Proteste: USA senden USS Nimitz nach Bahrain


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Die Regierung in Bahrain schlägt pro-demokratische Proteste blutig nieder. Die USA haben einen Flugzeugträger an die Küste Bahrains entsandt, möglicherweise beabsichtigt man die dortige Regierung vor Demonstranten zu schützen.

Bahrain, Manama
Bild: Wikipedia

Während sie die Welt auf die erschreckenden Ereignisse in Ägypten konzentriert, haben die USA den Flugzeugträger USS Nimitz an die Küste Bahrains entsandt. Möglicherweise beabsichtigen die USA die Regierung in Bahrain vor pro-demokratischen Demonstranten zu schützen.

„Das Timing ist aufschlussreich – pro-demokratische Demonstranten bereiten sich darauf vor, in der Hauptstadt Manama für Menschenrechte zu demonstrieren“, schreibt der Journalist und Autor Afshin Rattansi auf Russia Today. Harte und strenge Sicherheitsmaßnahmen sollen Großdemonstrationen bis auf weiteres verhindert haben, wie ABCNews meldet. Paul Joseph Watson schrieb auf Prisonplanet.com, dass die USA mit der Aktion folgende Botschaft vermittelten: „Die Vereinigten Staaten werden keine Demokratie auf diesem Insel-Königreich dulden, der Heimat der fünften US-Flotte. Die USA unterstützen die Diktatur, die im 18. Jahrhundert dort installiert wurde.“

Das Königreich Bahrain ist ein aus 33 Inseln bestehender Inselstaat im Persischen Golf und verfügt über enorme Öl- und Gas-Vorräte. Die Proteste in Bahrain begannen im Zuge des sog. Arabischen Frühlings im Jahr 2011 durch eine von westlichen Banken ausgelöste Nahrungsmittelkrise. Anders als in Tunesien, Ägypten, Libyen oder Syrien versucht der Westen die Regierung in Bahrain zu halten.