Latakia: Großdemo für ein Ende des Krieges gegen Syrien


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In Syriens größter Hafenstadt Latakia demonstrierten am Montag tausende Menschen für ein Ende der Gewalt in dem arabischen Land und forderten die Wiederherstellung der Souveränität und Stabilität.

Demo in Latakia,Syrien Bildquelle: SANA
Demo in Latakia, Syrien
Bildquelle: SANA

Die Bürger der größten Hafenstadt Syriens, Latakia, haben am Montag für ihre Unterstützung im Zuge der internationalen Konferenz in Genf über die Situation in Syrien für die Regierung von Präsident Bashar al-Assad demonstriert.

Die Demonstranten schwangen syrische Fahnen, gedachten gefallenen Soldaten und protestierten für Syriens territoriale Einheit und die Souveränität der Regierung, für die Wiederherstellung der Sicherheit und Stabilität ihres Landes, für ein Ende des Terrorismus und das Stoppen des Blutvergießens durch bewaffnete ausländische Kampftrupps, die von den USA und Verbündeten ins Land geschleust und mit Waffen versorgt werden.

Latakia hat 420’000 Einwohner und liegt ca. 50 km von der türkischen Grenze entfernt. Alawiten (70 Prozent), Christen (14 Prozent) und Sunniten (12 Prozent) leben dort gemeinsam und verleihen der Stadt ein multikulturelles Erscheinungsbild.

Die Unruhen in Syrien begannen im März 2011 infolge einer Nahrungsmittelkrise. Bis Ende 2010 hatten sich nach einer massiven Ausweitung der Dollar- und Euro-Geldmenge die Preise für Getreide in schlagartig verdoppelt, was Proteste in vielen nordafrikanischen und arabischen Ländern auslöste. Die Krise in Syrien findet bis heute kein Ende, da die westliche Wertegemeinschaft ausländische Kampftruppen ausbildet, illegal ins Land schleust und mit Waffenlieferungen sowie Geldmitteln unterstützt.

Fotos und Infos hier:

4 Kommentare

  1. diese gespräche in genf werden keinen erfolg haben denn fast alle teilnehmenden länder sind in höchstem maße kriminell und washington bestimmt die regeln. nun hat die nato aber jeden dahergelaufenen räuber nach syrien eingeschleust statt sich die revolutionäre genau auszuwählen. die hauen sich jetzt gegenseitig die birne ein was assad befürwortung aus der bevölkerung bringt und den soldaten etwas luft zum atmen verschafft. drücken wir allen syrern die daumen.

  2. sehe ich auch so. Vor Allem wird ja immer erzählt es gibt keine einheitliche syrische Opposition. Dann frag ich mich 1. wer sitzt da für die sogenannte syrische Opposition am Verhandlungstisch und 2. wie zum Teufel können die Vorbedingungen für die Verhandlungen vorbringen?
    Für mich wirkt es so, als ob hier jedes Land nach und nach sein persönlichen Versailles-Vertrag unterschreiben muss um von den kriminellen Satanisten nicht mit Bombenteppichen eingedeckt zu werden.
    PS. in Deutschland werden nahezu jeden Tag noch Fliegerbomben gefunden (meist in Wohngebieten, da die Bombardierung ein vorsätzliches Kriegsverbrechen war) http://news.feed-reader.net/111835-bombenfund.html – kein Wort dazu in der Öffentlichkeit…

  3. Nach Sotschi wird sich einiges ändern, in Syrien wie auch in der Ukraine.
    Chinesen und Russen beginnen zurück zu schlagen. Wenn Festlandchinesen und Taiwanesen ihren Frieden schliessen, ein Zweiparteien System einführen in ganz China dann brennt die Luft im Rest der Welt.
    Die Ukraine wird dann das kleinste Problem der „Bundesmutti“ sein.

  4. @Nuno – Die so genannte Flächenbombardierung im zweiten Weltkrieg wird
    in ausländischen Publikationen massiv erwähnt, und speziell Dresden und
    Hamburg werden als Kriegsverbrechen bezeichnet.

    Google : carpet bombing war crime

    @Bürgender hat ja gerade dazu einen neuen Leitartikel eingestellt. Aber auch in anderen Artikeln hier haben wir speziell zu Dresden dieses Thema oft geäußert. (im Suchbalken oben das Suchwort Dresden eingeben)

    Über diese Aktion
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gomorrha
    wurde sehr viel geschrieben und im TV gezeigt. Der Arthur Harris (Bomber Harris) und seine Aktionen werden von einem großen Teil der britischen Bevölkerung sehr wohl als Kriegsverbrechen eingestuft. Es gab auch Proteste, als in 2012 ein Denkmal für ihn eingeweiht wurde. Und über diese
    sehr umstrittene Person wurde auch im Mainstream genug berichtet. Diese Bombardierungen gingen ganz bewusst nicht gegen militärische Ziele, jedoch der erhoffte Effekt trat nicht ein.

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