JPMorgan: EZB wird Zinsen auf -3% senken


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Der Europäischen Zentralbank geht die Munition zur Krisenbekämpfung aus, weshalb die Zinsen noch in diesem Jahr auf minus 3 Prozent gesenkt werden, so eine Prognose von JPMorgan. Der Dollar wird auf Parität mit dem Euro gehen. In Frankreich bricht die Industrie aktuell Griechenland-mäßig zusammen.

EZB, Frankfurt am Main, Germany“ by JIPOwn work.
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Europa befindet sich „auf der Straße der Deflation“, schreibt Bloomberg (via Zerohedge). Aus diesem Grund wird die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins noch in diesem Jahr auf -3 Prozent senken. Euro und Dollar werden im Zuge dessen auf 1:1 Parität gehen.

Das Magazin beruft sich dabei auf eine Prognose von Anleihechef Robert Michele der US-Großbank JPMorgan. Die Financial Times meldet, dass der „EZB die Munition ausgeht“ und nun neben einem Austritt einzelner Länder wie Griechenland aus der Eurozone nur noch der Weg der negativen Zinsen übrig bleibe.

Die wirtschaftliche Kluft zwischen Europas führenden Wirtschaftsräumen im Februar vergrößert sich immer mehr, schreibt der britische Telegraph. Etwa in Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft Europas, sei der Auftragseingang sogar noch stärker rückläufig als in Griechenland. Vor allem die Nachfrage aus dem Ausland ist extrem eingebrochen, so das Blatt.

5 Kommentare

  1. Silvio Gesell hin oder her.
    Zunächst bedeuten 3 % Strafzinsen, die dann aber alle Banken zu zahlen hätten, die Weitergabe dieser Geldaufbewahrungssteuer an alle Bankkunden.
    Bisher waren nur die größeren Vermögen und nur partiell, nicht flächendeckend betroffen.
    In Summe bedeutet diese Vorgehensweise, dass die EZB am Ende ihres Lateins ist. Es ist der Offenbarungseid.

  2. Hoffentlich bricht das ganze verbrecherische System schnell zusammen. Je schneller desto besser.
    Welcher Vorteil entsteht dabei für die Weltbevölkerung ?
    Ein wichtiger NATO-Partner (Deutschland) ist „unterrüstet“. Bevor die Rüstungsindustrie die Versäumnisse der letzten 25 Jahre aufgeholt hat, vergehen Jahre. Es fehlt an Allem. Die Soldaten haben kaum Munition und müssen „Bum“ oder „Paff“ rufen, eben wie auf einem Kinderspielplatz. Ferner müsste ein neuer Kampfpanzer entwickelt werden. Der Leopard ist lange überholt. Ein russischer General hat berichtet, dass die neuen russischen Panzer ca. 40% weiter schießen. Mit anderen Worten, der Leopard kommt nicht auf Schussweite heran.
    USAmerikanische Panzer sind auch nicht besser.
    Wenn die NATO unter diesen Umständen einen Krieg mit Russland anzettelt, kriegen sie die Jacke voll, nach allen Regeln der Kunst.
    Russland hält sich zwar weitesgehend bedeckt, bei dem gegenwärtigen Säbelrasseln der NATO, aber aus einer Position der Stärke heraus.

    Die USA sollte unbedingt die Klappe halten, denn sie leben nicht mehr auf der Insel der „Glückseligen“ !
    Mit den heutigen technischen Mitteln, wäre eine Besetzung der USA leicht möglich. 10 mio. Russen und 200 mio. Chinesen überrennen das Land mit Leichtigkeit. Dann ist es vorbei mit united bluff of america !
    Wir sollten uns dann nicht zu früh freuen, denn mit den Chinesen ist nicht gut Kirschen essen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen : Der Durchschnittschinese ist arrogant, überheblich, spielsüchtig und alkoholgefärdet. Diese Eigenschaften hat der Durchschnittsamerikaner nicht.
    Bei den Amerikanern ist es die hauchdünne Oberschicht, die kaltblütig und verbrecherisch ist. Die Bevölkerung der USA hat darunter mehr zu leiden als wir.
    Dazu ein Video mit Prof. Franz Hörmann-Wien
    http://www.youtube.com/watch?v=Ilc9Q3obcmo&NR=1
    oder Andreas Popp
    http://www.youtube.com/watch?v=jeGnYEHj3Hw

    MfG. grillbert aus Hamburg.

  3. @ grillbert

    1. Es muss kein neuer Leopard entwickelt werden.
    2. Warum muss er denn an russische Panzer heran?
    (Der letzte Versuch war 1941 bis 1945).
    3. Es hat keinen Sinn einen Panzer zu entwickeln der dann doch aus finanziellen Gründen nicht gebaut werden sollte.
    Oder wie ist der erste Teil Deines Beitrages über das „verbrecherische System“ zu verstehen? Das kann sich doch eigentlich nur, eingedenk des Titels in Gegenfrage, nur auf die ungelöste Schuldenprobleme beziehen.
    Und da möchtest Du das tun, was die Nato von uns verlangt- nämlich noch mehr rüsten bis zum Endsieg? Soll das unsere Zukunft sein?
    Ich fordere, ganz im Gegenteil, einen Austritt aus der Nato. Das das derzeit nicht machbar ist, das ist schon klar. Aber wenn die Nationale Front in Frankreich 2017 ans Staatsruder gelassen werden muss, dann ist das eher möglich.

  4. @ Kuno
    Ich glaube, dass ich unzweideutig geschrieben habe und werde dem nichts mehr hinzufügen.
    Wenn Sie meinen Schriftsatz umdeuten wollen, kann ich Sie nicht daran hindern.

    grillbert

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