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„Sicherheits-Särge“ im 19. Jahrhundert


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Im 19. Jahrhundert waren „Sicherheits-Särge“ ein Verkaufshit. Diese gaben „Toten“ die Möglichkeit, sich zu mit einer Glocke zu melden, falls sie doch noch lebten.

Ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert brachten Erfinder sogenannte Sicherheits-Särge auf den Markt. Diese gaben den „Toten“ die Möglichkeit, die Menschen über der Erde darüber zu informieren, dass sie noch am Leben sind.

Der Sicherheits-Sarg verkaufte sich hervorragend aufgrund der Angst zur damaligen Zeit, lebendig begraben zu werden (Taphephobie). Dies geht auf eine Geschichte zurück, nach der Ärzte versehentlich eine Frau für tot erklärten. Sie wurde begraben und später stellte sich heraus, dass sie noch gelebt hatte.

Die Sicherheits-Särge hatten eine Verbindung nach oben. So konnte der vermeintlich Tote beispielsweise an einer Schnur ziehen und eine Glocke bimmeln, die aus der Erde ragte. Auch für die Sauerstoffversorgung, die man zunächst vergessen hatte, war später gesorgt. Ob ein solcher Sarg tatsächlich irgendwann ein Menschenleben rettete, ist unbekannt.

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