Ron Paul: Wir benötigen keinen Impfzwang


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In den Vereinigten Staaten besteht praktisch ein Impfzwang. Der frühere Präsidentschaftskandidat Ron Paul hat sich in einem neuen Artikel dagegen ausgesprochen. In Deutschland befürworten 79 Prozent aller Bürger einen Impfzwang.

Spritze, Bild: Wikipedia-User Kuebi
Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die USA zählen zu den Ländern mit den strengsten Impfgesetzen. Etwa die Windpocken-Impfung ist in einigen Bundesstaaten Pflicht, genau wie Masern. Ohne diese Impfungen dürfen Kinder weder Schule noch Kindergarten besuchen. Die Großzügigkeit der Parteispender im US-Wahlkampf aus der Pharmaindustrie hatte offenbar Erfolg.

In New Jersey sind Eltern sogar dazu verpflichtet, ihre Kinder gegen Grippe zu impfen. In einigen Teilen des freiesten Landes der Welt herrscht also die in Europa (noch) gefürchtete Impfpflicht. Der ehemalige US-amerikanische Präsidentschaftskandidat Ron Paul sprach sich zuletzt in einem Gastbeitrag auf CNBC gegen die Impfpflicht in den USA aus und bezeichnete dies als Verletzung der bürgerlichen Freiheiten. Man dürfe den Menschen keine Impfungen vorschreiben, genauso wenig wie der Staat berechtigt sei, die Menschen durch Einsatz der Polizei zu gesunder Ernährung zu zwingen oder Vitamine zu sich zu nehmen.

Nachdem im Jahr 2013 viele Kinder in Deutschland an Masern erkrankten, wurde auch hier das Thema Impfpflicht thematisiert. Insbesondere gebildete Eltern (Ärzte?) sträuben sich dagegen, dennoch befürworten 79 Prozent aller Deutschen den Impfzwang, insbesondere in den neuen Bundesländern. Jedenfalls schreibt das die TAZ.