Nach US-Luftangriffen:
„Raqqa hat das Schicksal Dresdens 1945 geerbt“ – Russland


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Die Luftangriffe des US-Militärs auf Raqqa haben die syrische Stadt zu 95 Prozent zerstört. „Raqqa hat das Schicksal Dresdens 1945 geerbt“, sagte ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums.

Befreiung Raqqa Syrien-Krieg
Befreiung Raqqa Syrien-Krieg, Bild: Gegenfrage.com, Motiv: syrische Flagge, gemeinfrei

Russland hat die USA nach der „Befreiung“ der syrischen Stadt Raqqa vom Islamischen Staat stark kritisiert. Die US-Streitkräfte hätten die Stadt mit Bombenteppichen überzeogen und „vom Angesicht der Erde getilgt“. Die Situation ähnle den Bombardierungen Dresdens im Februar 1945 durch britische und amerikanische Bomber.

 

In einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung beschuldigte das russische Verteidigungsministerium den Westen zudem, eigene Verbrechen in der Stadt zu vertuschen. „Raqqa hat das Schicksal Dresdens 1945 geerbt, das durch angloamerikanische Bombardierungen vom Erdboden getilgt wurde“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konashenko.

Die IS-Gruppe wurde aus ihrer früheren syrischen Hauptstadt vertrieben, so heißt es in der westlichen Presse. Konaschenko beklagte, der Westen habe die Forderungen Russlands nach humanitärer Hilfe für syrische Zivilisten abgelehnt.

„Was steckt hinter den eiligen Finanzhilfen für Raqqa seitens des Westens?“, fragte er. „Es gibt nur eine Erklärung: den Wunsch, Beweise für die barbarischen Bombardierungen durch die US-Luftwaffe und die Koalition so schnell wie möglich zu vertuschen und die Tausenden ‚befreiten Zivilisten‘ in den Ruinen zu begraben.“

Der russische Beamte beschuldigte auch die USA desweiteren, die Bedeutung der Eroberung der Stadt zu übertreiben. „Die Lobes-Erklärungen seitens offizieller Vertreter der US-Regierung zum herausragenden Sieg über den IS in Raqqa geben Anlass zur Verwunderung“, fügte er hinzu.

Konashenko sagte weiter, dass vor Beginn des Syrien-Kriegs im Jahr 2011 dort rund 200.000 Menschen lebten. Heute seien es nach Schätzungen nicht mehr als 45.000 Menschen, die dort übrig geblieben sind.

95 Prozent der Stadt zerstört

Laut der angesehenen Journalistengruppe Raqqa Is Being Slaughtered Silently (RBSS) wurden 95 Prozent der Stadt zerstört. Zahlreiche Menschen und ganze Familien seien unter den Trümmern begraben.

Die USA und ihre Verbündeten bombardieren seit September 2014 die sogenannten IS-Positionen in Syrien. Allerdings ohne Genehmigung der Regierung von Damaskus und ohne UN-Mandat, weshalb die Luftangriffe ein Kriegsverbrechen darstellen.

Quellenangaben anzeigen
presstv, vice


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