Russland an UN: Wenn wir eine Predigt hören wollen, gehen wir in die Kirche


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Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin beschuldigte die Vereinten Nationen der „Arroganz“ und „Voreingenommenheit“. Damit reagierte er auf Aussagen des UN-Sicherheitsrats, Russland und Syrien würden Aleppo in eine „Todeszone“ verwandeln. „Wenn wir eine Predigt hören wollen, gehen wir in die Kirche“, fügte Tschurkin hinzu.

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Vereinte Nationen in Genf, Bild: Gegenfrage.com

Während einer Sitzung am Mittwoch beschuldigte Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin den Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Stephen O’Brien, als „arrogant“ aufgrund seiner „empörenden“ Bemerkungen über die Operationen Russlands und Syriens in Aleppo.

Dass es seit acht Tagen einen Waffenstillstand gebe, werde natürlich nicht erwähnt. „Wenn wir eine Predigt hören wollen, gehen wir in die Kirche“, fügte Tschurkin hinzu. Generalleutnant Sergej Rudskoi vom Generalstab der russischen Militärs sagte, dass die russischen und syrischen Jets zehn Kilometer von Aleppo entfernt stationiert seien und dort seit dem 18. Oktober auf weitere Befehle warten. Er betonte weiter, dass man weitere Waffenruhen organisieren und verwundeten Zivilisten eine Evakuierung aus der Stadt ermöglichen wolle.

Syriens zweitgrößte Stadt Aleppo wurde 2012 von Militanten eingenommen. Am 22. September begann eine Großoffensive Syriens und Russlands in der Stadt. Im März 2011 begannen nach einer Nahrungsmittelkrise Unruhen in Syrien, die sich zu einem Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland ausgeweitet haben. Der Westen unterstützt bewaffnete Milizen, Russland die syrische Regierung.



Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, entgegnete, es sei für einige Personen möglicherweise tatsächlich „sinnvoll, eine Kirche zu besuchen“.

Quellen: US-Mission der UN, presstv

2 Kommentare

  1. Ich finde es unerträglich wie diese Verbrecher aus USA ,Deutschland ,England, Frankreich und dazu noch die Nato ,UN alle gemeinsam unter falscher Flacke in Syrien mit dieser IS gegen Assad kämpfen und das um an das Öl und andere Vorkommen zu kommen .Sie töten rüchsichtslos Zivilisten und schieben es dann Rußland in die Schuhe .Wie erbärmlich ist das !!!

  2. Eigenartigerweise stelle ich mich bei fast allem was in der Welt passiert hinter die russische Position.
    Das ist keine zwanghafte Reaktion von mir. Denn in historischen Dingen geht auch das kapitalistische Russland von der Sowjetlüge des unmitivierten deutschen Überfalls 1941 nicht ab. Ich weiß es besser und mit mir eine ganze Anzahl von Leuten.
    Aber wenn wir diese elende Vergangenheit beerdigen, müssen wir in die Zukunft schauen und da wäre ein neuer Bündnispartner für Deutschland aus meiner Sicht eine gute Lösung. Die Angelsachsen werden Deutschland den fehlenden Friedensvertrag nicht bis in alle Ewigkeit verweigern können.

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