Ron Paul: John McCain hinter Ukraine-Krise


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Arizonas Senator John McCain soll im Vorfeld der Ukraine-Krise mehrfach nach Kiew gereist sein, um Demonstranten zu einem Regierungsputsch zu ermutigen, schrieb Ron Paul auf seiner Website. Es wäre das selbe, wenn Putin nach Washington reisen würde, um US-Bürger gegen Obama aufzubringen, fügte er hinzu.

Ron Paul Bild: Deesillustration.com
Ron Paul
Bild: Deesillustration.com

Der ehemalige US-Kongressabgeordnete Ron Paul schrieb in einem Statement auf seiner Website, dass der republikanische Senator John McCain im Vorfeld der Proteste in der Ukraine mehrfach in das Land gereist sein soll, um die Demonstrationen anzustacheln.

„Senator John McCain reiste mehrmals nach Kiew und wandte sich an die Leute, um ihnen Mut zuzusprechen. Was wäre gewesen, wenn John McCain zuhause geblieben wäre und sich um seine Wähler in Arizona gekümmert hätte, statt um die Nicht-Wählerschaft in 6000 Meilen Entfernung?“, fragte er. Er schrieb weiter, dass es das selbe sei, wenn Putin nach Washington reise, um Demonstranten dazu zu ermutigen Obama zu stürzen.

Er führte weiter aus, dass die Krise in der Ukraine zum aktuellen Zeitpunkt am ehesten gelöst werden könne, indem man sämtliche ausländischen Kräfte abziehe, „bevor das Problem zu einem totalen Bürgerkrieg eskaliert.“ Allerdings würden die Interventionisten der USA und EU in diesem Fall erneut siegen, schrieb er.

15 Kommentare

  1. Eigentlich nicht ganz neu, denn das hatte schon früher die russische Nachrichtenagentur gemeldet.

    Aber ich denke, Leute wie Mc Cain würden sehr schnell abkühlen, würde die Verschärfung der internationalen Gesamtsituation die Sicherheit der USA verringern. Danach sieht es tendenziell auch aus.
    Ich sage, tendenziell, denn die russischen Nuklearsprengköpfe müssten dazu überwiegend im Atlantik sein und nicht in Mütterchen Russland!

  2. Es sei erlaubt, hier einige Wissensquellen anzuführen, denn nur ein an sich arbeitender, sich immer mehr bewußt werdender Mensch ist frei und kann nicht mehr manipuliert werden. Wer also genügend WILLEN dazu hat:
    – obiges Buch von Le Bon, Kurzfassung z.B. bei Wikipedia !
    – Literatur zum Vierten Weg (zum Selbst) von Gurdjieff, Ouspensky, Bennett, Martin …..
    – Schache: Die 7 Schleier vor der Wahrheit
    – Hörbücher von Stefan Hertrich – über Websucher duckduckgo

    Viel Erfolg !

  3. @ pipimaxxe

    „Unser“ Adolf?
    Nicht in meinem Namen.
    Ich ordne mich durchaus rechts von der CSU ein, aber mit diesem Versager will ich nichts zu tun haben.

  4. @Kuno

    das kann ich sehr gut nachvollziehen.
    Denn mit dem Rechten bürgerlichen Gesocks wollte Adolf nichts zu tun haben. Von diesen Feiglingen distanzierte er sich ganz besonders.

  5. Das wird schon stimmen, schließlich teilen sich ja schon die Imperialisten aus den USA die Beute auf – siehe Biden jr.!
    Das Imperium belommt man nur los, wenn man es auf seinem Kontinent Amerika isoliert! Also raus aus der NATO – für alle Anderen – alle US-amerikanischen Militästützpunkte außerhalb der USA kündigen und auflösen.
    Da das Militär die fast einzige realwirtschaftlich in den USA verbliebene Produktion ist, wird es dann dazu kommen, daß innenpolitisch das Volk das Land wieder auf die Füße stellen wird. Die Klammer, diese multieethnische Bevölkerung zusammenzuhalten, der allgemeine Wohlstand, ist ohnehin schon weg. Wird die „Legion“ geschwächt, ihr der Sold entzogen – es ist momentan ohnehin nur noch bedrucktes Papier, welches durch die Militärmacht im Hintergrund ihren „Wert“ behält – hat die Revolution gute Chanchen und der Zerfall des Staates auch. Auf dem nordamerikanischen Kontinent gab es einst 500 Nationen, die keinem etwas getan haben – da müssen wir wieder hin kommen!

  6. @ HJS

    Wir haben doch gesehen, wohin das geführt hat und führen musste, weil das schon vorher absehbar war.
    Seit 1945 gibt es kein souveränes Deutschland mehr. Bis zur Wiedervereinigung hatte die BRD wenigstens eine gewisse Narrenfreiheit. Das ist auch vorbei, zumal IM Erika da mit Begeisterung dabei ist.
    Ist das alles gut so?
    Wer sich mit den militärischen Details des 2. WK beschäftigt erkennt sofort, dass hier das gute Bemühen des überwiegenden Teils der Generäle durch diletantische Befehle konterkariert wurden. Der fähigste aller Generäle, Erich von Manstein, wurde 1943 kurzerhand seines Amtes enthoben. Während die Verräter weiter arbeiten durften. Bis nach dem Juli- Attentat 1944. Dann sah Hitler ein, dass nicht Jeder, der ihm gegenüber immer Ja sagte, ein Freund war.
    Und dann? Dann hatte „das deutsche Volk (in seiner Gesamtheit) versagt“! Zitat AH Ende 44 oder Anfang 45.

  7. @Kuno

    fairerweise muß ich Dir schreiben,daß mein Kommentar sarkastisch zu verstehen ist.

    Auch deine Meinung zu Erich von Manstein teile ich so nicht, Der Generalstäbler von Manstein war ohne Zweifel ein exzellenter Stratege.

    Aber gerade seine Entscheidung als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Don, die der 6. Armee beim Durchbruch aus dem Kessel Stalingrad entgegen kommen sollte, bleibt sehr undurchsichtig.

    Es ist historisch bewiesen, mir auch durch glaubhaften Zeitzeugen bestätigt worden, daß der Haltebefehl der Entsatzarmee – mit den Panzerdivisionen Generaloberst Hoth – von Erich von Manstein persönlich kam.

    Erich von Manstein gab an diesem Desaster später immer Hitler und Paulus die Schuld. Von Manstein war unter Umständen kein Verräter der Stauffenberg Clique, muß aber trotzdem sehr kritisch beurteilt werden.

    Der Verrat im engsten Umfeld von Hitler, beim Generalstab und vor Ort an der Front war allgegenwärtig. Hitler als Versager zu bezeichnen kann ich so nicht stehen lassen. Er hat aber einige Fehlentscheidungen getroffen, die zum Teil auf bewußte falsche Informationen beruhen.

    Eine seiner größten war die von Dünkirchen. Er fühlte sich halt dem sogenannten Brudervolk sehr stark verbunden. Den Angelsachsen darf man nicht vertrauen. Das sehen wir auch heute wieder.

    Aber hinterher ist man immer schlauer.

  8. liebe leute, lest doch einfach mal die bücher von „Friedrich Georg“ –
    „Verrat an der Ostfront“ und „Verrat in der Normandie“

  9. @ HJS

    Das ist richtig; der Haltebefehl für die Entsatzgruppe, bestehend aus zwei notdürftig zusammengewürfelten Panzerdivisionen, kam von Manstein.
    Diese Gruppe war bis auf 50 Km an den Kessel herangekommen und sah sich einem zehnfach überlegenen Gegner gegenüber. Jetzt tat Manstein das vernünftigste, was er tun konnte: er vermied die Vernichtung dieser Divisionen, weil zerschossene Panzer und tote Infanteristen nicht mehr nützlich sein konnten, zog diese ab und sicherte mit diesen gerupften, aber noch kampffähigen Kräften den Rückzug der anderen Teile der Heeresgruppe Süd. Im übrigen ist falsch, das schreibt auch Manstein (aber nicht zur Rechtfertigung), dass das strategische Ziel der 5 sowjetischen Armeen um Stalingrad nur darin bestanden habe, lediglich die 6. Armee zu vernichten. Das eigentliche Ziel war die Vernichtung der gesamten Heeresgruppe Süd!

  10. @ Theodorius

    Habe ich alles gelesen. Befindet sich seit Jahren in meinen Bücherregalen.
    Lohnt nicht. Von denen war keiner dabei; alles nur vom Hörensagen.
    Lies besser die Originale. Aber nicht dumme Infanteristen oder Leutnante, die meistens nicht wussten, warum die dabei waren.
    Lies Manstein, Guderian, Carel. Um nur einige zu nennen.

  11. @ Noch was: Die sogenannte „Heeresgruppe Don“ bestand im wesentlichen nach dem Fall von Stalingrad und dem Verlust der 6. Armee aus der 11. Armee. Genau deren Rückzug und Überleben sicherte Generalfeldmarschall Erich von Manstein durch den Einsatz der beiden gerupften Panzerdivisionen, wie oben dargestellt.

  12. Hallo,

    gibt es noch was zu Mc Cain ? Niemand kann nach mehr als 70 Jahren die alten Schlachten noch gewinnen.
    Lasst die Toten ruhen, wir haben unseren eigenen Krieg noch vor uns.

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