An diesem Tag
18.01.1980: Silber knackt die 50 Dollar-Marke


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Am 18. Januar 1980 erreichte Silber einen Rekordwert von etwa 50 Dollar pro Unze. Allerdings findet man zum tatsächlichen Höchstpreis unterschiedliche Zahlen.

Silber 50 Dollar
Silber 50 Dollar, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 1980 knackte Silber den Rekordpreis. Allerdings gibt es viele verschiedene Zahlen, die hier genannt werden. Sie reichen von 41,50 Dollar, 48,80 Dollar, 49,45 Dollar, 50 Dollar bis 50,50 Dollar. Dies liegt daran, dass es den London Fix, den New York Schlusskurs, das Intraday High und andere Zahlen gibt, die man nennen könnte.

Der London Fix jedenfalls zeigte am 18. Januar 1980 einen Kurs in Höhe von 49,45 Dollar. In den USA gab es keinen echten Schlusskurs. Der Handel wurde sowohl an der COMEX (in New York) als auch an der CBOT (in Chicago) durchgeführt.



Intraday

Das Intraday-Hoch bezieht sich auf den höchsten Preis dieses Tages. Laut „Financial Crises: Understanding the Powerwar USA Experience“ S. 71, und „The Great Silver Bubble“ S. 144, erreichte der Intraday-Preis von Silber am 18. Januar 1980 sogar 50,36 Dollar an der COMEX und 52,50 Dollar an der CBOT.

Die New York Times schrieb 1981 in einem Artikel, dass „Silber am 21. Januar 1980 einen Rekord von $ 50,35 erreichte“. Aber ein Jahr später schrieb die New York Times: „Am 21. Januar 1980 erreichte Silber einen Höchststand von $ 52,50 pro Feinunze im Handel an der COMEX.“

Andere Preise

Die COMEX-Regeln verhinderten, dass sich der Silberpreis um mehr als 1 Dollar pro Tag nach oben oder unten bewegte. Infolgedessen erreichte der Silberpreis vom März 1980 am 21. Januar 1980 laut Paul Sarnoffs „Silver Bulls“ (S. 82) ein Hoch von nur 41,50 Dollar.

Übersicht

PreisDatumBeschreibung
41,50 $21. Januar 1980COMEX May, 1980-Hoch
48,40 $17. Januar 1980COMEX-Abrechnungspreis
$ 48,7017. Januar 1980Laut Wikipedia-Artikel ‚Silver Thursday‘.
49,45 $18. Januar 1980London Fix
50,36 $18. Januar 1980Intraday COMEX Hoch
52,50 $18. Januar 1980Intraday CBOT Hoch

1 Kommentar

  1. Diese Spekulation zerbrach aber sehr bald an den Barrieren, die durch die zur monetaren Kontraktion (Einschrankung des Notenumlaufs) getroffenen Ma?regeln errichtet wurden. So schnell, wie er gestiegen war, ging der Kurs des US-Dollars an der Kolner Borse auch wieder zuruck. Er stand am 27. November noch bei 10,2 Billionen, am 28. November bei 9,4, am 29. November bei 8,5, am 30. November bei 7,8 und am 6. Dezember bei 4,9 Billionen Papiermark. Am 10. Dezember 1923 fiel der freie US-Dollar-Kurs wieder auf den amtlichen Berliner Marktpreis von 4,2 Billionen Mark fur 1 US-Dollar.

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