Slowenien: Massenproteste gegen Sparpolitik


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In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana lieferten sich Demonstranten und Polizei während einer Kundgebung gegen die geplanten Budgetkürzungen, die Korruption in der Politik und die Sparprogramme wüste Straßenschlachten.

Massenunruhen in der slowenischen
Hauptstadt Ljubljana

In den internationalen Medien ist von 5’000 bis 10’000 Demonstranten die Rede, die am Freitag vor das slowenische Parlament in der Hauptstadt Ljubljana zogen und gegen die geplanten Kürzungen und die Korruption in der slowenischen Politik protestierten. Es seien Steine und Flaschen geworfen und versucht worden, eine Polizeikette zu durchbrechen, wie PressTV meldet. Bereits vor etwa zwei Wochen fand ebenfalls eine Demonstration in Ljubljana statt, bei der 30’000 Menschen gegen die für nächstes Jahr geplanten Lohnkürzungen um 5 Prozent im öffentlichen Sektor protestiert hatten.

Die gestrigen Demonstrationen richteten sich nur zwei Tage vor den Präsidentschaftswahlen gegen Staatspräsident Danilo Turk, der von der aufgebrachten Menge zum Rücktritt aufgefordert wurde. Die Menschen riefen Parolen wie „Sie sind fertig“ und „Diebe“. Die Polizei antwortete mit Wasserwerfern und Tränengas, als aufgebrachte Bürger versuchten das Parlament zu stürmen. Zudem waren eine Pferdestaffel und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Mindestens 30 Personen wurden dabei verhaftet, über 50 wurden verletzt.

Slowenien trat im Jahr 2007 der Eurozone bei und zählte seiner Zeit zu den wohlhabenderen Nationen des 17-Staaten-Blocks. Allerdings war der Erfolg auf Grund der Abhängigkeit einer exportlastigen Wirtschaft nur von kurzer Dauer. Im Jahr 2009 schrumpfte Wirtschaftsleistung um mehr als 8 Prozent. Einige Experten halten Slowenien für das am schwersten von der Krise betroffene Euroland.

12 Kommentare

  1. oh eine pferdestaffel, wie in libyen und tunesien. zur erinnerung:
    merkel: „der euro bestimmt über den frieden in europa“

  2. Mensch, der Balkan hat einfach noch richtig Pulver, da werden Gangster noch an den pranger gestellt und Möder im Namen des Volkes vom Volk aufgehängt. Die Politverbrecher können sich da nicht ganz so häuslich einrichten wie in der Dekadenz des Westen, wo alle schon von Geburt an ruhig gestellt werden. Wir sollten uns an diesem unbandigen Lebenswillen ein Bsp. nehmen und die sadistischen Despoten in die Schranken weisen.

    Der € für ein friedliches Europa – er € die Fortsetzung internationaler Nazipolitik durch das Großkapital, das übrigens schon Hitler an die Macht brachte um seine Interessen durchzusetzen. Es waren dieselben Leute, vor allem die mit Geld und apokalyptischem Glauben: Evangelikale, Zionisten, Islamisten, Erzkonseervative, Fans des Armageddon, denen die Dawinsche Lehre ein Werk des Teufels ist. Geistliche verklärte Schwerstverbrecher.

  3. Gerade die deutschen können sich ein Beispiel an anderen Ländern nehmen, wo die Menschen auf die Strasse gehn.
    Die deutschen sind so dumm wie Stroh, die nehmen stillschweigend alles hin, alles.

  4. Die Slowenen protestierten ruhig, den Protest nutzten s.g. „Kapuzenträger“, die absichtlich die Demo kaputt machen wollten, man sagt, sie wurden seitens der politik bestellt worden sein. Und ALLE anderen, wirklich ALLE, waren ruhig, es waren viele Rentner dabei, Doktoren, Lehrer, Ingenieure usw. Die Polizisten haben von den Protestierenden Blumen bekommen und sie auch gerne angenommen, sie trugen diese Blumen sogar an der Uniform. Die Gewalt war geplant, damit die breitere Öffentlichkeit nur das mitbekommt. Es gibt auch ganz viel Video-Material dazu, nur die ausländischen Medien berichten nur über Krawalle. Zu viele Menschen, die ruhig protestieren, sind offensichtlich in auch im Ausland eine Gefahr für die Regierungen!

  5. @ spaßbremse
    weil Menschen in Uniformen mit der staatlichen Legalisierung für die Ausübung von Gewalt, zumeist über eine postnatale sadistische Persönlichkeitsprägung verfügen, die sie nur dann ausleben dürfen ohne dafür belangt zu werden, wenn sie sich als willfährige Instrumente staatlichen Terrors bewähren.

    Übrigens, wir hatten mal einen Metzgermeister hier im Ort, der hat mit 80 immer noch selbst geschlachtet, gewurstet, usw. Der sagte immer, nur tote Bullen sind gute Bullen, weil lebende Bullen sind für alle anderen lebensgefährlich.

    Der gute Mann wurde 92 Jahre alt, hat aber auch nie an einer Ddemo teilgenommen.

  6. Warum verteidigt die Polizei dieses Scheißpack in den Regierungen eigentlich immernoch?

    Weil die Bullen auch Scheißpack sind,und genauso kriminell sind wie ihre Führer.
    Werner hat es schon voll auf den Punkt gebracht.

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