Libyen-Krieg bringt Großbritannien 200 Milliarden Pfund ein


von

Die Wirtschaftsförderung der britischen Regierung UK Trade & Investment hat verkündet, dass die Invasion auf Libyen Profite in Höhe von 200 Milliarden Pfund einbringen wird. Britische Unternehmen würden insbesondere durch Aufträge für den Wiederaufbau des nordafrikanischen Landes enorme Gewinne erzielen.

Nach Informationen der Wirtschaftsförderung der britischen Regierung UK Trade & Investment erwartet die britische Regierung durch die Invasion auf Libyen Gewinne in Höhe von bis zu 200 Milliarden Pfund. In erster Linie werde man von Aufträgen für den Wiederaufbau des Landes profitieren.

Wie PressTV berichtet hat Großbritannien also ausgezeichnet investiert: So kostete der Überfall auf den nordafrikanischen souveränen Staat den britischen Steuerzahler nur knapp 300 Millionen Pfund. Der Einsatz wurde also fast ver-700-facht. Da staunt sicherlich sogar so mancher Banker!

Die britische Regierung war eine der ersten, die unter dem Deckmantel eines „humanitären Einsatzes“ Angriffe auf das ölreiche Land flog. Doch erfolgten diese laut PressTV angeblich erst, nachdem britische Abgeordnete die lukrativen Aufträge bestätigt hatten. „Libyen ist ein wohlhabendes Land mit Ölvorkommen, und ich erwarte, dass es Möglichkeiten für britische und auch andere Unternehmen geben wird, sich für den Wiederaufbau Libyens zu engagieren“, wie der britische Verteidigungsminister Philip Hammond sagte. „Wir bombardieren, wir zerstören und dann bekommen wir die Aufträge, um später alles wieder aufzubauen“, sagte John Hilary, Direktor von War on Want. So funktioniert das!

Auch die Ölvorkommen des Landes befinden sich nun in der Hand der westlichen Mächte. „Libyen hat mehr Öl als jedes andere afrikanische Land“, betonte John Pilger, ein in London ansässiger Journalist und Filmemacher. Der libysche nationale Übergangsrat hatte bestätigt, dass Frankreich über 35% der Ölreserven verfügen dürfe, wenn sie in ihre Flugzeuge schicken. Interessanterweise hat Frankreich auch exakt 35% aller Angriffe auf das Land durchgeführt. „Es gibt so viele Beweise für das, worum es hier wirklich ging“, fügte Pilger hinzu.

11 Kommentare

  1. Bei ca 20.000 toten Libyschen Zivilisten kommt man auf ca. 10.000.000 Euro pro toter Frau, totem Kind, totem Mann. Das ist doch mal ein lohnendes Kopfgeld für die Briten. Gratulation. Wenn sich das rumspricht werden wir davon sicher noch mehr sehen.

  2. …und die Darlehen, um das alles überhaupt bezahlen zu können, stehen sicherlich auch schon zur Verfügung. Eine klassische Win-Win Situation?

  3. Das sind bei 20tsd toten Libyern 10Mio pro Kopf. Wenn Deutschland mitgebombt hätte wären wir nach 200.000 toten Libyern schuldenfrei gewesen. So denken wohl so manche deutschen Politiker gerne.

  4. Auch die westlichen Raubritter werden irgendwann dafür bezahlen.
    Und das zurecht.
    Niemand verrichtet auf Dauer sein krimminelles Werk, ohne dafür zu büßen. Die Mühlen der Gerechtigkeit mahlen langsam.

  5. Und wer zahlt den Wiederaufbau, von dem die „Unternehmen“ profitieren? Die bankrotten Banken mit gedrucktem Geld? Die Libyer? Die dummen Steuerzahler der westlichen Welt? Bezahlt haben schon viele Libyer mit ihrem Leben.
    Also cui bono?
    Das Spiel ist definitiv aus. Wie lange dieses perverse System noch funktioniert, weiß keiner, aber daß es so nicht weitergeht ist klar.
    Seit 2008 haben sich die Spielregeln nicht geändert, sondern die Welt ist in eine noch kritischere Phase eingetreten. Solange die Menschen sich regieren lassen, wird sich an diesem Spiel auch nichts ändern! Wir sind die Schachfiguren, und die, die mit uns spielen, haben per Staat/Demokratie die Macht. Die Ur-Amerikaner sind mit dem Ziel in die Neue Welt aufgebrochen, damit niemals wieder eine Obrigkeit ihre Spielchen mit ihnen spielt und sind im Unabhängigkeitskrieg dafür gestorben. Und trotzdem ist dort wieder ein Polizeistaat entstanden. Wie lange soll dieses Spiel noch weitergehen?
    Die aktuelle Krise ist gelenkt, damit die Menschen ihre Eigenverantwortung an eine Weltregierung abgeben. Durch die „Sozial“-Systeme hat man den perfekten abhängigen und obrigkeitsdenkenden Menschen geschaffen, der sämtliche freiheitlichen Werte an Parasiten und Bürokraten (den Staat) delegiert hat, um sicher und versorgt zu sein. Hier treffen sich Komplizen, die eine Symbiose eingegangen sind, aus der sie nicht mehr herauskommen, genauso wie der Staat mit den Banken.
    Fazit: Die 99 % sind mittlerweile genauso verkommen, wie das 1 %. Das Ende vom Lied wird folgendes sein: Damit die pervertierten insgesamt 98 % überleben, sofern sie sich nicht nach Platzen der Blasen an die Kehle gegangen sind, werden die selbstverantwortlichen 2 %, die bisher weder Staat, Kirche noch Politik benötigten, sondern darauf absolut verzichten können/konnten, auch noch geopfert.

  6. Libyien hatte vor dem „befreier Krieg“ 150 milliarden plus.
    Die sind ja schon eingefroren (weg).
    Und dann wollen die franzosen und weitere auch noch was vom Kuchen.

    Die Libyer tun mir leid. Statt Demokratie und Freiheit, haben sie jetzt anarchie und schulden.

    Ich als Europäer schäme mich für mein eigenes Volk.
    Denn mal ehrlich, im zeiten des internets, kann nicht mal der Bürger vor seiner Verantwortung und der Wahrheit davon laufen.
    Denn wer immer noch glaubt das seine Regierung und ihre Medien (von den privaten spreche ich nicht einmal)die Wahrheit sagt ist einfach nur sehr naiv.

  7. Not everybody in „Großbritannien“ agree with the decisions the British Government takes. I´m sure that if you understand the democratic progress you will understand that too. Unfortunately the 1% here, as much as the 1% in Germany, are protected from any wrong doing, because the 99% of us prefer to stay home and watch TV. Some, from time to time, come to forums like this to express discontentment. It’s a start, but believe me it’s unlikely to change the system. Germany contributes to this system probably as much as everybody else that belongs to it. In war, as in politics unfortunately, there are no friendships only interests. I hope this is not the sign of old wounds starting to surface. It’s an imperfect world. I hope we can figure out a way to get along with each other’s imperfections until miracle happens. Hang in there… hopefully it won´t take long.

  8. und das ist noch nicht alles,was uns blüht.die fahnenstange der über-
    heblichkeit unserer sogenannten volksvertreter,ist noch nicht erreicht.
    ich würde ein eingreifen in dieses faule system,mit dem von 1989(DDR)
    vergleichen.es muss einfach weggeblasen werden,selbst alle großen
    banken denn sie sind unser verderben.wenn goldmann sachs oder die ezb
    oder noch schlimmer die „FED“weiterhin ihr globales intermetzo weiter-betreiben können,wird keine neue demokratie erstehen.ich weis nicht
    warum (merkel und ihre konsorten dies tuhen) aber ich bin überzeugt,
    das sie unter druck gesetzt werden.wenn nicht gar mit represalien
    gegen ihre familien. wäre nichts neues im kampf um die macht.

  9. The article means the military dictatorship, not the british people… Of course the people who live there don’t benefit…
    Greets to UK!

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.