Nixons Rede im Falle eines Scheiterns der Apollo 11-Mission


US-Präsident Nixon hatte für den Fall eines Scheiterns der Mondlandung eine Rede vorbereitet, die bis 1999 unter Verschluss blieb.

Mondlandung Nixon Rede
Mondlandung Nixon Rede, Bild: Gegenfrage.com

Neil Armstrong und Buzz Aldrin gelten als die ersten Menschen, die am 20. Juli 1969 zum ersten Mal den Mond betraten. An diesem Tag wurde Geschichte geschrieben. Weniger bekannt ist jedoch die Rede, die US-Präsident Nixon halten sollte, falls die Mission scheiterte und die Astronauten auf dem Mond strandeten.

Geschrieben wurde diese von Präsidentschaftssprecher William Safire und sie blieb bis 1999 unter Verschluss. In diesem Szenario, so Safire in einem Meet The Press Interview vom 18. Juli 1999, „müssten sie dann auf dem Mond zurückgelassen und die Kommunikation beendet werden.“

„Die Männer würden entweder verhungern oder Selbstmord begehen. Und darauf haben wir uns mit einer Rede vorbereitet, die ich geschrieben habe, und der Präsident war bereit, sie zu halten.“ Unten ist der vollständige Text der Rede, die Nixon nie gehalten hat:

„Das Schicksal hat gefordert, dass jene Männer, die zum Mond gingen, um ihn in Frieden zu erforschen, auf dem Mond bleiben werden, um in Frieden zu ruhen. Diese mutigen Männer, Neil Armstrong und Edwin Aldrin, wissen, dass es keine Hoffnung auf Rettung gibt.

Aber sie wissen auch, dass die Menschheit Hoffnung aus ihrem Opfer schöpft. Diese beiden Männer legen ihr Leben in das edelste Ziel der Menschheit: die Suche nach Wahrheit und Verständnis.

Sie werden von ihren Familien und Freunden betrauert; sie werden von ihrer Nation betrauert; sie werden von den Menschen der Welt betrauert; Sie werden von einer Mutter Erde betrauert, die es wagte, zwei ihrer Söhne ins Unbekannte zu schicken.

Bei ihrer Erforschung haben sie die Menschen der Welt dazu gebracht, sich wie eine Einheit zu fühlen. Mit ihrem Opfer schweißen sie die Menschen fester zusammen. In alten Zeiten beobachteten die Menschen die Sterne und sahen ihre Helden in den Sternbildern.

In der heutigen Zeit machen wir das gleiche, aber unsere Helden sind Männer aus Fleisch und Blut. Andere werden folgen und sicher ihren Weg nach Hause finden. Die Suche des Menschen wird nicht enden.

Aber diese Männer waren die Ersten, und sie werden die Ersten in unseren Herzen bleiben. Denn jeder Mensch, der in den kommenden Nächten zum Mond aufblickt, wird wissen, dass es eine Ecke einer anderen Welt gibt, die für immer menschlich sein wird.“

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