MF Global: Gold-Besitzer bekommen Vermögen zurück


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Ein Anwalt konnte im Auftrag von Inhabern physisch gedeckter Rohstoffkonten bei MF Global Holdings Ltd. erreichen, dass die Konten wieder freigegeben werden. Sogenannte Physical Commodity-Konten, also in der Regel physisch gedeckte Gold-Konten, die ebenfalls im Zuge der Pleite eingefroren wurden, sind somit wieder zugänglich. Allerdings bleibt der gefürchtete „Haircut“ nicht aus.

Laut Trace Schmeltz, Partner bei der Anwaltskanzlei Barnes & Thornburg, wurde am Freitag einen Deal ausgearbeitet, der es Inhabern von physisch gedeckten Gold-Konten erlaubt auf das Depot zuzugreifen. Allerdings mussten die Kunden einem Haircut von 28% zustimmen. Gerald Celente, ein bekannter Analyst, hielt nach eigenen Angaben eine sechsstellige Summe in physischem Gold. „Das ist eine Unverschämtheit“, sagte Celente der International Business Times. „Dass die Leute einen Anwalt beauftragen müssen, um ihr Gold zurück zu bekommen, weil eine kriminelle Gruppe beschlossen hat, es ihnen wegzunehmen – man kann nur von dort abhauen, als Trader sind sie dem vollkommen schutzlos ausgeliefert.“

Celente hatte in einem Youtube-Video erklärt, dass er kurz nach dem Zusammenbruch von MF Global auf eine Auslieferung seines Goldes bestanden habe. „Jetzt weiß ich, woher all diese Geschichten über Menschen kommen, die ihr Geld aus Sicherheitsgründen unter der Matratze verstecken“, sagte Celente: „Wenn Sie es nicht in der Tasche haben, so haben Sie nichts“, fügte er hinzu. „Ich werde nie wieder traden“, so Celente abschließend. „Ich ziehe mein Geld überall ab.“

5 Kommentare

  1. Nur Bares ist Wahres!

    Wer nicht hören will, muß fühlen! Euros auf dem Girokonto und Edelmetalle im Schließfach sind im Ernstfall außer Reichweite und der Willkür eines Konkursverwalters ausgesetzt. Das Gedankenspiel geht weiter bis zum Enteignungsartikel im deutschen Grundgesetz.

    Wenn Bankschalter zu sind und Geldautomaten abgeschaltet, sind bereits vorhandene Scheine und Münzen ein Segen. Aber das Bargeld ist verrucht. Es wird so getan, als hätten nur Kriminelle Bargeld. Wer will schon kriminell sein? Die gleiche Logik ist an Edelmetalle geknüpft. Seit Jahrtausenden haben sie ihren Wert bewahrt. Sie sind unabhängig vom Eigentümer und unabhängig vom jeweiligen Staat, der gerade über ein Volk herrscht oder sich im Chaos auflöst, um von einer neuen Regierung abgelöst zu werden.

    Die meisten Menschen haben nur die Regierungspropaganda in der Birne, aber keine Fakten auf dem Radar.

  2. an hans kolpak
    sehr gute einschätzung der lage(nur bares ist wahres)ich bin zwar auch deiner meinung,nur denke ich haben wier etwas dabei vergessen.
    kann man bahres auch essen?.wer verkauft dier etwas zu essen,wenn die
    supermärkte lehr sind?.ich Zbsp.baue im frühjar mein garten mit allem
    an was es so giebt.dann habe ich noch einen vorratsspeicher für etwas
    mehr als einem jahr,mit unverderblichen lebensmiteln.daher frage ich
    wer hat mehr chancen,der mit gold oder der der vorgesorgt hat?
    würde mich freuen deine antwort zu lesen.habe immer für gute vorschläge ein offenes ohr,oder besser gesagt zwei augen.man sieht sich

  3. Tja, das ist das Problem bei sogenannten „Goldkonten“, bei denen der Anleger eben nicht direkt Eigentümer seines Goldes ist. Bei Tresorgold ist das anders. Trustable Gold vergleicht Anbieter von Tresorgold, auch Banken.

  4. @ronon:
    >wer hat mehr chancen,der mit gold oder der der vorgesorgt hat?
    Das eine schliesst das andere ja nicht aus..
    D.h.: Zieh Dein Geld von den Bankstern ab. Teile davon in haltbare Lebensmittel, Wasseraufbereiter (wichtig!), Brennstoff und Schnaps (=war schon immer Tauschmittel in schlechten Zeiten).
    Dazu noch ein paar Batterien, Camping-Ausrüstung, Waffen, Medikamente, Notstromaggregat.
    -So schlecht dürfte dieses Invest nicht sein..

  5. Vor einiger Zeit haben die CDS Versicherungen für Banken bei 2,5% p.a. gelegen. Das heist, die Kreditausfallversicherung hat 2,5% des Versicherungsbetrags genommen, um den Ausfall des Geldes bei der Bank zu versichern. Häufig waren die Zinsen nicht so hoch wie die Versicherungsprämien! Ferner sind die CDS Versicherungen in der Summe zu niedrig kalkuliert, sonst würde es nicht zu Zahlungsproblemen der Versciherungen kommen.
    Nüchtern betrachtet subventioniert der Termingeldanleger das Schadensrisiko der Banken deutlich.
    Als logische Folge davon dürfte kein Anleger mehr der Bank irgendein Geld anvertrauen.
    Das wiederum heißt: Entweder die größeren Ersparnisse bar oder in Gold. Vielleicht sollten die Auszahlungsbelege gut aufgehoben werden.
    Und wer denkt, das gilt nur ein paar Monate, der möchte bitte nach Japan sehen. 20-25 Jahre Deflation.

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