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21.04.1909: US-Präsident Roosevelt schlachtet 500 Großwildtiere ab


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Am 21. April 1909 begab sich US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Theodore Roosevelt auf eine Afrika-Safari und schlachtete in einem Blutrausch über 500 Großwildtiere ab. Darunter 17 Löwen, 11 Elefanten und 20 Nashörner.

theodore roosevelt afrika safari
By http://wellcomeimages.org/indexplus/obf_images/fa/57/9cfde905e6381712700b8714e082.jpgGallery: http://wellcomeimages.org/indexplus/image/L0002108.html, CC BY 4.0, Link

Theodore Roosevelt, charmant auch „Teddy“ genannt, seinerzeit bekannt als Abenteurer, Umweltschützer, Kriegsheld, Gouverneur, Nobelpreisträger, Vizepräsident, Präsident, Mount Rushmore-Galionsfigur und: Großwildjäger. Während einer einzigen Expedition in Afrika im Jahre 1909 soll er laut Berichten 512 Großwildtiere erlegt haben.

Im April 1909 trafen Roosevelt und sein Sohn Kermit in Mambasa ein. Sie zogen mit einem Team über Britisch-Ostafrika, Belgisch-Kongo und zurück zum Nil. Die Safari endete in Khartoum. Roosevelt gab später in einer Biografie an, dass er diese Zeit sehr genossen habe.

Während der Expedition habe er 1.100 Tiere erlegt, fast die Hälfte davon war Großwild. Dabei handelte es sich um „die bemerkenswerteste Sammlung von großen Tieren, die jemals aus Afrika gekommen ist“, sagte er später.

Zusammen mit seinem Sohn Kermit erlegte er während der Safari insgesamt 512 Tiere, darunter 17 Löwen, 11 Elefanten und 20 Nashörner.

Roosevelt und der Friedensnobelpreis

Nachdem er als US-Präsident gegen Honduras, Panama, die Dominikanische Republik, Kuba und Nicaragua Krieg geführt und sich erfolgreich für eine Erstarkung Amerikas als globale Militärmacht eingesetzt hatte, erhielt er den Friedensnobelpreis für seine Rolle bei der Beendigung des Russisch-Japanischen Krieges.

Damit allerdings hatte er lediglich geopolitische Interessen der USA im Pazifik vertreten, sind sich Historiker weitgehend einig. Die New York Times bezeichneten Roosevelt im Zuge der Verleihung im Jahr 1906 als „kriegerischsten Bürger der USA“.

Weitere US-Präsidenten, die den Friedensnobelpreis erhielten, waren Jimmy Carter, Barack Obama und Woodrow Wilson. Ebenso die Vizepräsidenten Al Gore und Charles G. Dawes, sowie die Außenminister Elihu Root, Frank Kellogg, Cordell Hull, George C. Marshall und Henry Kissinger.

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eyewitnesshistory



3 Kommentare

  1. Psychopathendreck genießen immer das töten.
    Und da ja nicht mehr sehr viel von Großwild übrig ist,konzentrieren sie sich heute auf die Zweibeiner.

  2. Hier in Spanien ging König Juan Carlos auf Elefantenjagt, während Teile der Bevölkerung hungern, zehntausende aus den Wohnungen geworfen werden und etwa 2 Millionen Wohnungen leer stehen und die Jugendarbeitslosenzahl etwa 50% beträgt.
    Der WWF zog die Konsequenzen aus der Elefanten-Affäre von Juan Carlos und entzog dem König die Ehrenpräsidentschaft.
    Man müsste die Gruppe der möglichen Nobelpreisempfänger um eine Sparte erweitern, nämlich auf Kriegsverbrecher und Massenmörder.
    Auch Adolf war für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

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