Jemenitische Soldaten erobern zwei Saudi-Militärbasen


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Nach erneuten Saudi-Luftangriffen haben jemenitische Kräfte zwei Militärstützpunkte in Saudi-Arabien angegriffen und erobert, wodurch zahlreiche Soldaten ums Leben kamen. Saudi-Arabiens Botschafter in den USA gab laut lachend zu verstehen, dass man auch weiterhin Streubomben gegen den Jemen einsetzen wird.

saudi-arabien jemen
Botschaft Saudi-Arabiens in Berlin, Foto: Gegenfrage.com

Jemenitische Soldaten haben am Samstag die Kontrolle über zwei Militärbasen in der südlichen Grenzregion von Asir auf saudi-arabischer Seite übernommen. Laut Militärquellen wurde außerdem ein saudi-arabisches Militärfahrzeug zerstört. Bei dem Angriff kamen zahlreiche Grenzsoldaten des Königreichs ums Leben oder wurden verletzt.

Am Sonntag führten jemenitische Kräfte einen weiteren Angriff auf eine Söldner-Basis durch, wodurch „eine große Anzahl“ Truppen getötet wurde. Ebenfalls am Sonntag feuerten jemenitische Soldaten Raketen auf eine saudi-arabische Basis in der Region durch, wodurch viele Soldaten getötet wurden.

Am Samstag führte Saudi-Arabien erneut Luftangriffe auf mehrere Positionen im Jemen durch. Darunter der Razeh-Bezirk in der nordwestlichen Provinz Saada, sowie die Nihm- und Hamdan- Bezirke in der westlichen Provinz Sana’a.

Die Zeitung The Intercept fragte im Gespräch mit Saudi-Arabiens Botschafter in den USA, ob das Land weiterhin Streubomben gegen den Jemen einsetzen werde. Dieser antwortete laut lachend: „Das ist wie wenn Sie jemandem die Frage stellen, ob er aufhört seine Frau zu schlagen.“

Nachdem der eng mit Riad verbundene jemenitische Präsident Rabbuh Mansur Hadi von seinem Amt zurücktrat, griff Saudi-Arabien im März 2015 den Jemen an. Die Vereinten Nationen schätzen die Zahl der Todesopfer auf über 10.000, allerdings liegt diese Zahl vermutlich inzwischen viel höher. Mehr als drei Millionen Jemeniten wurden aus ihren Häusern vertrieben und befinden sich auf der Flucht.

Quellen: presstvtheinterceptnationalyemen

2 Kommentare

  1. Ich bin Moslem und verabscheue diese SAUDIS und deren Weltanschauung. Das sind Ketzer und sicherlich keine Moslems. Wenn sie diese Religion nach aussen hin zeigen, ist das eine von diesen Rattem selbst definierte und veränderte Religion, die sie als ihren Islam definieren, jedoch nicht für Gläubige anderer Länder …

  2. Jemand der aufhört seine Frau zu schlagen !
    Das geht ja im wahabitischen Islam gar nicht, dann wollen die Weiber vieleicht noch selbst einkaufen, oder Auto fahren. Die Frau von Präsident Assad trägt weder Kopftuch noch Schleier, so etwas muß doch von den westlichen Kräften beseitigt werden.

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