Russland will Goldreserven auf 500 Milliarden Dollar erhöhen


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Russland kauft Gold wie verrückt. Seit 2005 haben sich die Goldreserven verdreifacht, allein in den vergangenen 15 Monaten kaufte der Kreml 200 Tonnen zu. Die Reserven sollen von aktuell 360,5 auf 500 Milliarden Dollar weiter aufgestockt werden.

"Vladimir Putin-5 edit" מאת Kremlin.ru. ברישיון CC BY 3.0 דרך ויקישיתוף.
Vladimir Putin-5 edit“ מאת Kremlin.ru. ברישיון CC BY 3.0 דרך ויקישיתוף.

Elvira Nabiullina, Leiterin der russischen Zentralbank, sagte, dass das Land beabsichtigt, seine Goldreserven massiv aufzustocken. Laut Sputnik sollen die Bestände von derzeit umgerechnet 360,5 Milliarden US-Dollar auf 500 Milliarden erhöht werden.

„Die jüngsten Erfahrungen haben uns dazu gezwunden, einige unserer Meinungen über ausreichende Goldreserven zu überdenken“, sagte Nabiullina und fügte hinzu, dass die Goldreserve des Landes den Kapitalabfluss für die nächsten 2-3 Jahre decken können müsse. Zudem werde auf diese Weise einer hohen Inflation entgegengewirkt.

Im März erhöhte Moskau seine Goldreserven um rund 30 Tonnen. Seit 2005 haben sich die Bestände mehr als verdreifacht. In den vergangenen 15 Monaten kaufte der Kreml 200 Tonnen zu, insbesondere seit Beginn der Sanktionen durch die USA und die EU. Aktuell hält das Land insgesamt 1238 Tonnen Gold und liegt damit laut offiziellen Zahlen auf Rang 5.

6 Kommentare

  1. Wie macht Russland das ??? Ich dachte es sei „Dank“ der westlichen Sanktionen kurz vor der Pleite? :-)))
    Im Ernst: Nichts zeigt deutlicher, wie idiotisch die westliche Politik ist – sie schadet beinahe ausschließlich den EU-Ländern, während die USA ihre Geschäfte mit Russland munter ausweiten.
    Und: die West-Politik treibt Russland immer näher an China heran, das bekanntlich noch weitaus mehr Gold kauft und selbst produziert.
    Der Tag dürfte nicht mehr fern sein, an dem Russland sich weitgehend von der EU ab- und sich seinen neuen Partnern zuwendet.
    Dann wird das Gewinsel hierzulande groß sein. Wer weiß, ob wir dann noch genug Gas aus Russland beziehen können – und zu welchem Preis …

  2. @ Eber
    Nunja, wir sprechen hier über die russische Zentralbank als Akteur. Die ZB wird, wie sollte es auch anders sein, in Rubel bilanzieren. Daher wird sich die ZB gerade einiges leisten können.

    Recht milchmädchenhaft gerechnet, aber in der Tendenz zutreffend,:
    + hat die russische ZB nach den herben Verlusten (ja die Lehmannpleite hat auch Russland getroffen gehabt)einen Tiefstand von etwa 375 Mrd.$ an Währungsreserven gehabt.
    + von diesem Tief ausgehend hat Russland die Währungsreserven auf etwa 530 Mrd.$ aufgefüllt. Die „Kosten“ dabei betrugen ca. 35 Rubel je US-$.
    + seit den Sanktionen hat die ZB zur Stützung des Rubels Währungsreserven verkauft. Und zwar etwa 150 Mrd.$. „Erlös“ dabei ca. 60 Rubel je US-$

    Auf dem Papier also ein Bilanzgewinn von 3,7 Billionen Rubel. Ziemlich gutes Geschäft, oder?
    Davon abegsehen dürfte Russlands Wirtschaft, die normale Bevölkerung (Inflation)und auch der Staat allerdings tatsächlich ziemlichen Schaden genommen haben.

  3. Richtig so.
    Das Yankee-Falschgeld implodiert demnächst. So lange es noch was dafür gibt, sollte man es ausgeben. der „Preis“ ist fast egal, denn das zeug ist vollkommen wertlos.

  4. Iwan hat den Bunker voller grüner Yankee-Krätze, wertloses Papier demnächst.
    Die holen sich noch was dafür, solange es Dumme gibt, die das Zeug als „Geld“ akzeptieren.

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