„Shaolin-Kung Fu“ stammt ursprünglich aus Indien


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Die bis heute bekannte und praktizierte ursprüngliche Form des Kung Fu aus dem chinesischen Shaolin-Kloster stammt von einem indischen Mönch namens „Bodhidharma“.

Der indische buddhistische Priester Bodhidharma (Tamo auf chinesisch) war der Gründer von Kung Fu. Er reiste im Jahr 480 nach China, um den Kaiser zu treffen. Zu dieser Zeit hatte der Kaiser lokale buddhistische Mönche damit beauftragt, buddhistische Texte ins Chinesische zu übersetzen.

Die Absicht war, der allgemeinen Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, diese Religion zu praktizieren. Tamos Sicht des Buddhismus und die des Kaisers unterschieden sich jedoch. Tamo reiste zum nahe gelegenen buddhistischen Tempel, um sich mit den Mönchen zu treffen, die diese buddhistischen Texte übersetzten.

Der Tempel war Jahre zuvor in einem Wald errichtet worden. Da der Wald zuvor gerodet und abgebrannt worden war, pflanzten die Mönche neue Bäume, weshalb sich der Tempel „Shaolin-Tempel“ nannte, was auf mandarin „junger Wald“ bedeutet.

Als Tamo im Tempel ankam, wurde ihm der Zutritt verweigert. Er ging in eine nahe gelegene Höhle und meditierte, bis die Mönche seine religiöse Beharrlichkeit erkannten und ihn aufnahmen. Die Legende besagt, dass er mit seinem ständigen Blick ein Loch durch eine Seite der Höhle gebohrt hat.

Beginn des Shaolin-Kung Fu

Als Tamo sich den Mönchen anschloss, bemerkte er, dass sie in schlechter körperlicher Verfassung waren. Den Shaolin-Mönchen fehlte die körperliche und mentale Ausdauer, die nötig war, um selbst die grundlegendsten buddhistischen Meditationspraktiken durchzuführen.

Tamo begegnete dieser körperlichen Schwäche, indem er ihnen Bewegungsübungen beibrachte, die sowohl den Chi-Fluss verbessern als auch Kraft aufbauen sollten. Diese Bewegungen, die sich aus dem indischen Yoga ableiteten, waren die Anfänge des Shaolin-Kung Fu.

Es ist schwer zu sagen, wann diese Übungen zur „Kampfkunst“ wurden. Der Shaolin-Tempel lag in einer abgelegenen Gegend, die von Banditen durchreist wurde. Vermutlich begannen die Shaolin-Mönche deshalb mit der Modifizierung der Yoga-Übungen zu einem Selbstverteidigungs-System.

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