Los Angeles: Tausende protestieren gegen Polizeigewalt


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In Los Angeles sind Tausende Demonstranten auf die Straßen gegangen, um gegen Polizeigewalt zu demonstrieren. Auslöser war die Tötung eines dunkelhäutigen Teenagers in der vergangenen Woche. Auch in Ferguson finden trotz Ausgangssperre weiterhin Proteste statt.

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In Los Angeles sind Tausende Menschen vor das Hauptquartier des LAPD gezogen, um gegen Polizeigewalt zu protestieren. Der Auslöser für die Kundgebung war die Tötung des unbewaffneten Ezell Ford vergangene Woche durch Polizeibeamte. Die Demonstranten marschierten durch die Innenstadt von Los Angeles und riefen „Don’t shoot, don’t shoot….“.

Die Demonstranten gaben gegenüber PressTV an, dass sie es satt hätten, dass in erster Linie dunkelhäutige Bürger immer wieder durch Polizisten umgebracht würden. „Es ist absolut lächerlich, dass ein Mann mit hoch gehaltenen Händen, der sich ergibt, erschossen wird“, sagte eine Demonstrantin. Laut Angaben der Polizei wurde Ford am 11. August 2014 von zwei Polizisten angesprochen. Der 25-jährige ging entgegen der Aufforderung der Beamten weiter, worauf diese das Feuer eröffneten. Ford wurde in ein Krankenhaus gebracht und erlag später seinen Verletzungen.

Auch in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri wird heftig gegen die Tötung des dunkelhäutigen Teenagers Mike Brown protestiert. Dieser soll laut Augenzeugen ebenfalls seine Hände nach oben geworfen haben, bevor er von Polizisten erschossen wurde. Missouris Gouverneur Jay Nixon hat inzwischen den Notstand ausgerufen und eine nächtliche Ausgangssperre in Ferguson verfügt. Dennoch finden Demonstrationen statt, welche von der Polizei mittels Rauchbomben und Tränengas zerschlagen werden.

Afroamerikaner stellen jährlich rund 50 Prozent bzw. 7000 aller Mordopfer in den Vereinigten Staaten dar. Somit werden in den USA jedes Jahr so viele Afroamerikaner ermordet, wie im gesamten Vietnamkrieg. Allerdings ist in 94 Prozent der Fälle der Mörder ebenfalls dunkelhäutig.

7 Kommentare

  1. Eine Demostrantin sagte: “Es ist absolut lächerlich, dass ein Mann mit hoch gehaltenen Händen, der sich ergibt, erschossen wird”.
    Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln – was soll denn daran Lächerlich sein?
    Wenn die so extrem geistig tiefer gelegt ist, muß man sich nicht wundern wenn den Bullen der Colt so locker sitzt – da ist dann bekanntlich die Hemmschwelle niedriger. 🙁

  2. Wenn weiße Menschen von Schwarzen miten auf den Straßen von Amerika und Europa umgebracht werden, dann geht keiner auf die Barrikade. Tag täglich werden Weiße von Migranten ermordet, wo bleibt da die Menschenwürde und Toleranz?

  3. Der Fall in Ferguson wird durch die Medien gejagt. Weitere nachfolgende Randale dort soll von Bürgern ausgehen, die gar nicht von dort sind. Wie sich der Todesfall in Ferguson abgespielt hat ist noch nicht voll geklärt, und das arme Opfer war nicht so ein lieber netter Mensch, wie es überall verbreitet wird. Dazu gibt es neue Erkenntnisse, mit erhobenen Händen wurde der möglicherweise nicht erschossen!!! Also vorsichtig mit voreiligen Stellungnahmen.

    Von den regelmäßigen anderen Fällen, wo weiße oder auch farbige Polizisten Bürger verletzen oder erschießen, sogar weiße Bürger, liest man in den deutschen Medien nie. Aber man findet sie alle im Internet.

    Anfang August wurde in einem WAL MART ein Bürger erschossen, der ein Gewehr begutachtete. Ein paranoider Ex-Marine rief 9-1-1 und meldete einen
    Typ der mit einem Gewehr rumläuft. Sollte eigentlich normal sein in einer
    Sportabteilung, in der auch echte Gewehre und Munition verkauft wird.

    Das spätere Todesopfer machte dann den Fehler, diese ungeladene BB Gun (Luftgewehr CO2 Typ, BB/Pellet Rifle im Armee-Stil) NICHT SOFORT wegzuwerfen, als 2 Polizisten auftauchten. Stattdessen rief er wohl, dass die Waffe nicht echt sei. Ob er überhaupt aufgefordert wurde die Waffe abzulegen, oder nicht, das ist wohl noch unklar an dem Fall. Die Polizisten haben ihn erschossen, eine unbeteiligte Bürgerin, 37 Jahre alt, verstarb an Herzinfarkt.

    Auf der anderen Seite sieht es so aus, dass legale Waffenbesitzer ihr Haus und Hof (Eigentum) mit der Waffe beschützen dürfen, in einigen Bundesstaaten ist das sehr moderat ausgelegt. Da gibt es sogar Türschilder (Warntafeln) die den Einbrechern verdeutlichen, dass der Hausbesitzer NICHT den Notruf wählt, sondern die Sache selbst erledigt. Der Polizeichef von Detroit forderte im Februar die Bürger auf, sich zum Selbstschutz zu bewaffnen und Schusswaffentraining abzuhalten. Hat dann so manche alte Omi gemacht, die normal den ganzen Tag alleine zu Hause abhockt. Es gibt Counties in den USA wo monatlich 10 -20 Morde mit Schusswaffe voll normal sind. Über den ganzen Komplex Schusswaffengebrauch in den USA seitens der Polizei und seitens der Kriminellen kann man von jetzt bis nach Heiligabend im Stück lesen.

    Die Kriminalität die von nicht weißen Bürgern in den USA ausgeht kann man nachlesen. Die Latinos sind wohl die Gruppe, welche die höchste Rate an inhaftierten Bürgern stellt, Tendenz steigend. Genaue Zahlen sind auf den Regierungsseiten abrufbar. Gefängnisse rein nur für Latinos gibt es schon etliche. Die USA gehen von innen kaputt

  4. @Bürgender – Rein informativ : Die Meldung, dass der Polizeichef von Detroit die Bürger zum Selbstschutz aufrief, geistert aktuell in den US herum, wie ich es vor 2 Tagen per Zufall entdeckte, und es entsteht der Eindruck, als wäre das eine neue Meldung.

    Fakt : Der Polizeichef machte diese Ansage auf einer Pressekonferenz am Donnerstag den 2. Januar 2014 und er hat ähnliche Zitate vorher schon mehr als einmal von sich gegeben. Sinngemäß : Verantwortungsbewusste legal bewaffnete Bürger reduzieren die Kriminalitätsrate.

    Bitte beachten, dass der Polizeichef kein weißer Bürger ist und kein Republikaner. Den Rückgang der Kriminalitätsrate führt er auf die Bewaffnung der Bürger zurück, und dieser Rückgang war Gegenstand der Pressekonferenz damals.

  5. @Kaiser Wilhelm
    Jawohl, aus diesem Grunde habe ich am Ende des Artikels noch ein klein wenig Statistik angefügt. Um das grundsätzliche Kriminalitäts-Problem in den USA etwas zu verdeutlichen.

  6. @Bürgender – Genau, aber der Gag zu Detroit ist, dass der Polizeichef schon
    vorher diese Aussagen machte und in Detroit die Rate beachtenswert sank. Ohne die Bewaffnung der Bürger und die Gesetzgebung zum Schutz des Eigentums
    wären da noch ganz andere Kriminalitätswerte in der Statistik. In Detroit hat sich zum Beispiel ein Enkel Sorgen um seine Oma gemacht, da die immer alleine zuhause in einem Außenbezirk hockt. Nun hat sie Schießtraining gehabt, eine Waffe und eine fiese Bulldogge. Und die Oma meint nun : Wenn hier bei mir jemand rein kommt den ich nicht ausdrücklich hereingebeten habe, der hat die Alternative zwischen reichlich 9mm Metall aus einer Glock Automatik 19 oder dem Hund.

    Oder wie es so schön heißt : Besser du hast einen Colt ohne ihn je gebrauchen zu müssen, als wie anders herum!

    http://www.keyposters.com/postersimages/coltwedontcall911.jpg

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