An diesem Tag
13.12.2003: Saddam Hussein wird gefasst („Operation Red Dawn“)


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Am 13. Dezember 2003 spürte ein Elite-Team des US-Militärs den irakischen Regierungschef Saddam Hussein auf und nahm ihn fest. Drei Jahre später wurde er wegen eines Verbrechens hingerichtet, das nichts mit dem Irak-Krieg zu tun hatte.

Operation Red Dawn
Operation Red Dawn, Bild: Gegenfrage.com

An diesem Tag im Jahr 2003 führten US-amerikanische Streitkräfte die sogenannte „Operation Red Dawn“ in der Stadt Ad-Dawr, Irak, in der Nähe von Tikrit, durch. Die Operation führte zur Festnahme des irakischen Regierungschefs Saddam Hussein führte.

Die Operation wurde nach dem Film „Red Dawn“ aus dem Jahr 1984 benannt. Die Mission stand unter dem Kommando von Maj. Gen. Raymond Odierno und wurde von Col. James Hickey von der 4. Infanteriedivision angeführt in Zusammenarbeit mit der Task Force 121, einem verdeckten Elite-Team.

Sie durchsuchten zwei Standorte, „Wolverine 1“ und „Wolverine 2“, außerhalb der Stadt ad-Dawr, konnten Saddam Hussein jedoch zunächst nicht aufspüren. Bei einer weiteren Suche zwischen den beiden Standorten wurde Hussein um 20:30 Uhr lokaler irakischer Zeit in einem Erdloch entdeckt und widerstandslos festgenommen.

Tot oder lebendig

An der Operation waren rund 600 Soldaten beteiligt. Der Befehl lautete, Saddam Hussein zu fassen – tot oder lebendig. Um den irakischen Staatspräsidenten zu ergreifen, sammelten die Amerikaner zuvor Hinweise aus der Bevölkerung und verhörten Gefangene.

Um auszuschließen, dass es sich um einen der zahlreichen Doppelgänger Husseins handelte, führten die US-Soldaten einen DNA-Test durch. Drei Jahre später, am 30. Dezember 2006, wurde Hussein wegen der Ermordung von 148 Schiiten im Jahr 1982 erhängt.

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