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03.04.1948: Der Marshall-Plan tritt in Kraft


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Am 03. April 1948 trat der Marshall-Plan in Kraft. Offiziell handelte es sich um einen Wirtschaftsplan, um Europa nach dem Zweiten Weltkrieg zu helfen. Doch verfolgte Washington auch eigene Interessen.

Marshall-Plan
Marshall-Plan, Bild: Gegenfrage.com

Der Marshall-Plan (offiziell das European Recovery Program, ERP) war eine US-amerikanische Initiative zur Unterstützung Westeuropas, benannt nach US-Außenminister George Marshall. Im Zuge des Plans stellten die Vereinigten Staaten den zerstörten europäischen Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg über 13 Milliarden Dollar (fast 140 Milliarden 2017-Dollar) an Wirtschaftshilfe und für den Wiederaufbau zur Verfügung.

US-Präsident Harry S. Truman setzte das Programm am 03. April 1948 in Kraft. Ziel der Vereinigten Staaten war es, zerbombte Regionen wiederaufzubauen, Handelsbarrieren abzubauen, die Industrie zu modernisieren und Europa wieder wohlhabend zu machen.

Der Marshall-Plan erforderte desweiteren einen Abbau der zwischenstaatlichen Hindernisse, einen Rückgang zahlreicher Vorschriften und förderte eine Steigerung der Produktivität, der Mitgliedschaft in Gewerkschaften sowie die Einführung moderner Geschäftsverfahren.

Der eigentliche Grund für den Marshall-Plan war laut einigen Quellen der wachsende Konflikt mit der Sowjetunion. Die USA wollten die zerstörten europäischen Länder im Rahmen der Truman-Doktrin wirtschaftlich und politisch näher an sich binden und gleichzeitig die Ausbreitung des Kommunismus stoppen.

Um die Auswirkungen des Marshall-Plans zu bekämpfen, entwickelte die UdSSR ihren eigenen Wirtschaftsplan, den sogenannten Molotow-Plan. Große Mengen von Ressourcen aus den Ländern des Ostblocks wurden in diese Zuge in die UdSSR gepumpt.

Propaganda und Geheimdienste

Der Marshall-Plan ging mit dem üblichen Propaganda-Getöse einher. Insgesamt 269 wohlwollende Filme wurden über den US-Wirtschaftsplan gedreht, in denen die USA als die modernen Retter der Welt dargestellt wurden.

Der Filmforscher David Ellwood von der Uni Bologna bezeichnete die Propaganda als „Erziehung der einfachen Leute“. Die Filme hatten Titel wie „Ich und Mr. Marshall“, „Eine Rettungsgeschichte“ oder „Air of Freedom“.

Insgesamt ließen die US-Regierung und ihre getreuen Regierungen aus Europa „mehr als eine Million Pro-Marshall-Plan-Publikationen, Broschüren, Nachdrucke und Informationsblätter“ verbreiten.

Die CIA erhielt 5 Prozent der Mittel aus dem Marshall-Plan, rund 685 Millionen Dollar. Damit finanzierte der Geheimdienst verdeckte Operationen im Ausland. Durch das Office of Policy Coordination, geleitet von Frank Wisner, wurde das Geld kontrolliert und gelenkt.

So führte man etwa politische Manipulation im Ausland durch, finanzierte Propagandakampagnen gegen fremde Regierungen, infiltrierte lokale Organisationen wie z.B. Gewerkschaften oder errichtete illegale Untergrund-Oppositionsgruppen.

Darunter etwa die ukrainische rechte Guerilla-Gruppe namens Nightingale bzw. „Nachtigall Bataillon“. Diese war im Jahr 1941 von den Deutschen gegründet worden. Die CIA unterstützte die Gruppe, um die Front gegen Moskau zu stärken.

Kritik

Heutige Politiker und konforme Wirtschaftsexperten bezeichnen den Marshall-Plan gemeinhin als Synonym für umfassende Wirtschaftsstrategien. Doch sind nicht alle Stimmen unkritisch. So war eine allgemeine wirtschaftliche Erholung bereits lange vor der Verabschiedung des Marshall-Plans im Gange.

Zudem trug das Budget nur zu einer Erhöhung des BIP von 0,3 Prozent in den Empfängerländern bei. Sowohl Frankreich als auch das Vereinigte Königreich erhielten wesentlich höhere Beihilfen, dennoch erholte sich Westdeutschland deutlich schneller.

Einige Kritiker bezeichneten den Marshall-Plan als Wirtschaftsimperialismus. Der deutsche Analyst Werner Abelshauser kam zum Schluss, dass „ausländische Hilfe für den Beginn der Erholung oder für die Fortsetzung des Wiederaufbaus nicht entscheidend war“.

Der ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan sprach dem deutschen Bundeskanzler Ludwig Erhard die größte Anerkennung für die wirtschaftliche Erholung Europas zu. Greenspan schrieb in seinen Memoiren „The Age of Turbulence“, dass Erhards Wirtschaftspolitik der wichtigste Aspekt der Erholung Westeuropas nach dem Krieg gewesen sei, und keineswegs der Marshall-Plan.

Noam Chomsky sagte, der Marshall-Plan „bereite den Boden für große Mengen privater US-Investitionen in Europa, um die Grundlage für moderne transnationale Konzerne zu schaffen“.

Quellenangaben anzeigen
state.gov, psu.edu, orf, washingtonpost, wikipedia (en)

15 Kommentare

  1. Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier zum Alleinunterhalter werde: Das ERP Programm der USA war auch der Sowjetunion unter Stalin angeboten worden.
    Doch Stalin lehnte ab, weil dies an Bedingungen geknüpft war.
    In der Nachkriegszeit wurde in den besetzten westlichen Zonen gern behauptet, dass die junge Bundesrepublik zu den Hauptprofiteuren des ERP Programms gehören würde.
    Dass aber waren England und Frankreich- und erst dann folgte die Bundesrepublik. Dabei waren diese Länder kaum zerstört. Es war Deutschland, welches von den Amerikanern bombardiert wurde.

  2. Um den „Alleinunterhalter“ ein wenig zum Nachdenken anzuregen, einige Ergänzungen von mir. Nach Ende des zweiten WKs -nachdem man in dessen Endphase aus militärischer Sicht vollkommen unnötigerweise Deutschlands Städte zerstörte, man wollte halt neben dem architektonischen Kulturerbe noch möglichst viele Zivilisten töten-ließen die Alliierten zunächst einmal so viele Deutsche wie möglich verrecken(Stichwort Rheinwiesenlager), so dass bis Anfang 47 mehr Deutsche gestorben waren wie während des gesamten Kriegs. Ferner stahlen sie alle staatlichen und privaten Vermögenswerte, derer sie habhaft werden konnten, ganze Fabriken, die man vorher bewusst verschont hatte, wurden demontiert und in den Ländern der Alliierten wieder aufgebaut. Parallel dazu bemächtigten sie sich hunderttausender Patente und entführten tausende Wissenschaftler. Man kann es sich kaum vorstellen, wenn man sich die heutige gehirngewaschene, umerzogene, von den Alliierten zum tributpflichtigen Vasallen mit ewigem Schandblock um den Hals degradierte Staatssimulation BRiD ansieht, aber damals war Deutschland in Wissenschaft und Forschung das Maß aller Dinge.

    Insgesamt waren die Alliierten also auf einem guten Weg, die diabolischen Pläne der Ausrottung aller und alles Deutschen eines Hooton, Kaufman, Morgenthau, Nizer oder wie die alttestamentarischen Jünger sonst auch geheißen haben mögen, in die Tat umzusetzen. Warum hörten sie abrupt damit auf? Die offizielle Begründung, man brauchte einen Puffer gegen Russland, ist nicht plausibel, schließlich haben die Zionisten Russland genauso seit der Entmachtung des Zaren 1917 im Griff, wie sie die USA seit spätestens 1913 mit der „Privatisierung“ der FED kontrollieren.
    Die einzig plausible Erklärung für die gesamte Nachkriegsgeschichte ist die Existenz der Absetzbewegung des dritten Reichs. Erst, nachdem Admiral Byrd seine militärisch angelegte „Expedition“ in die Antarktis dezimiert und überstürzt beendete, wurden die (nun) Geiseln in Deutschland besser behandelt, wurde der Marshall-Plan -für dessen Kredite Deutschland im Gegensatz zu England und Frankreich horrende Zinsen zahlte- aufgelegt und der „Kalte Krieg“ in die Wege geleitet. Natürlich brauchte man für die Legitimierung der exorbitanten Rüstungskosten, genauso wie heutzutage, einen vermeintlich konkreten „Feind“, in Wirklichkeit rüsten beide Parteien gegen das deutsche Reich, gegen das die Feindstaatenklausel der UN immer noch in Kraft ist.

    Die m.E. beste Lektüre zu diesem Thema ist der zweite Band des Buches „Das Gegenteil ist wahr“ von Johannes Jürgenson, gratis auf „archive.org.“ abrufbar. Der Autor liefert akribisch so viele starke Indizien und Beweise für eine frühzeitig geplante, koordiniert abgelaufene Absetzbewegung, dass man ihre Existenz nicht ernsthaft anzweifeln kann. Ebenso unzweifelhaft ist es, dass die Wissenschaftler dieser Bewegung Technologien entwickelt haben -und zwar sowohl was Untersee-, Luft- und Raumfahrzeuge anbelangt als auch die Waffensysteme dieser dritten Macht- die mit unserem physikalischen Kenntnisstand nicht erklärbar sind. Man scheint den Alliierten in dieser Hinsicht um Lichtjahre voraus zu sein und das dürfte der einzige Grund dafür sein, dass es uns Deutsche überhaupt noch gibt, aber wohl auch dafür, dass noch nicht alle goyim unter einer zionistisch gesteuerten Weltregierung versklavt sind.

  3. @ Gog von Magog

    Danke für diese Ergänzung. Leider bedarf da einiges der Korrektur. In den Rheinwiesenlagern südlich von Düsseldorf und bis etwa Koblenz sind nicht „mehr deutsche Soldaten gestorben wie während des gesamten Kriegs“.
    Das hatten wir hier vor Jahr und Tag übrigens schon einmal diskutiert.
    Die deutschen Gesamtverluste, also einschl. der Verluste während der Vertreibungen, lagen zwischen 7,5 und 7,9 Millionen Menschen. Da ist für Übertreibungen hinsichtlich der Rheinwiesenlager wenig Raum.
    Da ist es nämlich immer nützlich die Bevölkerungszahlen im Deutschen Reich ohne Österreich zu kennen und dann die Bevölkerungszahl der ersten Zählung nach 1945.
    Jürgenson kenne ich auch und zwar nicht aus dem kostenlosen Internet.
    Wer die Fakten kennt, weiß, dass leider auch viel unbrauchbarer Unsinn ab 1943 entwickelt wurde.
    Auch darüber gibt es viel Literatur und zwar geschrieben von Leuten die das im Mat-Amt mit zu entscheiden hatten.
    Der Nurflügel Bomber der Gebrüder Horten war noch die sinnvollste Entwicklung unter viel Unfug. Die Entwicklung des Strahljäger und des Strahlbomber wurde wiederum von Göring persönlich torpediert.

  4. Die niederländische Wikipedia erwähnt immerhin relativierend die Schätzung von einer Million Toten, die portugiesische Version schreibt sogar „3.000 bis 1 Million Tote“. Die Deutsche Wiki kann man zu diesem Thema grundsätzlich in die Tonne hauen. Sowas gebe ich mir dann sogar lieber auf kantonesisch mit Google Translator.

  5. @ Bürgender

    Warum denn?
    Die deutsche Wikipedia erwähnt 5.000 bis 500.000 Tote.
    Das kommt der Realität weit näher wie die englischsprachige
    Wikipedia mit nur 3000 bis 10.000 Toten.
    Wen kann man denn da in die Tonne hauen?
    Ich selbst halte etwa 650.000 Tote für realistisch, aber nicht 3,5 Millionen wie der Kommentator weiter oben.
    Die Franzosen erbaten von den Amerikanern 1,75 Millionen Sklavenarbeiter, die dann größtenteils zum Minenräumen eingesetzt wurden. Allein deshalb sind die von der deutschen Wikipedia genannten 500.000 Gesamttoten für mich die unterste Zahl. Aber wie kommen die Amis auf 3.000 bis nur 10.000 Tote? Schlechtes Gewissen?

  6. „Am Anfang war geplant, die Kriegsgefangenen nach Britannien zu bringen, wo sie bis zur Kapitulation bleiben sollten, weil sie dort besser versorgt werden konnten. Nach dem Scheitern der Ardennenoffensive ergaben sich 250.000 deutsche Soldaten. Nach dem Zusammenbruch der Ruhr-Tasche wurden weitere 325.000 gefangen genommen. Nach der Kapitulation befanden sich 3,4 Millionen deutsche Soldaten in Gewahrsam der westlichen Alliierten. Bei so vielen Gefangenen schien es logischer, sie in Deutschland zu behalten.“

    Oben der übersetzte Teil der englischen Wikipedia. Also 3,4 Millionen Gefangene insgesamt in den Westzonen.
    Das kann ich unterschreiben. Aber davon sollen nur 5.000 gestorben sein? Das wäre mehr als ungewöhnlich. Wenn wir von einer Todesrate von mindestens 15 % ausgehen, dann komme ich auf 510.000 Tote.
    Die US Seite gibt also nur rund 4.500 bis 6.000 Tote an!
    Genau das hatte ich oben bemängelt.
    Stopp: ich sehe eben, die deutsche Wikipedia schreibt denselben Käse.
    Das ist mein altes Leiden: ich überfliege oft nur Texte.
    Ich vermute, dass die deutsche Sektion der Wikipedia die englischen Texte nur übernommen hat. Schließlich will man ja seinen neuen Freunden nichts am Zeug flicken.
    Das erinnert mich an die Opferzahlen der Bombardierung Dresdens wenige Wochen vor dem Kriegsende.
    Das hatten wir hier alles schon mal diskutiert.
    Angeblich ist also in Dresden außer 15.000 Menschen niemand gestorben.

  7. Wikipedia deutsch ist eine abgespeckte Version des Originals in Englisch, aus dem heraus es in andere Sprachen übersetzt wird. Die Textmenge in der Regel weitaus geringer , somit geringer die weiteren blau markierten Verlinkungen im Text. Und viele Artikel gibt es in der deutschen Version überhaupt nicht, wie ich sehr oft auch weiterhin feststelle.

    Ich halte die Zahlen alle für geschönt, bestes Beispiel sind ja die Opferzahlen aus Dresden.

    https://en.wikipedia.org/wiki/German_prisoners_of_war_in_northwest_Europe

    https://www.warhistoryonline.com/instant-articles/was-it-a-war-crime-thousands-of-germans-died-in-american-pow-camps-in1945-m.html

    Auf YouTube alte original Filmdokumentation und im Internet satt Artikel zum Thema, da kann man eh auf Wiki verzichten.

    Über die extrem hohe Anzahl der Kriegsgefangenenlager (Camps) in England gibt es außer eine exakte Liste und einen guten Buchtitel.

  8. @ Kaiser Wilhelm

    Somit wird klar, dass Wikipedia eine englisch sprachige Angelegenheit ist und alle anderen schreiben nur ab.
    Die abgespeckte Version könnte uns egal sein, wenn nur die Zahlen stimmen würden.
    Deshalb geht an seriösen Darstellungen in Buchform von ausgewiesenen Historikern kein Weg vorbei.

  9. Genauso ist es, ELCID!
    Hinter jedem seriösen Geschichtsbuch steht nicht nur der Autor mit seinem Namen und (hoffentlich) Reputation.
    Sondern jede Behauptung muss durch Angabe der Quellen belegt werden.
    Das ist wissenschaftlicher Standard.
    Im Internet schreibt nicht nur jeder von jedem ab, sondern es fehlen sehr oft Quellenangaben- und wenn, dann stammen diese aus obskuren und unwissenschaftlichen Quellen.

    Leider macht die unseriöse Nachkriegsgeschichtsschreibung
    es einigen rechtsradikalen Autoren (gerade im Internet!) leicht, ihrerseits mit Übertreibungen und unbelegten Behauptungen auf Dummenfang zu gehen.
    Schuld sind dann weniger die Rechtsradikalen, sondern die überwiegend linke und unseriöse Darstellung der beiden Weltkriege. Wobei die Veröffentlichungen seit 1948 im deutschen Sprachraum noch am seriösesten sind.
    Angelsächsische Autoren, egal ob Churchill oder David Irving, reichen in keiner Weise an deutschsprachige Autoren heran. Das hat wahrscheinlich damit zu tun, weil Deutsche und Österreicher näher am Geschehen dran waren und naturgemäß einen größeren Überblick hatten.
    Dies betrifft fast die gesamte deutsch- und österreichische Generalität. Diese hatten durchaus den erforderlichen Überblick über Gesamtzusammenhänge und Notwendigkeiten.
    Das hat

  10. Nicht bekannt?
    Unterhalb bei Wikipedia stehen die Quellenangaben und dort in der Regel jede Menge Angaben auch zu Büchern etc. woher die Info ist, so auch bei dem obigen Link zu Wiki Rheinwiesenlager. Dort auch deutsche Autoren und ihre Titel.

    Keine echten Quellenangaben fnden sich im deutschen Mainstream oft, da steht dann nur der Name der Nachrichtenagentur, nicht aber, aus welcher Original-Quelle man den Text der Auslandsmeldung in Kurzform übersetzt hat.

    Und da es zu diesem Thema nun mal keine exakten Zahlen gibt, so hat jede Quelle eine andere Version, von daher ist sind ja auch Zahlen von – bis angegeben und das als Schätzwert.

    Die Bemerkung ……wenn nur die Zahlen stimmen würden.
    ist gegenstandslos. Sie können nicht stimmen, weil unbekannt!

  11. Die Zahlen sind zumindest näherungsweise durchaus bekannt!
    Wenn von 3,4 Millionen Strafgefangenen nur 10.000 Tote gekostet haben sollen, wie die englischsprachige Wikipedia behauptet und die niederländische Wikipedia von bis zu einer Million spricht, dann sind das extreme Unterschiede welche mit der unterschiedlichen Interessenlage zu tun haben müssen.
    Ich gehe, wie schon früher dargelegt, von 650.000 Toten aus und zwar in allen Lagern.
    Und was Dresden betrifft, so gibt es die eindeutige Aussage des damaligen Oberkommandos der US Armee, in Dresden seinen…“ganz unzweifelhaft mindestens 680.000 Menschen gestorben“.
    Es gibt also Zahlen, aber diese passen den Tätervölkern nicht mehr in den Kram. Das ist der Punkt!
    Außerdem hatte es 40 Jahre lang in der DDR immer geheißen, das etwa 600.000 bis 700.000 Menschen bei den Angriffen Ende Februar zu Tode kamen.
    Wären die Täter aber Russen gewesen, dann wären schon damals die Zahlen herunter gerechnet worden.
    Es gibt keine „Mainstream“ Bücher. Da wird bei Sachbüchern mit wissenschaftlichem Anspruch immer die jeweilige Quelle angegeben.
    Aber es gibt eine Mainstream Presse. Diese aber hatte ich, weil wissenschaftlich nicht relevant, nicht gemeint und auch nicht benannt. Die Quellenangaben bei Wikipedia (Wikipedia bildet aber nur einen Bruchteil der Informationsquellen im Internet) sind dadurch entwertet, weil unten ausgewählte Literatur aufgeführt ist. Das ist kein Beleg im wissenschaftlichen Sinne!
    Wenn ein nachgeborener Historiker einen Sachverhalt beschreibt, beispielsweise die Dressur und Verwendung von „Minenhunden“ die unter deutsche KFZ kriechen sollten um dieses dann in die Luft zu jagen, dann bezieht sich dieser Historiker, der das nicht selbst erlebt hat, z.B. auf einen früheren Oberleutnant und dessen Beschreibung des selbst erlebten. Solche Dinge können die Angelsachsen nicht wissen- und wollen es auch nicht wissen.

  12. Danke Bürgender,
    das hört sich interessant an.
    Ich habe eine wirklich hochwertige Sammlung von allen relevanten Zeitzeugen. Fast alle Generäle der Wehrmacht,
    damalige Minister, Rüstungsbeauftragte, Transportbeauftragte
    …und und und.
    Wenig bekannt ist z.B., das kann ich ja mal kurz zur allgemeinen Kenntnis bringen, dass der Generalinspekteur der Deutschen Luftwaffe Ehrhardt Milch (übrigens ein Jude)
    wegen der fortgesetzten Sabotage im Transportwesen der Wehrmacht im Winter 1941/42 den Auftrag erhielt, dieses vor Ort im Warschauer Bahnhofsknotenpunkt zu überprüfen und die Vollmacht erhielt, jeden hochgestellten Saboteur aufzuknüpfen, falls erforderlich.
    Milch löste das Problem in zwei Tagen. Aufgeknüpft wurde niemand. Quelle u.a. ist das Buch von Erhardt Milch selbst, sowie Querverweise anderer Autoren.
    Es ist nämlich eine der dummen Lügen, dass angeblich keine Wintersachen an die Ostfront geschickt wurden.
    Dieser Befehl erging bereits Ende August!
    Aber die Saboteure hatten ganze Arbeit geleistet. Die Züge standen monatelang auf Bahnhöfen herum oder wurden nach Frankreich geschickt- und die Landser dort wussten nichts mit den Wintersachen anzufangen. Aber das nur so nebenbei.
    Haupttäter war damals ein General Seidel, welcher dann sofort nach 1945 in amerikanische Dienste eintrat und nach Gründung der Nato dort an höherer Stelle saß.

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