Matcha, Japans Super-Grüntee


von

Matcha-Tee, eine traditionelle japanische Version des Grünen Tees mit einem um das 137-fache höheren Gehalt an Antioxidantien als in handelsüblichem Grünen Tee. Matcha wurde bereits vor 1500 Jahren in buddhistischen Klöstern u.a. als Medizin eingesetzt.

matcha tee
Matcha Teepulver, Bild: Gegenfrage.com

Grüner Tee ist bekannt für seine Wirkung gegen das Altern, gegen Demenz, Krebs und vieles andere. Durch den hohen Gehalt an sogenannten Antioxidantien spricht man dem in China weit verbreiteten Getränk sehr viele positive Eigenschaften zu. Weniger bekannt ist Matcha-Tee, ein pulverförmiges Derivat des Grünen Tees aus Japan. Der Gehalt an Antioxidantien in Matcha übersteigt den des klassischen Grünen Tees um das 137-fache, wie Althealthworks.com in Berufung auf eine Studie schreibt.

Selbst dem besten jemals untersuchten Grünen Tee sei handelsübliches Matcha-Pulver mindestens um das dreifache überlegen und eignet sich zur Krebs- und Diabetesvorbeugung, beschleunigt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem, verhindert Karies und Zahnfleischerkrankungen, verhindert Leberschäden, schützt die Haut (auch vor Hautkrebs), beugt Alzheimer vor, beruhigt und stärkt die Konzentrationsfähigkeit.

Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen, welche unsere Zellen angreifen und diese funktionsuntüchtig machen. Umso mehr Zellen eines Organs durch freie Radikale geschädigt werden, desto schlechter geht es dem betreffenden Organ. Bereits im 6. Jahrhundert wurde Matcha-Tee in China vor allem in traditionellen buddhistischen Klöstern u.a. auch als Medizin eingesetzt, erst Jahrhunderte später fand der Tee seinen Weg nach Japan. In China geriet er nach und nach in Vergessenheit und etablierte sich in Japan.

Der Geschmack von Matcha-Tee wird als vollmundig, süß aber auch gewöhnungsbedürftig beschrieben. Die Teeblätter werden für den Verkauf fein zermahlen. Der Tee wird mit heißem, jedoch nicht kochendem Wasser aufgegossen, mit einem Matcha-Bambusbesen oder Schneebesen schaumig geschlagen und ggf. mit Milch, Sojamilch o.ä. verfeinert. Matcha-Pulver kann unter anderem hier bestellt werden: Klick.

Quellen: althealthworks, grassfedgirlnaturalnewsmed.nyu.edujbc, wikipediazentrumdergesundheit