ewigkeit in der Politik, besonders in revolutionären Zeiten wie heute.“

„Letztlich liegt es an den Briten, zu entscheiden, was sie tun wollen. Es wäre jedoch besser, wenn sie eher früher als später zu einer Entscheidung kommen würden. Das ist das Ziel einer Initiative mit dem Namen „Best for Britain“, die ich unterstütze.“

Er sagte weiter: „Überhaupt nicht auszutreten wäre gut für Großbritannien, würde Europa aber auch einen großen Dienst erweisen, indem man dich vom Brexit abwendet und somit kein schwer zu befüllendes Loch im europäischen Haushalt schafft.“

„Aber die britische Öffentlichkeit muss ihre Unterstützung mit Überzeugung, um von Europa ernst genommen zu werden. Das ist es, was Best for Britain anstrebt, die Wähler anzusprechen. Es wird in den nächsten Tagen sein Manifest veröffentlichen.“

Die Idee: Abstimmen, bis das Ergebnis passt

Das britische Portal Westmonster kommentiert: Da haben wir es also: Ein elitärer Milliardär des Establishments spricht offen davon, den Willen des Volkes zu durchkreuzen und das Ergebnis des Referendums umzukehren. Typisch EU, wenn die Leute nicht so stimmen, wie sie es wollen, lassen sie erneut abstimmen.

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guardian, westmonster

2 Kommentare

  1. Mensch Soros. Sei froh, wenn die draussen sind. Ich habe etwas mit englischer Technik zu tun. Alleine die Gewinde können einen zur Verzweiflung bringen. Der Gipfel waren Hydraulimotoren, bei denen der mitgelieferte Flansch auf die Ritzel gedrückt und diese blockiert hat. Wir haben den Schrott in die Lehrwerkstatt gegeben; die haben sich halbtot gelacht.
    Auf der politischen Seite ist die unbedingte Gefolgschaft zu den USA schon lange eine Belastung für die EU; die Nato droht noch weiter in Kriege der USA hineingezogen zu werden.

  2. Ob die EU Britannien zu den Konditionen VOR Brexitbeginn wieder akzeptieren würde? Wohl kaum. Als erstes würden die Rabatte, die die Thatcher ausgehandelt hat abgeschafft. Als zweites würde das Verunreinigte Königinreich gezwungen den Teuro zu übernehmen; undenkbar. Als drittens müssten die Insulaner auf ihr Commonwealth verzichten, was sogar strategisch total danebem liegt. Immerhin hilft das zu einer ansehlichen Loyalität der grossen ehemaligen Kolonialstaaten gegenüber Europa.

    Sachen, die auch die Remainer wie Tony (der Lügner) Blair und andere frustrierte Spinner bisher noch nie beleuchtet haben.

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