NSA hat letztes Jahr 151 Millionen Telefonate erfasst


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Die NSA hat im vergangenen Jahr 151 Millionen Datensätze aus Telefonaten innerhalb der USA erfasst. Ganze 42 „terrorverdächtige“ US-Personen konnten so aufgespürt werden.

NSA Telefonate
NSA Telefonate, Bild: Gegenfrage.com

Die NSA hat in den Vereinigten Staaten im vergangenen Jahr mindestens 151 Millionen Datensätze aus Telefonaten erfasst. Dadurch konnten immerhin 42 Terrorverdächtige ausfindig gemacht werden. Dies geht aus einem neuen Bericht des Director of National Intelligence (DNI) hervor.

Die Mitschnitte enthalten nicht Aufzeichnungen der Telefonate, sondern in erster Linie „Metadaten“, welche aufzeigen, wer mit wem in Kontakt stand. Die Agentur hat damit viel weniger Daten gesammelt, als noch in den vergangenen Jahren. So hieß es etwa im Jahr 2014, der Geheimdienst schneide „Milliarden Aufzeichnungen“ mit.

Allerdings handelt es sich bei den 151 Millionen gesammelten Datensätzen nicht um die vollständige Anzahl aller Erfassungen. So seien mehrere Telefonate derselben Nummer in einem Datensatz zusammengefasst.

Datenmengen praktisch wertlos

Die riesigen Datenmengen, die von der NSA gesammelt werden, hatten laut einer Studie Studie der New America Foundation zwischen 2001 und 2014 praktisch keinen Einfluss auf die Terrorbekämpfung.

Für den Bericht wurden 225 Terrorismusfälle nach dem 11. September 2001 untersucht mit dem Ergebnis, dass die Behörde „keinen erkennbaren Einfluss auf die Verhinderung von Terroraktivitäten hatte.“

Quellenangaben anzeigen
dni.gov

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