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08.07.1947: US Army meldet „fliegende Untertasse“ in Roswell


Geschichte/USA

Am 08. Juli 1947 meldete die US Air Force die Bergung von Überresten einer „fliegenden Untertasse“ in Roswell in der Wüste von New Mexico.

Roswell fliegende Untertasse 1947
Roswell fliegende Untertasse 1947, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 1947 gab Walter Haut, der Informationsoffizier des Roswell Army Air Field, eine Pressemitteilung heraus, in der es hieß, das Militär habe die Überreste einer „fliegenden Untertasse“ geborgen.

Bereits am 14. Juni fand der Vorarbeiter von JB Foster, William Brazel, eine „große Fläche mit hellen Trümmern aus Gummistreifen, Alufolie, einem ziemlich zähen Papier und Stöcken“. Wenig darüber nachdenkend sammelte er die Trümmer am 04. Juli ein und informierte den örtlichen Sheriff erst am 07. Juli, nachdem er von „fliegenden Untertassen“ gehört hatte.

Sheriff Wilcox kontaktierte sofort Major Jesse Marcel auf dem Roswell Army Air Field. Ein Beamter der Basis besuchte daraufhin die Stelle, wo die Trümmer gefunden wurden, und fand noch einige weitere Teile. Marcel brachte die Fragmente zurück zum Roswell Army Air Field, von wo sie zum Fort Worth Army Air Field geschickt wurden.

„Fliegende Untertasse“

In der Zwischenzeit gab das RAAF eine Pressemitteilung heraus, in der die Bergung der „fliegenden Untertasse“ beschrieben wurde. Die Lokalzeitung Roswell Daily Record berichtete auf ihrer Titelseite über die Geschichte, in der erstmals der Begriff „fliegende Untertasse“ verwendet worden sein soll.

Am gleichen Tag erklärte ein FBI-Telex aus Fort Worth, das Objekt habe einem „Wetterballon in großer Höhe mit einem Radarreflektor“ geglichen. Dies führte am nächsten Tag zu weniger sensationellen Zeitungsberichten.

Das Interesse an der Roswell-Entdeckung ließ nach, bis UFO-Forscher in den späten 1970er Jahren anfingen, Leute zu interviewen, die behaupteten, Verbindungen zu den Ereignissen von 1947 zu haben. Es folgten zahlreiche Bücher, auf die die Air Force im Jahr 1994 mit der Veröffentlichung des Berichts „The Roswell Report: Fact vs. Fiction in the New Mexico Desert“ reagierte.

Dieser kam zum Schluss, dass die Trümmer von Project Mogul stammten, einer streng geheimen Operation der US Army, um sowjetische Atombombentests festzustellen.



7 Comments

  1. Dass wir alleine sind im Universum, glaub ja auch wohl Niemand mehr wirklich.
    Aber wenn sie kommen, warum kommen sie?
    Mal anders gefragt: Wann und warum würden wir unseren Planeten verlassen?
    Antwort: Spätestens dann, wenn die Sonne in Milliarden Jahren sich aufbläht und stirbt.
    Gibt es dann noch die Menschheit und geht sie nicht, wird sie vernichtet.
    Dieser Prozess läuft bei allen Sonnen ab.
    Die Außerirdischen haben also, wenn sie das Sonnensystem einer sterbenden Sonne verlassen, einen Stand der Technik, den wir erst in Milliarden Jahren haben werden.
    Rohstoffe werden sie bei uns nicht suchen, denn die gibt es im Universum überall.
    Sie werden einen Planeten suchen, auf dem Wasser flüssig ist.
    Was werden sie dann mit uns machen?
    Was haben wir sogar mit anderen Menschen auf anderen Kontinenten gemacht, wenn sie uns im Weg waren?
    Sie werden auf die Erde schauen und sehen, dass die scheinbar intelligentesten hinter kleinen Vierbeinern herlaufen und deren Ausscheidungen in kleinen Tütchen sammeln.

    Dann werden sie wohl einige von uns „einfangen“ um uns zu studieren und zu sezieren.
    Dabei werden die Außerirdischen feststellen, dass wir:
    Wie eine Gurke aus ca. 75% Wasser bestehen,
    alle paar Stunden in einen komaähnlichen Zustand fallen, in dem wir vollkommen hilflos sind,
    an zig tausend Krankheiten erkranken können, wovon einige tausend absolut tödlich sind,
    Maschinen bauen, mit denen wir uns gegenseitig umbringen,
    unsere Mitgeschöpfe schlachten und aufessen,
    an einen Gott glauben, der uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat und alles Andere auch geschaffen hat, also auch die Außerirdischen,
    dran glauben, dass wir nach dem Tod das ewige Leben haben werden.

    Ich denke, sie werde uns in dieses ewige Leben schicken

  2. Hallo Helmut,

    ich z.B. halte mich mehr an die Realitäten, die ich sehen und erleben kann.
    Der nächste Stern zu uns ist die Sonne und diese ist die Kleinigkeit von 147 Millionen Kilometer entfernt.
    Dann kommt der Mars mit 228 Millionen Km.
    Und dann bewegen wir uns schon in Lichtjahren.
    Schneller wie 300.000 Km pro Sekunde geht sowieso nicht- und an Naturgesetzen kommen auch „Außerirdische“ nicht vorbei. Das Problem sind nicht die 228 Millionen Km bis zum Mars; das Problem ist, dass Außerirdische weder auf dem Mond, noch auf dem Mars wohnhaft sein können.
    Deren Domizil muss erheblich weiter entfernt sein.
    Grundsätzlich ist der Weltraum unendlich. Da hat niemand eine Mauer errichtet, gegen die man knallt wenn man dagegen fährt. Es ist auch nicht so, dass das Weltall eine begrenzte Kugel ist. In welcher man ein paar Millionen Lichtjahre fliegt und irgendwann wieder bei der Erde ankommt. Zumindest glaube ich nicht daran.
    Insofern wird es nicht tausende, sondern unendlich viele erdähnliche Planeten geben. Da wird es auch unendlich viele „Außerirdische“ geben.
    Aber die Naturgesetze gelten eben für Alle!
    Und deshalb wird es nichts mit gegenseitigen Besuchen im Weltraum. Bereits nur eine Million Lichtjahre bedeutet, dass ein theoretisches Raumfahrzeug mit Lichtgeschwindigkeit eben eine Million Jahre benötigt. Wie groß ist die Lebensdauer der Menschheit? Extrem kurz!
    Rechnen wir etwa 10.000 Jahre zurück. Noch weiter zurück nähert man sich schon den Neandertalern. Also rechnen wir mit 10.000 Jahren. Aktuell scheint es so, als ob es „Zwänge“ gäbe dass die Menschheit sich selbst in die Luft jagt. Na und? Schon kurze Zeit später, vielleicht nur 10.000 Jahre später wird es neue Menschen geben- und ein neuer Versuch startet.

  3. Hallo Markus,
    meine Oma hatte noch ein Lexikon, darin stand:
    „Das Atom ist unteilbar“.
    Ich 100 Jahren sind wir von Pappflugzeug zu Überschalljet gekommen.
    Was ist in 2.000.000.000 x 100 Jahren wenn die dann noch vielleicht existierenden Menschen die Erde verlassen müssen?

  4. Auf Wiedersehen Helmut,

    leider häufen sich jetzt beim Bürgenden die Fälle von Zensur.
    Warum auch immer.

  5. Oh ein Kommentar war in Moderation aufgrund eines bestimmten Schlagworts. Hatte ich nicht gesehen, bin gerade nicht im Büro und schaue nur übers Smartphone rein. Mit Zensur hat das nix zu tun.

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