Obama schickt Truppen in den Tschad


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Die USA haben Soldaten in den Tschad geschickt, um zu US-Bürger und Mitarbeiter der Botschaft zu evakuieren. Rebellen haben Berichten zufolge mehrere Städte angegriffen und erreichen möglicherweise bald die Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangui.

Die halbe Welt wird von Uncle Sam belagert

US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat den Kongress informiert, dass sich die Sicherheitslage im Tschad verschlechtere und weitere Soldaten in das völlig verarmte Land entsendet werden müssten. Die USA haben bereits Spezialeinheiten in dem an Libyen grenzenden Land stationiert, die den flüchtigen ugandischen Rebellenführer Joseph Kony jagen, der die Zivilbevölkerung im Norden Ugandas und im Kongo sowie im Südsudan terrorisiert und der Regierung Ugandas unter Yoweri Museveni den Krieg erklärt hat.

Den Vereinigten Staaten kommt das ganz gelegen, schließlich hat man sich den „Kampf gegen den Terror“ auf die Fahne geschrieben. Das freieste Land der Welt hat somit in 35 afrikanischen Ländern Truppen stationiert. Doch hinterlassen die US-Truppen niemals wie angekündigt Frieden und Demokratie, sondern stets Bürgerkriege, Elend und zertrümmerte Häuser. Drohnen töten hinterher jahrelang Zivilisten, humanitäre Hilfen dienen meist hegemonialen Interessen.

Ganz nebenbei sichern sich diese US-Truppen bei ihren Interventionen in souveräne Staaten wertvolle Bodenschätze, Patente und natürliche Ressourcen, erlangen größeren politischen Einfluss und globale Macht und installieren mit ihren sporadisch ernannten Militärdiktaturen ihr „demokratisches“ System, alles für den Frieden natürlich. Die Vereinigten Staaten unterhalten 761 militärische Stützpunkte im Ausland (Stand 2008), 25 davon in Deutschland.

So, nun aber genug gemeckert für dieses Jahr. Gegenfrage.com wünscht allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2013!

3 Kommentare

  1. Wie mans nicht macht, wissen sie ja schon. Das haben sie der Welt damals bei der Botschaft in Teheran vorgeführt.

  2. je mehr Ländern sich der Ami zuwendet, umso schneller ist er pleite. Demnächst wir er dann russischen und chinesischen Beratern gegenüber stehen und dann gibts auf die Omme bis zum Patt und dann ist der Ami platt.

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