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„Reisbräune“-Biowaffe im Kalten Krieg


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Zwischen den 1940er und 1960er Jahren experimentierten die USA mit dem Reisbräune-Pilz, um diesen als Biowaffe einzusetzen.

reisbräune

Im Kalten Krieg machten die Vereinigten Staaten Versuche mit dem Reisbräune-Pilz Magnaporthe Grisea. Es sollte geprüft werden, ob dieser möglicherweise als Biowaffe eingesetzt werden könnte.

Der Pilz befällt Reis und Weizen und verschafft damit die Möglichkeit, einen gigantischen Schaden anzurichten: Fast die Hälfte der Weltbevölkerung sind auf diese beiden Lebensmittel angewiesen.

In den 1940er Jahren hatte der Pilz eine Hungerkrise in Bengalen ausgelöst, bei der Millionen Menschen ums Leben kamen. Der Pilz breitet sich extrem schnell aus und kann praktisch über Nacht riesige Ernteausfälle bewirken.

Die Reisbräune ist kaum zu stoppen, wenn sie einmal begonnen hat. Seit Anfang der 1940er Jahre bis Ende der 1960er Jahre haben die USA laut Schätzungen insgesamt 31 derartige Experimente durchgeführt.

1973 zerstörten die US-Forscher ihre Bestände.

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