Philippinen, Indonesien und Malaysia gemeinsam gegen Terror


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Die Philippinen, Indonesien und Malaysia verbünden sich gegen den Terrorismus. Insbesondere die Situation in Marawi beobachten die Regierungen mit großer Sorge.

Die Philippinen, Indonesien und Malaysia haben am 22. Juni 2017 einen Pakt zur Bekämpfung von Terrorismus geschlossen. Im Zuge des Bündnisses finden von nun an Marinepatrouillen in Grenzgewässern statt.

Mit großer Besorgnis beobachten die Regierungen der drei Länder die Entwicklung der philippinischen Stadt Marawi, wo ein angeblicher Ableger des Islamischen Staats, die Maute-Gruppe, gegen Sicherheitskräfte der Regierung kämpft.

Um eine weitere Ausbreitung der Gruppe zu verhindern, tauschen die drei Länder Informationen aus, um den Fluss von Waffen, Kämpfern und Geld zu stoppen. Zudem sollen gemeinsame Strategien gegen den Terrorismus ausgearbeitet werden.



Laut den Regierungen der Länder handelt es sich dabei um die größte Sicherheitsbedrohung für Südostasien seit Jahrzehnten. Australien hat zwei Spionageflugzeuge geschickt, um der Regierung in Manila zu helfen, Marawi zu befreien. Auch US-Soldaten wurden entsandt, allerdings hatte diese niemand eingeladen.

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debka

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