Kämpfer aus mehr als 80 Ländern in Syrien


von

Im sogenannten Bürgerkrieg in Syrien kämpfen Truppen aus 80 Ländern gegen die Regierung. Die meisten davon stammen angeblich unter anderem aus Saudi-Arabien, Tunesien, Algerien, Europa, USA und Palästina.

Gespaltene syrische Bevölkerung,
55% unterstützen Assad. Bild: SANA

Zehntausende ausländische Kämpfer aus über 80 Ländern, darunter Saudi-Arabien, die Vereinigten Staaten und europäische Länder, kämpfen in Syrien im sogenannten Bürgerkrieg gegen die Regierung, wie eine der syrischen Regierung nahestehende Quelle offenlegte.

Mindestens 4’800 Staatsbürger Saudi-Arabiens, 3’000 Palästinenser, 2’700 Tunesier, 2’000 Algerier, 800 Kuwaitis, 1’300 Amerikaner und Europäer, 400 Afghanen, 4’500 Iraker und 350 Tschetschenen sollen sich unter den ausländischen Kampftruppen befinden, die mit Unterstützung westlicher Regierungen nach Syrien geschleust wurden und seit fast drei Jahren das Land destabilisieren. Die Unruhen haben sich teilweise auch auf andere Staaten in der Region übertragen, wie z.B. den Libanon, den Irak und sogar vereinzelt die Türkei. Die syrische Bevölkerung steht laut verschiedenen Berichten mehrheitlich hinter Präsident Bashar al-Assad.

Die Unruhen in Syrien begannen im März 2011 infolge einer Nahrungsmittelkrise. Bis Ende 2010 hatten sich nach einer massiven Ausweitung der Dollar- und Euro-Geldmenge die Preise für Getreide in schlagartig verdoppelt, was Proteste in vielen nordafrikanischen und arabischen Ländern auslöste. Die Krise in Syrien findet bis heute kein Ende, da die westliche Wertegemeinschaft ausländische Kampftruppen ausbildet, illegal ins Land schleust und mit Waffenlieferungen sowie Geldmitteln unterstützt.

9 Kommentare

  1. Die Menschen in der arabischen Welt sind jung, zahlreich und arbeitslos. Nur der Sturz des Dollars als Weltleitwährung wird der ganzen Welt für eine Weile den Frieden bringen.
    So lange der Eine drucken kann und der andere Öl dafür gibt hört das Morden nicht auf.

  2. Ich hoffe mit heißem Herzen, daß die syrische legale Armee von Assad KEINE GEFANGENEN MACHT!!!
    Das internationale Gesindel ist gnadenlos auszurotten. Ich hoffe, die regulären Truppen benutzen Hohlspitzgeschosse für das internationale Ungeziefer daß im Auftrag von USrael, Katar, Saudi Arabien und Türkei dort agiert.

  3. @Boltar – ..das hoffe ich auch, aber waffentechnisch sind deine Wünsche nicht zu erfüllen und wären auch sinnlos. Dort wird mit Sturmgewehren gekämpft und mit standard Armeemunition geschossen gemäß der Konventionen. Das Geschoss ist vorne spitz wie eine Rakete und sonst nichts. Hohlspitzgeschosse aus langläufigen Waffen sind in ARMEEN unüblich und verboten.

    Und so wünsche ich mir, dass Assads Truppen Präzisionsjagdgewehre hätten mit einer guten Zieloptik (ZF) drauf. Dazu Jagmunition, Google mal den Begriff : TIG Brenneke (Zerfallmunition mit hoher Durchschlagskraft) am
    Besten in einem Kaliber welches höher ist als wie 7,62

    Aber leider auch verboten im Krieg. In der Haager Landkriegsordnung ist ein Verbot von Munition enthalten, die unnötiges Leid verursacht.

    Daraus leitet sich nicht nur ein Verbot von Dum-Dum-Geschossen ab, sondern auch von Hohlspitzmunition, aufpilzender Munition etc. etc.

    In diesem Fall bedauerlich, denn mit der Ausrüstung geht bei jedem Schuss einer der Islamfaschisten zu seinen 70 Jungfrauen (oder sind es gar 72?)

  4. Eine Liebe unter den Leuten !
    vieleicht hilft es den Syrern auch die Grenzen dicht zu bekommen. Zehntausende Terroristen säßen dann in der Türkei fest, es käme zu Unruhen mit der Bevölkerung und die Armee müßte eingreifen. Ich denke bei der Gelegenheit könnte die Armee gleich einige Rechnungen mit der AKP abwickeln.

  5. Auf gezielte Bildersuche fand ich das bereits erwähnte Photo, von dem ich gehört hatte. Ein (angebliches) Mitglied der FSA in Syrien mit dem britischen (Armee) Scharfschützengewehr. Es kann sich hierbei entweder nur
    um ein Mitglied der britischen Special Forces handeln, oder die Person wurde
    von der britischen Armee mit der Waffe ausgerpstet und an dieser Waffe trainiert.

    Das die Special Forces der Nato Vasallen in Syrien aktiv sind, das ist ja nicht neu, sie waren ja auch definitiv in Lybien im Einsatz zu Land und in der Luft. (Quizfrage bei Jauch : Wer stoppte den Fahrzeugkonvoi Ghadaffis und wie??)

    Besagtes Photo innerhalb dieses Artikels :

    http://orontes.jimdo.com/2013-bolg-archive/october/

  6. Syrien update

    http://www.salem-news.com/articles/december022013/salafist-syria-fl.php

    http://www.salem-news.com/articles/december022013/fsa-leader-bolts-tk.php

    http://www.shafaaq.com/en/politics/7572-daash-stops-financial-supplies-from-nusrah-front-in-syria.html

    Aus all diesen Artikeln und aus den oberhalb eingestellten Artikeln geht
    ganz klar hervor, was diese Grüppchen der diversen Islam-Faschisten vorhaben, bzw. schon praktizieren. Welch eine friedfertige Religionsauslegung, besonders in Bezug auf Frauen und auf Andersgläubige.

    Die Christen in Syrien hatten vor der -Großen Volksrevolution- kaum Probleme.

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.