Philippinischer Präsident bezeichnet UN-Chef als „Teufel“


Philippinen/Politik

Der philippinische Präsident Duterte bezeichnete UN-Chef Ban Ki-Moon als „Teufel“. Auf die Kritik der EU an der neuen Drogenpolitik der Philippinen reagierte er mit „fickt euch“. Die Militäreinsätze europäischer Länder im Nahen Osten seien weit schlimmer, als die Drogenrazzien auf den Philippinen.

usa philippinen kleiner brauner bruder
By King Rodriguez – Presidential Communications Operation Office, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=50043216

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte bezeichnete den Generalsekretär der Vereinten Nationan, Ban Ki-Moon, als Teufel. „Ich lade Bank Ki.., wie lautet der Name dieses Teufels doch gleich, Ban Ki-Moon, gerne ein, die Philippinen zu besuchen und mit mir über Menschenrechte und Hichrichtungen ohne Gerichtsverfahren zu diskutieren“, wurde er von Reuters zitiert.

„Ich lade auch die besten Anwälte der EU ein und auch die Journalisten, die Philippinen zu besuchen. Ich werde ihnen einen Brief schicken und sie zu Untersuchungen einladen.“ Duterte bezog sich damit auf die wiederholten Vorwürfe der EU und der UN, im Kampf gegen die Drogen die Menschenrechte zu missachten. „Ich forderte die Polizei dazu auf, [Drogendealer] zu verfolgen. Und wenn diese sich gewaltsam wiedersetzen, werden sie getötet. Mit diesen Worten wurden viele getötet, aber sie waren diejenigen, die [gegen die Polizei] gekämpft haben“, sagte er gegenüber der Zeitung Philippine Star.

„Ich habe diese Verurteilung der Europäischen Union gelesen. Ich sage, fickt euch!“, und zeigte dabei seinen Mittelfinger. „Fickt euch“, sagte er ein weiteres Mal. Denn insbesondere die Militäraktionen der europäischen Länder Großbritannien und Frankreich sorgten im Nahen Osten für weit mehr Todesfälle, als es bei seinen Drogenrazzien der Fall sei.

In einer Rede am Donnerstag betonte Duterte, dass er derzeit an einer Verbesserung der Beziehungen mit China arbeite. Gegenüber chinesischen Unternehmern sagte er, dass man ihn in Zukunft „oft in China“ sehen werde. Er unterstrich zudem, dass sein Land künftig eine „unabhängige“ Außen- und Verteidigungspolitik verfolge und sich von US-Interessen in der Region distanzieren werde.

Quellen: usnews, yahoo



2 Comments

  1. Damit hat sich Duterte selbst aus jeder ernsthaften Diskussion abgemeldet. Damit ist er außen vor. In der Sache hat er Recht.
    Aber der Ton macht die Musik!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

Nach oben scrollen

Iframes, eingebettete Videos und Cookies deaktiviert. Um alle Funktionen freizuschalten, bitte "OK" klicken. Datenschutz

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen