Pentagon lässt illegale Einwanderer in den Militärdienst


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Im Zuge vergangener großer Kriege der USA lockte man legal sich im Land aufhaltende Immigranten ohne US-Staatsbürgerschaft mit einer schnellen Einbürgerung in den Militärdienst. Die Regierung unter Barack Obama setzt noch einen drauf und möchte nun auch illegale Einwanderer ohne Papiere rekrutieren.

US-Soldaten, Bild: Wikipedia
US-Soldaten (Archivfoto)
Bild: Wikipedia, public domain

Legale Zuwanderer können sich in den USA zum Militärdienst melden und somit schneller die US-Staatsbürgerschaft erlangen, ein Programm, das seit September 2002 von über 89.000 Personen wahrgenommen wurde. Dies soll von nun an auch für junge Migranten ohne Papiere möglich sein.

Die US-Regierung plant, „junge Migranten ohne Besitz von Papieren in den Militärdienst eintreten“ zu lassen. Die Pläne sollen vom Pentagon bereits genehmigt worden sein. „Vertreter des Pentagon haben zugestimmt, einer begrenzten Gruppe junger Menschen, die ohne Papiere als Kinder in die USA kamen, einen Weg zur Einbürgerung zu eröffnen“, schreibt die Huffington Post.

Zuletzt wurden Immigranten im Vietnamkrieg in die US Army aufgenommen, auch in den Weltkriegen gab es ähnliche Executive Orders. Im Jahr 2002 wurde diese Idee von der Regierung unter George W. Bush aufgrund von Personalmangel beim US-Militär im Vorfeld des Irakkrieges wieder neu aufgegriffen.

2 Kommentare

  1. Das Kanonenfutter wird knapp, Geld kann man drucken nur Soldaten nicht. Überall auf der Welt wo die USA Unfrieden stiften werden Soldaten und Söldner rar. In Syrien, Pakistan, Irak und auch in die Ukraine gehen die Verluste an die Substanz.
    Da nimmt man auch Leute ohne Papiere und ohne schulische Bildung, auf dem Manpad ist ein Comic, draufhalten und abdrücken. Leider kann man mit Drohnen noch keine Farbenrevolution entfesseln. Und dann noch die Kosten für die Veteranenbetreuung. Der Minister ist gerade zurückgetreten, besser der Verwundete hat keine Papiere, dann kann der Staat nur Geld sparen.

  2. Da die Eliten/Establishment zunehmend auf Söldner setzen, z. B. Blackwater und deren Ableger, spielt es nun wohl keine Rolle mehr ob die US-Armee zur Söldnerarmee verkommt.
    Immer mehr Amerikaner sind mittlerweile selbst der Meinung, dass die USA durch die vielen Kriege nicht sicherer geworden sind. Diese wurden nur dazu genutzt die Bill of Rights (Grundrechte) auszuhebeln. Obendrein wurde eine kleine Gruppe immer reicher, während die Masse verarmt und die Wirtschaft immer mehr bergab geht.
    Die US-Armee verkommt damit immer mehr zu einer Gruppe Fed-Söldner.

    US-Nachrichten dazu:
    – Infowars
    – Paul Craig Robert
    – Ron Paul Channel und Ron Paul Institut

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