Maduro: Joe Biden plant "blutigen Umsturz" in Venezuela


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Während einer Rede sagte Venezuelas Präsident Maduro, dass US-Vizepräsident Joe Biden einen blutigen Umsturz in seinem Land plane und US-Diplomaten damit beauftrage, Politiker, Unternehmer und die öffentliche Meinung dementsprechend zu beeinflussen.

Nicolas Maduro, Präsident Venzuela Bild: Valter Campanato/AB, Lizenz: CC-BY-3.0-br
Nicolas Maduro, Präsident Venzuela
Bild: Valter Campanato/ABr, CC-BY-3.0-br

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat Vizepräsident Biden des Versuchs eines „blutigen Umsturzes“ in seinem Land beschuldigt. Auch Barack Obama sei in die Pläne eingeweiht, sagte der Politiker. „Die USA stecken hinter dem Putschversuch in Venezuela … kein anderer als Vizepräsident Joe Biden steckt hinter der gesamten Operation.“

„Die imperiale Macht des Nordens ist in eine gefährliche Phase der Verzweiflung eingetreten, indem sie auf die Regierungen des Kontinents zugeht und den Sturz meiner Regierung verkündet. Ich klage Vizepräsident Joe Biden dafür an“, sagte Maduro vor tausenden jubelnden Menschen während einer Rede zu Ehren des 198. Geburtstags den venezolanischen Generals und Volkshelds Ezequiel Zamora. „Es gibt US-Diplomaten in Venezuela, die Soldaten dazu bringen wollen ihr Land zu verraten, sozialistische Politiker, Führungskräfte, Unternehmer und die öffentliche Meinung zu beeinflussen, um einen Staatsstreich zu provozieren“, fügte er hinzu.

Der Präsident hielt die Rede am Sonntag an die Nation, um seine Entschlossenheit in diesen unruhigen Zeiten zu demonstrieren. Zahllose Demonstranten protestieren derzeit auf den Straßen Venezuelas gegen die Wirtschaftskrise. Maduro fügte hinzu: „Dies ist keine gewöhnliche Krise. Ich appelliere an die Menschen und die Patrioten unter den Staatsbediensteten in höchster Alarmbereitschaft zu sein und zu erkennen, dass in Venezuela ein blutiger Staatsstreich im Gange ist.“



9 Kommentare

  1. Nun, es wäre ja nicht das erste Mal, daß die USA ein Land mit einer ihr nicht genehmen Politik angreift. In Chile ist ihr das 1973 mit einem durch die USA finanzierten Militärputsch gelungen ebenso wie vor einem Jahr der Umsturz in der Ukraine ja auch mit US-Finanzierung stattgefunden hat.
    Die USA-Administration ist der eigentliche Feind von Frieden, Freiheit und Demokratie. Es wird Zeit, daß die Weltgemeinschaft das begreift.

  2. Ich bin dafür, habe viel Geld verloren mit Crystallex Aktien. Meine Rücklage für das Alter ist verloren. Venezuela hat die größte Goldmine des Landes verstaatlicht. Die Mine Las Cristinas, bisher im Besitz der kanadischen Crystallex wurde enteignet. Ich bin Tod durch Rot.

  3. axel, ich würde maduro an saxos stelle auch die krätze wünschen. andererseits ist das eben das risiko wen man in solchen ländern in goldminen investiert

  4. @ Saxo : Der Finanzguru André Kostolany sagte einmal:
    „Investiere bei einem Goldrausch nicht in die Goldgräber, sondern in Schaufeln.“

    Du darfst also nicht die „Roten“ für deinen Fehler verantwortlich machen.
    Aus Fehlern kann man aber auch lernen. 😉

  5. danke für die info. ja es war schon immer so gefällt der usa was nicht kommt die umsturtz gmbh zum einsatz und bringt demokratie das heisst die nächste zeit augen auf was in venezuela passiert.

  6. Wer sich von dem thinktank Rosa-Luxemburg-Stiftung der Honneckernachfolger beraten läßt, darf sich nicht wundern, wenn er auf dem Abfallhaufen der Geschichte landet.

  7. So, so, der Herr Biden also. Und der Friedensnobelpreisträger und Kalter Neukrieger Obama weiß davon nichts?

    @ Saxo
    Das tut mir aufrichtig leid. Aber, Sie hätten in politisch instabilen Ländern nicht investieren sollen- und wenn, dann nicht alles.
    Ich habe durch den sozi Henning von Scherf in den achtziger Jahren auch Geld verloren (Bremer Vulkan). Und aktuell hat sich mein mobiles Vermögen
    halbiert (RWE & EON). Ursache: Die böse Tante mit ihrem übereilten Atomausstieg.

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