Peter Schiff: "Wer das Gold hat, macht die Regeln"


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Peter Schiff erklärt in einfachen Worten, was die Zentralbanken wirklich vorhaben, was als nächstes zu tun ist und warum die Ereignisse der vergangenen Tage die wichtigsten des Jahres sein könnten.

„Die beispiellose Ankündigung der mächtigsten Zentralbanken der Welt war ein lautes und deutliches Glockenläuten, jetzt Edelmetalle zu kaufen. Die Maßnahme, die uns als Versuch dargestellt wird den fragilen Zustand der globalen Wirtschaft zu stützen, ist in Wirklichkeit eine Maßnahme, um Banken in Europa und in den USA zu stützen“, so Schiff. „Durch die Reduzierung der Zinssätze für Dollar-Swaps erhöhen die Notenbanker effektiv die Menge der sich global in Umlauf befindlichen US-Dollars. Das Ergebnis? Der Dollar wird schwächer, die Inflation wird steigen und Gold wird steigen. Gold stieg heute um mehr als 30 US-Dollar und der Dollar wurde zerquetscht.“

Schiff sagte weiter, dass Goldman unmissverständlich klar gemacht habe, dass alles bisherige nur der Anfang war und mehr und mehr inflationäre Maßnahmen von Zentralbankern unternommen werden müssten, um die untragbare Schuldenlast der Banken zu reduzieren. „Ob sie erfolgreich sein werden, den deflationären Tsunami umzudrehen ist unbekannt.“ Sicher sei nur, dass die Zentralbanken die Papierwährungen an den Rand der Überlebensfähigkeit und darüber hinaus strapazieren werden.



Schiff betonte, dass jetzt der Zeitpunkt sei zu handeln und man unbedingt Gold kaufen müsse, um sich vor den Umwälzungen zu schützen. Man solle keine numismatischen Münzen kaufen, ebenso keine Proofsets und ähnliches, sondern gängiges Anlagegold. Man müsse versuchen, so viel wie möglich Dollars in Gold und Silber zu tauschen. „Wer das Gold hat, macht die Regeln“, sagte er abschließend.

http://www.youtube.com/watch?v=f0gWI31on7Q

1 Kommentar

  1. Noch nie war es so einfach und sinnvoll in Rohstoffe zu investieren. Dank ausgeklügelten Finanzprodukten (Zertifikate …) kann man in Güter investieren, wo solch ein Investment vor 20 oder 30 Jahren noch unmöglich ist. Beschränkt man die Sichtweise der Rohstoffe auf die physischen Anlagen – so wird man auf die Edelmetalle (Gold, Silber oder Platin) setzen. Es ist immer noch unverständlich warum Edelmetalle zu den alternativen Geldanlagen zählen. Grundsätzlich stellen diese eigentlich die herkömmlichste, ursprüngliche und am längsten anzutreffende Geldanlage in der Geschichte dar. Papierwährungen ohne Deckelung (z.B. Goldstandard) sind ökonomisch anhand des Zinseffektes einfach zum Scheitern verurteilt – bei einer sinnvollen Geldpolitik kann so etwas sehr sehr lange hinausgezögert werden. Doch meist bedarf es lediglich eines natürlichen Wirtschaftsabschwunges, sodass die sinnvolle Geldpolitik aufgegeben wird. Edelmetalle hingegen haben immer ihren inneren Wert. Die Höhe des Wertes ist hierbei von den Erwartungen der Menschen abhängig. Je nach Wirtschaftslage (Inflation, Deflation, Unsicherheit) passt sich dieser Preis an. Edelmetalle werden in Zukunft immer bedeutender werden. Jeder sollte zumindest einen Teil seines Vermögens in Edelmetallen anlegen. Ob man dies als Krisenschutz oder lediglich zur Risikodiversifizierung macht ist jedem selbst überlassen.

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